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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Porträt
Eingestellt am 27. 06. 2010 18:24


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Phönix
Autorenanwärter
Registriert: May 2003

Werke: 3
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Es war gegen 21.00 Uhr, Norma sollte eigentlich schon seit einer Stunde Feierabend haben, aber das Porträt, an dem sie als Restauratorin arbeitete, war noch nicht fertig. Auf dem Bild war eine junge Frau aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Norma war von der Frau so fasziniert, dass sie erst mit ihrer Arbeit auf hörte als die Müdigkeit siegte.
Sie verließ die Lagerhalle und lief durch den alten Park der ihr als Abkürzung diente. Ganz Gedankenverloren lief sie durch die Dunkelheit. Plötzlich blieb Norma stehen und wurde leichenblass. Sie rieb sich ihre Augen doch es half nichts. Vor ihr schwebte eine Gestalt. Sie sah den Geist der Frau deren Porträt sie seit Wochen restaurierte. Norma rieb sich noch einmal die Augen. Die Gestalt war weg.
Ohne sich auch nur umzudrehen oder nach links und rechts zu schauen lief sie nach Hause. Sie wurde immer schneller und schneller und die letzten Meter rannte sie.
Sie verschloss die Tür ihrer Wohnung und wollte nur noch ins Bett. Ohne sich umzuziehen ging sie direkt ins Schlafzimmer, zog die Bettdecke weg und schrie auf. Da lag es, das Porträt. Nach einigen Minuten der Beruhigung schaute sich Norma das Gemälde genau an, so wie sie es schon oft getan hatte, aber es waren keine besonderen Veränderungen zu erkennen.
Norma fand sich mit der Situation ab und wollte an dem Porträt weiter arbeiten, sie holte ihre Arbeitsutensilien aus dem Wohnzimmer und ging zurück ins Schlafzimmer.
Es war verschwunden.
Sollte sie danach suchen oder schlafen gehen. Nach diesem Abend siegte erneut die Müdigkeit und der Gedanke daran, dass am nächsten Morgen alles wie beim alten war.
Der Wecker klingelte, wie jeden Morgen, Norma ging ins Bad, wie jeden Morgen und sie stellte sich, wie immer, vor den Spiegel. Norma schrie, wie sie es noch nie zuvor getan hatte. Sie konnte nicht mehr aufhören zu schreien. Da war es wieder, das Porträt. Die Wohnungstür wurde aufgebrochen, Nachbarn die das Schreien hörten, rannten ins Bad und versuchten Norma zu beruhigen. Sie hörte auf zu schreien, zeigte auf den Spiegel und wiederholte immer das selbe Wort: „Porträt, Porträt, Porträt…“ Eine Nachbarin rief den Notarzt.
Norma erholte sich nach einiger Zeit und war froh, dass sie bald wieder in ihren Alltag zurückkehren konnte.

Was Norma allerdings nicht wusste, war, dass alles gerade erst angefangen hatte.

__________________
...ich bin anders als ihr denkt...

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Sir Charles Blackwood
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2010

Werke: 17
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Hallo Phoenix,

ansich ist die Geschichte nach bekanntem Muster gestrickt, jedoch noch überarbeitungswürdig. Neben Grammatik und Interpunktion würde ich die Geschichte, die ansich recht spannend anfängt, nicht einfach so mit dem Satz:

quote:
Was Norma allerdings nicht wusste, war, dass alles gerade erst angefangen hatte.

enden lassen. Es liest sich, als würdest du keine Lust mehr haben oder es fiel dir dazu nichts mehr ein. Lass ihn dir noch einmal durch den Kopf gehen, mehr Gefühl und Kopfkino reinbringen, dann würde ich mich gerne auf die zweite Bearbeitung freuen.

Viele Grüße

Sir Charles Blackwood
__________________
Solange man den Krieg als etwas Böses ansieht, wird er seine Anziehungskraft behalten. Erst wenn man ihn als Niedertracht erkennt, wird er seine Popularität verlieren. (Oscar Wilde)

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Phönix
Autorenanwärter
Registriert: May 2003

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Lieber Sir Charles Blackwood,

danke für die schnelle und vorallem hilfreiche Kritik. Werde sie ganz bestimmt und vorallem bald überarbeiten da sie schon einige Jahre alt ist und ich mich zum Glück weiterentwickelt habe.

Oh ja, Grammatik und Interpunktion war noch nie meine Stärke, ich konzentriere mich immer zu sehr auf den Inhalt.

Das Ende ist wirklich missglückt aber ich übe mich noch darin und vielleicht hast du ja einige Hinwiese oder Ideen.

Würde mich freuen

Lieben Gruß
__________________
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