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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Positiv
Eingestellt am 05. 01. 2005 11:49


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nemo
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POSITIV

1*

"Es gibt nichts schlimmeres, als aufzuwachen und der Kopf droht jeden Augenblick zu explodieren", dachte er sich und zwang sein rechtes Augenlid, sich zu ├Âffnen. Er blickte sich kurz um und bemerkte, dass er gl├╝cklicherweise in seinem eigenen Bett lag. Nach einigen Minuten, die er dazu brauchte seine Gedanken zu ordnen, stand er auf. Er ging ins Bad und sah sich im Spiegel an. "Guten Morgen, wer auch immer du sein magst", murmelte er und sch├╝ttelte die Packung Aspirin in der Hoffnung, es sei noch eine Tablette drin; er hatte Gl├╝ck. Nachdem er den Schmerzkiller zu sich genommen hatte, kochte er sich einen Kaffee und versuchte sich an den gestrigen Abend zu erinnern.
Er wusste noch von der Party bei Lucas und dem vielen Alkohol, den er zu sich genommen hatte. Aber dann lie├č sein Ged├Ąchtnis ihn im Stich.
Nach der Koffein-Zufuhr ging es ihm schon etwas besser und er entschied sich, seinen Kumpel Mike anzurufen, um ihn zu fragen, was gestern alles passiert war.

Er nahm den H├Ârer zwischen Kopf und Schulter und w├Ąhlte. Auf der anderen Seite der Leitung sprang der Anrufbeantworter an.
"Hier ist der pers├Ânliche Telefonsklave von Mike. Entweder bin ich nicht zu Hause oder ich hab' kein Bock zu telefonieren. Piep."
"Hi hier ist Tom, geh dran, oder bist du noch im Koma?"
Keine Sekunde sp├Ąter meldete sich Mike mit einer Stimme, die davon zeugte, dass auch er den Alkohol noch nicht ├╝berwunden hatte.
"Was ist los? Hast du Sehnsucht nach mir oder weshalb st├Ârst du?", fragte er.
"Klar doch. Wie fandest du die Party gestern?"
"Ganz nett aber dir hat'se wahrscheinlich besser gefallen, stimmt's?". Mike hatte einen am├╝sierten Ton in der Stimme, den Tom nicht mochte.
"Hab' ich irgendwelchen Bl├Âdsinn verzapft?"
"Warum fragst du, du solltest es doch besser wissen." Mike klang ├╝berrascht.
"Ich kann mich nicht erinnern."
Aus der Leitung kam ein lautes Lachen.
"An gar Nichts mehr?" Das Lachen wurde lauter.
"Krieg dich ein Mike, was habe ich gemacht?" Langsam wurde er nerv├Âs.

Es war nicht das erste Mal, dass Tom ein Blackout hatte. Aber zum Gl├╝ck hatte er w├Ąhrenddessen nie etwas Schlimmeres angestellt, abgesehen davon, dass er sich mal an einem Polizeiwagen erleichtert hatte.

Mike beruhigte sich allm├Ąhlich. "Du hast gestern die beste Nummer deines Lebens geschoben und du kannst dich nicht mehr daran erinnern!" er musste wieder lachen und diesmal entwickelte es sich zu einem lauten Gr├Âlen.
"Was hast du gerade gesagt?", fragte Tom erschrocken.
"Also, ganz langsam, weil ich wei├č, dass du nicht der schnellste bist. Nachdem du dich gestern mit Alkohol derma├čen zugesch├╝ttet hast, dass du kaum noch gehen konntest, ist diese Perle auf der Party aufgetaucht. Super Weib, blond, lange Beine, klasse Figur und so weiter. Du warst so derbe drauf, dass du dich tierisch an sie rangemacht hast. Dann hab ich dich aus den Augen verloren."
"Ja und weiter?" Tom konnte es einfach nicht glauben.
"Wie gesagt, dann hab ich dich eine Zeit lang nicht gesehen. Als ich dann auf die Toilette wollte, bin ich an Lucas Zimmer vorbei und gerade in dem Moment kam dieses Weib raus und du lagst schlafend mit einem L├Ącheln im Gesicht, auf dem Bett."
"Ich und diese Frau haben also...."
"Du warst nackt!"
"Wei├čt du vielleicht wer sie war? Hast du Sie schon mal vorher gesehen?"
"Keine Ahnung."


2*

Er sa├č schlapp am K├╝chentisch und konnte immer noch nicht glauben, was Mike ihm gerade erz├Ąhlt hatte. " Das ist wieder typisch f├╝r dich, Tom Arnold. Du v├Âgelst die beste Frau, die du je hattest und kannst dich an Nichts erinnern.", dachte er und zwang sein Gehirn, kleine Fetzen der letzten Nacht zusammenzutreiben. Aber es half nichts, da war nur dieses gro├če schwarze Loch, aber ohne Haare.

