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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 31. 10. 2008 00:56


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R. Herder
???
Registriert: Jan 2008

Werke: 41
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Zäune. Anderes umpfählt der Raum. Später
ein Kuvert, das, im Zugleich, zur Summe wird,
– so nicht die Zeichen brechen. Lispelt noch
der alte Farbanstrich zum Körper / oder eitert
dieser in verschiednen Folgen zu den Grenzen
hin? Schnitt. Riss. Mit goldner Schrift verzeichnet
etwasetwasetwas-sein die Géométrien der
Gefangenheit. [Zung: De-Kon-Notation: Skizz]

Last exit here ist eine LĂĽge. A stumpfe Klinge.
(Elfenbein von Wilderern.) Die Negation
– so fern von affirmare. Unverstanden der
Vergleich: Geschichte & Gelassenheit / wie sollten
auch die Dialektiken... / und Anderes umpfählt
der Raum. Welch Herzlichkeit zerwispert noch
das alte Schreien? Ein gebrochen Siegel liegt
verlassen. [Zäune Zäune Zäune Zäune Zäune]




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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Ja, lieber René

da lob ich mir dem Morgenstern("Der Lattenzaun"), der nur noch den Zwischenraum zwischen den Zaunlatten hat gelten lassen.

Traurig, traurig Dein Text. Das Umgrenztsein hast Du sehr schön nüchtern dargestellt. Die Geometrien der Gefangenheit leuchten mir ein, denn der Gleichklang des Erlebens raubt den Induviduen eine riesige Portion ihrer Einzigartigkeit.

Die zweite Strophe dann immer wieder mit der Hoffnung, dass ein Entkommen doch noch möglich sei. Aber an das"aufgebrochene Siegel" erinnert sich niemand mehr.

Schön, dass Du gänzlich offen gelassen hast, um welches Siegel es sich da handeln könnte. So bleibt dem Leser ein großer Spielraum und die Gedanken suchen sich ihre Pendents.

Der Titel gibt einen Hinweis, um welche konkret erlebte Situation es sich hier handeln könnte, aber das scheint mir nicht so wesentlich zu sein.

Liebe GrĂĽĂźe von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Inu
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Hallo René

Masochisten-Lyrik
Ein Leser muss schon ein Masochist sein, der sich die Mühe macht, es mit so einem verworrenen Gedankenkram aufzunehmen und ihn auch noch geistig ‚durchdringen’ zu wollen. -
Äußerlich: In diesem kurzen Text verwurstelst du Worte aus 7 verschiedenen Sprachen und ein Idiom miteinander. WARUM ? Besonders toll sind z.B. die ‚Géométrien’. Auch [Zung: De-Kon-Notation: Skizz] macht riesigen Eindruck und ‚a stumpfe Klinge’ hört sich so gemütlich jiddisch an.

Ich werde aber leider das Gefühl nicht los, Du klaubst Dir die Begriffe aus diversen Lexika und Suchmaschinen bunt zusammen, irgendwie passt ja immer alles zu allem, wenn nur die Rätselworte geheimnisvoll genug sind. Der bewundernde Leser wird immer irgenwelche erhabenen Deutungen finden. Und wenn nicht, ists auch ok. Gell, Vera Lena

Du wirst schon gemerkt haben, ich mag Dein Gedicht nicht, es ist mir viel zu blutleer und gekĂĽnstelt.

Die 1 ist übrigens nicht von mir. Es scheint also zumindest noch eine Person zu geben, der das Teil auch nicht gefällt.

LG
Inu

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OlafMietender
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2008

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möchte mich Inu's kommentar zu dem text anschließen. dies ist verschwurbelter, verquaster gedankenbrei, der gerne "moderne lyrik" sein möchte.
ich finde keinen ansatz, hier verbesserungen vorzuschlagen. leider.

ich empfehle herrn R.Herder, R.-D. Brinkmann zu lesen, Durs Grünbein, Raoul Schrott, Thomas Kling; bei diesen "modernen" autoren kann man einiges über sprachduktus, rhythmus und atem im gedicht, klare gedankenführung und innovative, unsentimentale, kraftvolle metaphorik und ästhetik lernen.

herzliche grĂĽĂźe, OM.

(die 1 ist von mir.
ich finde es grauenvoll, ja.)
__________________
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Und ich empfehle,

auch ganz neue nie gehörte Töne in der Lyrik zuzulassen und sie erst einmal aufzunehemen und genauer hinzuschauen, anstatt sie mit bereits bestehender moderner Lyrik zu vergleichen.

Alles Neue war irgendwann einmal NEU. Und nur deshalb stößt es auf Ablehnung?

Ziemlich erstaunt
Vera-Lena
__________________
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R. Herder
???
Registriert: Jan 2008

Werke: 41
Kommentare: 526
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Danke fĂĽr die Antworten.
Der Reihenfolge nach, is wohl das leichteste.


Vera-Lena, es freut mich, dass du mit dieser bzw. diesem Post etwas anfangen kannst. Deine Eindrücke entsprechen im Groben den meinen. Allerdings muss ich, besonders im letzten Vers, immer anfangen zu lachen. Das war beabsichtigt. Die ganzen Zäune sind irgendwie lustig.

Hakan: yeah.

Inu, wie immer. Nichts neues ausm Osten. Ich nutze beim Schreiben übrigens nicht nur Wörterbücher. Ein bisschen andrer fachlicher Kram, den du nicht zwingend mit Google oder Wikipedia finden wirst, kommt ebenfalls hinzu. Synonymewörterbücher besitze ich keine. Will heißen: erst kommen die Worte, dann die Bücher, die erste Gedanken stützen, bearbeiten oder verwerfen. Man könnte auch sagen, die echte Suchmaschine hier bin ich.

Herr Marketender, mich freut dein Dasein. Die Sache mit Brinkmann ist lustig, ein hier auf der Leselupe Schreibender hat mich mal mit dem verglichen. Das war allerdings ein ganz anderer Text, ohne diese ganzen gemeinen Zeichen, die dich, Herr Marketender, glauben machen, ich wolle irgendwie modern oder sonstwas sein. Mich interessiert zeitgenössische Lyrik nicht, sie langweilt mich (größtenteils) zu Tode. Ebenso wie Lesevorschläge. Laaaaaaaangweilig. Aber wo wir schonmal dabei sind: weißt du, woher Grünbein diesen Stock im Arsch hat? Das Teil muss mächtig sein. Unkaputtbar.



Byebye, Ladies.

René.


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