Wenn er es sich recht ├╝berlegte, war sein ganzes Leben bis jetzt ein Loch gewesen.
Er war f├╝nfundzwanzig, sah nicht besonders gut aus, kroch mehr schlecht als recht durch sein Jura Studium. Er hatte kein eigenes Einkommen, schnorrte sich bei seinen Alten durch, und eine feste Freundin hatte er auch nicht.
Er hatte im Moment keine Lust ├╝ber die Zukunft nachzudenken und widmete sich wieder der angeblichen Sch├Ânheit von gestern. Vielleicht war es ja nur ein Scherz von Mike, er hatte von Zeit zu Zeit die schlechte Angewohnheit, h├Âchst pubert├Ąre Witze zu rei├čen aber diesmal war es nicht sein Stil. Er h├Ątte zu gerne gewusst, wer diese Frau gewesen war und vor allem, wie sie aussah. Vor seinem geistigen Auge tummelten sich Playboy-Models, die eine sch├Ąrfer als die andere. Doch langsam wandten sich seine Gedanken praktischeren Dingen zu. Er durchsuchte den Kleiderhaufen vom letzten Abend. Eine Geruchswolke aus Alkohol und Zigarettenqualm kam ihm entgegen. Er hatte einen ├╝blen Verdacht und als er das gefunden hatte, was er suchte - sein Portemonnaie - wurde dieser best├Ątigt. Das Kondom, das er f├╝r alle F├Ąlle immer bei sich hatte, war noch da. Er hatte also entweder ohne Schutz mit der unbekannten Dame geschlafen oder sie hatte ein Kondom dabei gehabt. Fifty-Fifty. Langsam wurde ihm mulmig zu Mute. Er dachte an Vaterschaftsklagen, oder, was noch schlimmer w├Ąre, an AIDS.
Ein leises "Schei├če" entglitt ihm. Er musste sich erst mal setzen.
"Nur keine Panik, du gehst morgen zu Dr. Klein, machst einen Bluttest und in vier Tagen lachst du dar├╝ber. Und wenn sie schwanger wird hat sie halt Pech gehabt; sie kennt mich genau so wenig, wie ich sie."

Nachdem er dies getan hatte setzte er sich in die K├╝che und schrieb ein paar Zeilen in sein Tagebuch.

3*
Am n├Ąchsten Tag ging Tom zum Arzt und erkl├Ąrte ihm sein Anliegen. Dr. Klein h├Ârte interessiert zu.
"Das ist gut, dass du den Mut hast den Test zu machen, doch im Moment hat dieser noch keine Wirkung. Lass es mich dir erkl├Ąren: Der Virus braucht einige Zeit, um sich bemerkbar zu machen. Ein sicheres Ergebnis ist dann nur in ungef├Ąhr 3 Monaten zu erwarten.", sagte Dr. Klein und sah Tom in den Augen.
"Bis jetzt hatten wir noch keinen positiven Test, wenn dir das Hoffnung macht. Aber ich w├╝rde dich trotzdem bitten, dich bei deinen n├Ąchsten sexuellen Kontakten zu sch├╝tzen. Man kann nie sicher genug sein. F├╝r dich und f├╝r die anderen."
Diese Worte waren ├╝berfl├╝ssig. Tom war die Lust am Sex vergangen und er ging den Frauen w├Ąhrend der drei darauffolgenden Monate aus dem Weg.

4*

16. M├Ąrz 95

Ich war heute beim Arzt um die Ergebnisse abzuholen. Ich kann es nicht glauben: Positiv!. Dr. Klein hat mir noch mal Blut abgenommen, f├╝r einen Best├Ątigungstest, den sogenannten Western-Blot. Was mache ich jetzt nur? Als ich nach Hause gekommen bin, hab ich mich erst mal betrunken. Es hat nicht geholfen.


17. M├Ąrz 95

Ich konnte gestern Abend nicht schlafen. Ich habe ├╝ber den Tod nachgedacht. Was kommt blo├č danach? Ich fing an zu schwitzen und Panik ├╝berkam mich, ich musste durch mein Zimmer laufen und mir immer wieder selber sagen: "Du lebst noch, du stirbst nicht!". Ich bin mir bewusst, dass es jeden mal erwischt, aber so fr├╝h?
Ich habe versucht zu lesen oder fern zu sehen, aber ich konnte mich auf nichts konzentrieren. Der Gedanke, dass es nach dem Tod Nichts geben k├Ânnte, macht mir Angst. Wie sehr man in solch einer Situation das Leben, sei es noch so schlecht, zu sch├Ątzen wei├č. Ich habe es dann doch noch geschafft einige Stunden zu schlafen und als ich aufgestanden bin, hab ich sogar f├╝r einen Moment die Krankheit vergessen und hab’ mich ├╝ber den Zustand meines Zimmers aufgeregt und aufger├Ąumt.

18. M├Ąrz 95

Der zweite Test war auch positiv! Ich bin HIV infiziert!
Diese drei verdammten Buchstaben. Der Arzt hat mir die Adresse und Telefonnummer der Aids-Hilfe gegeben. Er m├Âchte, dass ich dort anrufe und mich beraten lasse. Beraten? Wof├╝r? Vielleicht, damit die mir erkl├Ąren, wie man am besten krepiert! Ich glaube es nicht, ich werde sterben. Na klar, es ist doch noch gar nicht sicher, wann sich der Virus bei mir bemerkbar macht. Ich k├Ânnte Gl├╝ck haben und noch f├╝nf Jahre leben, bevor es losgeht. Schei├če!

20. M├Ąrz 95

Ich habe heute Mike angerufen. Ich wollte es ihm sagen, doch mir fehlte letztendlich der Mut. Ich habe ihm dann nur gesagt, dass ich krank bin und Ruhe brauche. Ich frage mich, wie er reagiert h├Ątte. Habe mir ein Buch ├╝ber Aids gekauft, interessant, aber auch deprimierend. Darin waren Bilder von an Aids erkrankten Menschen. Ich musste mir vorstellen, wie ich aussehen w├╝rde (oder werde), so ausgemergelt und mit diesen Flecken ├╝berall auf dem K├Ârper. Ich habe heute das erste Mal seit Tagen wieder gelacht; Mr. Bean war im TV.

22. M├Ąrz 95

Hab' gestern nichts geschrieben; es ging mir beschissen und ich musste unaufh├Ârlich an den Tod denken. Heute ging es besser. Bin einfach zu m├╝de, um zu denken. Mutter hat angerufen, ich habe ihr das Gleiche erz├Ąhlt wie Mike. Ich will nicht, dass sie sich Sorgen macht. Ich wei├č nicht, wie es weitergehen soll. Ich bin heute zwei Stunden neben meinem Telefon sitzen geblieben und habe mir fest vorgenommen, bei der Aids-Hilfe anzurufen, aber ich konnte es nicht.

23. M├Ąrz 95

Nichts mehr zu Essen im Haus. Habe Pizza bestellt, keine Lust raus zu gehen. Ich habe meinen ganzen K├Ârper nach Flecken untersucht. Keine zu finden. Alle Fenster zugemacht, damit von drau├čen nichts rein kann. Ich wei├č immer noch nicht was, ich tun soll. Ich habe mir ├╝berlegt, dieses M├Ądchen zu suchen. Doch was soll ich ihr sagen ?
Dass sie mich angesteckt hat und wie ich sie daf├╝r hasse? Ja toll! Ihr hast du es aber gegeben! Vielleicht wei├č sie selber nichts von dem Virus. Wer wei├č.

Im Fernsehen lief eine Sendung, in der erkl├Ąrt wurde, wie sehr an Aids erkrankte Menschen in unserer Gesellschaft diskriminiert werden. Sie kriegen keine Arbeit, man umgeht und ignoriert sie. Die Menschen haben Angst sich selber anzustecken. Ein Mann, der interviewt wurde, sagte Aids w├Ąre "Gottes Strafe an die Schwulen." Was f├╝r ein Arsch!

24. M├Ąrz 95

Ich habe heute bei Lucas angerufen und ihn gefragt, wer dieses M├Ądchen war. Ich w├╝rde sie gerne wiedersehen, hab' ich gesagt. Er wusste es nicht, hat mir aber versprochen, dass er sich umh├Âren w├╝rde. Das ist ja schon was! Der Arzt war bei mir, er wollte wissen, ob es mir gut ginge. Ich habe ihm gesagt, den Umst├Ąnden entsprechend und, dass ich Zeit f├╝r mich brauche, um mit meiner Situation klar zu werden. Er gab mir einen Termin f├╝r eine Untersuchung. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich mit der Aids-Hilfe Kontakt aufgenommen habe. Ich bin ein elender L├╝gner. Ein elender, feiger L├╝gner.

25. M├Ąrz 95

Nichts mehr zu Essen und kein Geld mehr da gehabt. Musste leider raus. Ich werde das Gef├╝hl nicht los, dass die Leute es gemerkt haben. Sie haben mich alle ganz eigenartig angesehen. Ich war froh, als ich wieder zu Hause war. Ich habe genug eingekauft, damit ich die n├Ąchsten Tage nicht raus muss. Heute auch keine Flecken. Gott sei dank. Es ist verwirrend, ich habe nie an Gott geglaubt, doch langsam frage ich mich, ob es ihn vielleicht doch gibt. Na ja, ich werde es bald herausfinden. Lucas hat sich noch nicht gemeldet.

27. M├Ąrz

Sie hat es bestimmt extra gemacht. Sie wollte nur nicht alleine sterben. Ich kenne dieses Gef├╝hl inzwischen. Vielleicht sollte ich doch mal einen Streifzug durch die Nacht machen und den Virus ein bisschen verteilen. W├Ąre doch spa├čig. Sie hat bestimmt bewusst gehandelt. Ich w├╝rde so gerne mit ihr reden, sie fragen warum. Lucas hat noch nicht angerufen. Aber ich kann noch warten. Nicht lange, aber noch geht es mir gut. Ich habe heute einen Fleck entdeckt, ich bin durch meine Wohnung gelaufen und habe hysterisch geweint. Erst sp├Ąter bemerkte ich, dass es sich nur um ein Muttermahl handelte, das ich von Geburt an habe. Ich weinte wieder, diesmal aus Wut ├╝ber meine eigene Angst.

28. M├Ąrz

Als ich heute morgen aufgewacht bin, f├╝hlte ich ein eigenartiges Kribbeln in meinem K├Ârper. Das ist bestimmt der Virus. Ich sp├╝re, wie er sich langsam verbreitet wie ein Fegefeuer. Er wird mich ganz langsam auffressen, wie ein Tier, das in mir lebt und sich von meinen Innereien ern├Ąhrt. Nachmittags habe ich mich mit Schlaftabletten vollgepumpt, damit ich endlich wieder vern├╝nftig schlafen kann. Nachdem ich wieder auf den Beinen war, habe ich fern gesehen und versucht mich abzulenken.

29. M├Ąrz

Ich wei├č jetzt, wer sie ist. Lucas hat angerufen. Er sagte, es sei eine Bekannte seines Bruders gewesen. Sie hei├čt Moira Lent und ist Kunststudentin. Ich habe ihn gefragt, ob er wei├č wo sie wohnt. Nein, meinte er und sein Bruder sei in Urlaub in Schottland. Ich hab mich bedankt. Anschlie├čend habe ich im Telefonbuch nachgeschaut, konnte sie aber nicht finden. Ich werde sie schon aufst├Âbern.
Sp├Ąter habe ich gelesen. Pl├Âtzlich bekam ich keine Luft mehr und f├╝hlte mich eingeengt. Ich habe alle Fenster weit aufgerissen und die k├╝hle Brise genossen. Hoffentlich habe ich mir dabei nichts gefangen.

30. M├Ąrz

Heute war der Termin bei Dr. Klein, ich bin nicht hingegangen. Ich will nicht raus. Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen, keinen Hunger. Als ich mich heute morgen im Spiegel angesehen habe, war ich erschrocken ├╝ber mein Zustand. Ich habe ein d├╝nnes Gesicht und der Mangel an Schlaf hat sich mit tiefen dunklen Augenr├Ąndern bemerkbar gemacht. Warum ich? Womit habe ich das verdient?

31. M├Ąrz

Diese Schlampe. Sie ist schuld. Wenn ich nur w├╝├čsse, wo sie wohnt. Das Telefon hat heute mehrmals gel├Ąutet, aber ich hatte keine Lust mit jemanden zu reden. Ich habe geduscht, ich konnte diesen Gestank von Tod an mir nicht mehr ertragen. Ich habe mich entschieden, ich werde sie suchen. Ich habe den ganzen Nachmittag damit verbracht, zu ├╝berlegen, wie ich sie finden k├Ânnte. Mir ist Nichts eingefallen.
Ich habe Lucas angerufen, aber er war nicht zu Hause.


1. April

Ich wei├č endlich wo sie wohnt. Ich habe mit Lucas gesprochen und er hat mir die Telefonnummer der Jugendherberge gegeben, in der sein Bruder Urlaub macht.
Ich hasse diese Frau!
Was sie mir angetan hat, ist unbeschreiblich.
Ich werde es ihr heimzahlen.
Ich werde es ihr doppelt heimzahlen.
Sie hat aus mir diesen Zombie gemacht, den ich jedes mal erblicke, wenn ich in den Spiegel sehe.
Ich habe inzwischen sogar Angst zu atmen.
In dem Buch stand, dass sogar eine Grippe t├Âdliche Folgen haben kann.
Ich sehe die Bakterien um mich herum fliegen, ich wei├č sie warten auf den richtigen Moment. Ich versuche sie mit der Hand weg zu schlagen aber sie kommen immer wieder. Ich habe jetzt seit vier Tagen kein Auge mehr zugedr├╝ckt. Ich f├╝hle mich schwach, aber ich werde k├Ąmpfen.
Ich werde sie kriegen.
Ich zittere.
Ich kann nicht weiterschreiben.

2. April

Es hat heute an der T├╝r geklingelt.
War nicht da.
Trinke Unmengen von Kaffee.
Kein Hunger.
Ich m├Âchte sie besuchen, zu ihr gehen.
Aber ich bin zu schwach. Ich werde mich hinlegen, muss versuchen, Kraft zu sammeln. Bin so ersch├Âpft. Jede Bewegung ist eine Qual.
Ich muss schlafen, auch wenn ich das nicht will. Ich hoffe, dass mir nichts passiert. Habe ein Ziel vor Augen. Muss es schaffen.
Muss schlafen.

3. April

Ich habe einundzwanzig Stunden geschlafen. F├╝hle mich etwas besser. Mein Magen schmerzt vor Hunger. Ich will aber Nichts essen, will nicht an einer Lebensmittelvergiftung draufgehen. Mein Fr├╝hst├╝ck besteht aus Kaffe und Aspirin.
Morgen ist es soweit, ich werde sie besuchen. Ich muss raus und wenn es das Letzte ist, was ich tue.

4. April

Ich habe sie gesehen. Sie ist wirklich sch├Ân. War bestimmt eine tolle Nummer.
Sie sieht aus wie diese Models im Fernsehen. Aber hinter der sch├Ânen Fassade steckt eine M├Ârderin. Ich wei├č es, sie hat mich umgebracht. Ich hatte kein Gl├╝ck. Sie war nicht alleine, hatte eine Freundin dabei. Ich muss schon wieder warten.
Oh baby, freu dich schon mal auf mich. Wir haben uns so viel zu sagen.


5*

Es war ein wundersch├Âner Mittwoch morgen, als Tom seine Wohnung verlie├č. Er war d├╝nn geworden und sah ungepflegt aus. Sein Gesicht sah, mit diesen Augenr├Ąndern und dem Stoppelbart, um einiges ├Ąlter aus, als er tats├Ąchlich war.
Seine Augen strahlten eine Mischung aus Wut und Wahnsinn aus. Das sch├Âne Wetter, die spielenden Kinder und die aufbl├╝hende Fr├╝hlingsnatur lie├čen ihn kalt. Alle seine Gedanken waren bei einer Person. Er bewegte die Lippen, doch kein Laut war zu h├Âren. Er sprach zu sich selber.

Eine alte Dame, die den sch├Ânen Tag nutzte, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen, kam ihm entgegen. Sie sah das Gesicht des junges Mannes und wechselte die Stra├čenseite, aber auch das bemerkte Tom nicht. Er setzte sich in Bewegung.
Er war nicht weit bis zu der Wohnung von Moira Lent und er brauchte nur eine Viertelstunde, bis er angekommen war. Als er vor der Haust├╝r stand, l├Ąchelte er. Es war ein b├Âses L├Ącheln, das den Eindruck des Wahnsinns noch verst├Ąrkte. Er hob die Hand und dr├╝ckte auf die Schelle. Er schien schon wieder Pech gehabt zu haben. Er wollte sich gerade umdrehen und gehen, als er ein Summen h├Ârte. Er stemmte sich gegen die T├╝r und sie ├Âffnete sich. Er wusste, dass sie im zweiten Stock wohnte. Er hatte sie gestern Abend beobachtet, wie sie mit einer Freundin nach Hause kam; kurz darauf ging in der zweiten Etage das Licht an. Er ging langsam die Treppe hoch. "Jetzt blo├č nichts ├╝berhasten", dachte er sich.
Er sah im Flur, dass die Wohnungst├╝r einen Spalt ge├Âffnet war. Zehn Stufen nur noch. Er streckte die Hand aus und schob die T├╝r auf. Es war niemand zu sehen.

Der Adrenalinspiegel von Tom schoss in die H├Âhe, er bemerkte, wie seine Hand zu zittern begann, sein Herz schlug schneller.
Pl├Âtzlich eine Stimme, er erschrak und zuckte zusammen.
Sie kam von rechts.
"Hallo, Betty. Ich bin noch im Bad. Du bist zu fr├╝h dran. Setzt dich ins Wohnzimmer, ich bin gleich soweit", sagte eine weibliche Stimme.
Tom erholte sich schnell von seinem Schock. "Und wie du gleich soweit bist", dachte er und l├Ąchelte wieder. Er h├Ârte das Pl├Ątschern von Wasser.
Er zog sich die Schuhe aus und bemerkte, dass er keine Socken trug. Er ging langsam dem Ger├Ąusch des Wassers nach.
Auf die Badezimmert├╝r war ein Poster von Alfred Hitchcocks "Psycho" geklebt.
Unter der Klinke war eine kleine Anzeige, wie auf einer ├Âffentlichen Toilette. Sie stand auf "Frei".

Er dr├╝ckte vorsichtig die T├╝r auf.
Moira stand im Bad und wusch sich den Kopf unter dem Wasserhahn. Sie konnte ihn nicht h├Âren. Tom sah sich um und bemerkte einen F├Ân, es war ein altes Modell, gro├č und schwer, er nahm ihn. Er n├Ąherte sich dem M├Ądchen. Erst jetzt sah er, dass sie nackt war, doch das war ihm egal. Er hob den Arm und schlug mit dem F├Ân zu. Der F├Ân zerbrach. Plastikst├╝cke flogen durch die Luft. Er hatte auf ihren Nacken gezielt und getroffen. Moira schrie. Er schlug noch einmal zu. Schon nach dem zweiten Schlag war sie bewusstlos geworden und ihr K├Ârper sank zusammen und rutschte auf den Boden. Tom lie├č den zerst├Ârten F├Ân fallen. Blut klebte an seiner Hand. Er ging auf die Knie und f├╝hlte nach ihrem Puls. Sie lebte noch. Die Wunde an ihrem Kopf blutete stark und Tom legte ihr einen Verband an, den er im Schrank fand. Er wollte noch nicht, dass sie starb, er wollte sich Zeit lassen. Sie sollte langsam sterben, wie er es tat.
Tom hatte sich einen Plan zurechtgelegt; sie sollte dem Tod in die Augen schauen k├Ânnen. Er zog ihr einen Bademantel an. Ihr schlaffer K├Ârper war leicht, es war kein Problem gewesen, sie in die Badewanne zu tragen. Danach durchsuchte er ihre Wohnung und fand schnell, wonach er suchte: ein paar Kabel und eine kleine Halogenlampe.
Mit den Kabeln fesselte er ihre H├Ąnde und F├╝├če an den Wasserhahn der Wanne, dann knebelte er sie. Gerade als er damit fertig wurde, klingelte es an der T├╝r.
"Schei├če!", fluchte er. Er hatte vergessen, dass Moira jemanden erwartete, das musste Betty sein. Er hatte einen Fehler gemacht und das Licht im Wohnzimmer angelassen. Es klingelte noch einmal, diesmal mehrmals nacheinander. Tom versuchte es zu ignorieren. Er nahm die Lampe und schloss sie an, er legte sie dann in die Badewanne. Das Stromkabel war gerade so lang, dass die Lampe nicht ganz in der Wanne lag, sondern auf halbem Weg hing. Sein Plan w├╝rde funktionieren. Er l├Ąchelte. Er machte die Lampe an. Er versuchte Moira zu wecken. Er sch├╝ttelte sie an den Schultern. Langsam gingen ihre Augen auf. Sie brauchte einige Sekunden, um sich mit ihrer Lage vertraut zu machen, dann versuchte sie sich zu befreien und zu schreien. Tom fand, sie sehe aus, wie ein Fisch der versuche sich aus den Maschen eines Netzes zu winden. Er sah die Angst in ihren Augen und ein leichtes wohliges Zittern stieg in seiner Wirbels├Ąule auf. Er f├╝hlte sich gut.
"Warum hast du das getan? Siehst du jetzt was du davon hast?", sagte er.
Moira bewegte sich ruckartig zur Seite und versuchte die Fesseln zu lockern, doch er hatte sie sehr fest gebunden.
"Du hast mich angesteckt und jetzt stecke ich dich auf meine Weise an.", sagte er und fragte sich, ob sie ihn erkannt hatte.
Er streckte den Arm aus und drehte das kalte Wasser gerade genug auf, so dass nur ein kleines Rinnsal laufen konnte.
"In ein paar Stunden wird der Wasserpegel die Lampe erreichen und was dann geschieht, kannst du dir bestimmt vorstellen."
Er lachte. Das Kribbeln in seiner Wirbels├Ąule verst├Ąrkte sich und er kam.
Er f├╝hlte den warmen Samen seine Beine runterlaufen. Ein t├Âdlicher Samen.

6*

Kommissar Phillip A. Gardner hatte schon viel gesehen, aber wenn das hier kein vors├Ątzlicher Mord war, dann wusste er es nicht. Die Spurensicherung war gerade fertig geworden und man entfernte die Leiche aus der Badewanne.
Er ging zu Fergusson von der Sicherung.
"Und, was gefunden?", fragte er ihn.
"Jede Menge Fingerabdr├╝cke. Und das!" er zeigte ihm ein Reagenzglas mit ein paar Tropfen einer wei├čen Fl├╝ssigkeit.
"Sperma", sagte Fergusson und l├Ąchelte.
"Lecker", bemerkte Gardner, "wird wohl kein Profi gewesen sein."
"Ja, das stimmt. Aber einen F├╝hrerschein oder Bibliotheksausweis hat er uns leider nicht da gelassen. Trotzdem d├╝rfte es kein Problem sein, ihn zu identifizieren."
Das hoffte Gardner auch. Er hatte Kopfschmerzen. Er hatte die Nacht nicht schlafen k├Ânnen. Der Stress mit seiner Frau war daran schuld. Seit einiger Zeit konnten sie sich nicht unterhalten, ohne dass es in einem Streit ausartete.
"Passend, nicht wahr?" sagte Fergusson.
"Eh, was?" Gardner war in seinen Gedanken versunken.
"Hier, das Poster auf der T├╝r", sagte Fergusson und zeigte auf die Badezimmert├╝r.
"Ja, ja!" sagte er, er mochte den schwarzen Humor von Fergusson nicht besonders.
Die Tote wurde in den Leichenwagen gebracht.
"Sie ist vergewaltigt worden. Sehe ich das richtig?" fragte er Fergusson.
"Ich bin kein Gerichtsmediziner, keine Ahnung." antwortete Gardner.
"Aber sie haben doch Sperma ..." Fergusson unterbrach ihn.
"Auf dem Boden."
"Nett!" bemerkte der Inspektor und verlie├č die Wohnung.

7*

Wie Fergusson es vorausgesagt hatte, war es kein Problem gewesen, den T├Ąter zu finden. Nach mehreren Ermittlungen im Bekanntenkreis von Moira Lent, hatte man herausgefunden, dass ein gewisser Tom Arnold versucht hatte, diese ausfindig zu machen. Inspektor Gardner hatte mehrmals versucht ihn zu erreichen, aber ohne Erfolg. Er hatte beim Staatsanwalt einen Durchsuchungsbefehl beantragt und sa├č in seinem muffigen B├╝ro und wartete.
Er hatte eigentlich schon l├Ąngst Feierabend, doch er wollte nicht nach Hause. Zwischen ihm und seiner Frau wurde alles nur noch schlimmer und das letzte, was er jetzt brauchte, war Streit. Seine Uhr verriet ihm, dass es kurz vor drei war und er hoffte, bis vier Uhr von der Staatsanwaltschaft gr├╝nes Licht bekommen zu haben. Er lehnte sich in seinem Stuhl zur├╝ck, um sich ein bisschen zu erholen. Er hatte die letzten Tage wenig geschlafen. Als er gerade die Augen schloss, klingelte sein Telefon.
"Inspektor Gardner", meldete er sich.
"Hallo Inspektor.", Gardner erkannte Fergussons Stimme sofort. "Sie h├Âren sich m├╝de an, Phil. Zuviel Arbeit ist nicht gut f├╝r ihre Gesundheit, glauben sie mir das."
"Sie rufen doch nicht nur an, um mir das zu sagen, Fergusson. Also legen sie los. Haben sie was neues rausgefunden?" Gardner klang leicht genervt.

"Ja, das kann man wohl sagen. Wir haben an der Wohnungst├╝r von diesem Mister Arnold nach Fingerabdr├╝cken gesucht und welche gefunden", sagte Fergusson fr├Âhlich und machte eine kurze Pause.
"Es sind die gleichen."
"Danke", sagte Gardner knapp und legte auf.

8*

Die Festnahme verlief reibungslos. Gardner fand Tom Arnold in seinem Schlafzimmer. Er kauerte in einer Ecke und brabbelte zusammenhanglos vor sich hin. Es war nur noch der Schatten eines Menschen. Er war d├╝nn, unrasiert und roch nach Urin und Kot. St├Ąndig wiederholte er, sie h├Ątte ihn umgebracht. Speichel lief ihm dabei aus dem Mund. Gardner wusste nicht so recht was er f├╝hlen sollte, einerseits war er mit Ekel erf├╝llt, aber er hatte auch Mitleid mit dem, was einmal ein junger Mann gewesen war. Er fragte einen jungen Polizisten nach einer Zigarette. Er hatte vor drei Jahren mit dem Rauchen aufgeh├Ârt, doch jetzt versp├╝rte er den Drang nach Nikotin. Die Fenster waren alle geschlossen und der Gestank lag bewegungslos wie Nebel in der Wohnung. Gardner ├Âffnete ein Fenster und atmete tief die frische Fr├╝hlingsluft ein. In seinem Magen sp├╝rte er ein flaues Gef├╝hl.

9*

Er legte das Tagebuch von Tom Arnold zur Seite und z├╝ndete sich eine Gauloise an. Er hatte wieder richtig angefangen zu rauchen und verfluchte sich selber daf├╝r. Es war drei Uhr morgens und er genoss die Ruhe. Er schaute zu seinem Faxger├Ąt und sah das Fax, das er angefordert hatte, in der Ablage liegen. Auf dem Blatt stand in gro├čen Buchstaben "Bluttest: Tom Arnold.". Doch seine Aufmerksamkeit geh├Ârte dem letzten Satz.
HIV: Negativ.


__________________
:nemo

Version vom 05. 01. 2005 11:49

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Roni
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hallo nemo,

na, dann gratuliere ich mal zum jubilaeum.
ich weiss nun allerdings nicht genau, was mit deiner geschichte zu tun ...
hast du nach so langer zeit noch lust, an ihr zu feilen oder amuesiert dich eher der rueckblick?

grundsaetzlich find ich sie recht gut gemacht. der aufbau, der wechsel von der beschreibung zum tagebuch, wollt mir erst nicht so ganz gefallen, sagte mir am ende dann aber doch wieder zu.
wenn du noch dran arbeiten willst, gibt es ein paar schlamperl auszumerzen, z.b. auch in der anrede oder in so einigen formulierungen im ersten teil.
das wesentliche des textes ist, dass er sich mit dem motiv eines taeters auseinandersetzt und da ist dir die entwicklung in den tagebucheintragungen gelungen.
zur ausgangslage lassen sich allerdings schon noch einige fragen stellen: dein held sieht nach eigener aussage nicht gut aus, hat nix besonderes, ist besoffen bis zum umfallen ... fragt sich z.b., was die superfrau ueberhaupt so attraktiv an ihm fand? oder war die auch betrunken? ;-)
mir persoenlich reicht der schluss, auch wenn ich ihn vorhergesehen habe, da fuer mich der tagebuch-teil der interessante ist, fragt sich aber doch, ob er sich nicht etwas spannender gestalten liesse.
und die persoenlichen probleme des ermittlers waeren in einem buch sicher sinnig, hier in diesem kurzkrimi aber eigentlich nur interessant, wenn sie parallel oder kontraer mit dem problem des helden zu tun haetten, oder?

lg
roni


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nemo
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Registriert: Aug 2001

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Hallo Roni,

erst mal Danke f├╝r deine Kritik.

Ich weiss selber noch nicht so ganz, ob ich den Text nochmal ├╝berarbeiten soll. Ich schwanke noch zwischen nostalgischen Gef├╝hlen, die mir sagen ich solle den Text so lassen, wie er damals geschrieben wurde und dem Wunsch, die Geschichte in ein neues Gewand zu verpacken.

Was die pers├Ânlichen Probleme des Kommisars angeht, so gebe ich dir recht, dass sie nicht wirklich von Interesse sind.
Ich hatte wohl damals schon den Hang alles ein wenig zuviel auszuschm├╝cken.

Sch├Ânen Gruss / nemo
__________________
:nemo

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MDSpinoza
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hmmm, eine Rechtschreibpr├╝fung lohnt sich alle Male - besonders dann, wenn Word mal wieder nicht gemerkt hat, da├č ein Wortteil falsch ist: Muttermal mu├č es hei├čen und nicht Muttermahl. Ansonsten, eine recht gute Geschichte.
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Susanne Henke
Wird mal Schriftsteller
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Hallo Nemo

die Tagebuchpassage hat mir gut gefallen.
Dass sein k├Ârperlicher Verfall so unwarhscheinlich schnell geht, erkl├Ąrt sich mit der Pointe.
Die Polizeiarbeit finde ich etwas misslungen. Das Sperma w├Ąre nicht mehr fl├╝ssig. Und wenn sie einen Verd├Ąchtigen haben, w├╝rden sie ihn erst einmal aufsuchen oder vorladen, aber einen Beschluss der Staatsanwaltschaft zur Abnahme von Fingerabdr├╝cken an der Haust├╝r?

Gru├č
Susanne

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