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Leselupe.de > Horror und Psycho
Psychogramm: Geister
Eingestellt am 02. 08. 2017 13:41


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Cathryn
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2017

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Eine Kurzgeschichte, die im Rahmen einer Serie entstanden ist, die ich wie der Titel schon sagt, am ehesten als Psychogramme beschreiben würde, oder auch die Visualisierung innerer Zustände. Da ich sonst eher satirisches schreibe, habe ich mich hier mal an einem anderen Schreibstil versucht. Bin gespannt wie er ankommt... und natürlich die Geschichte ;-).

Geister

‚Es sind nicht die Geister der Vergangenheit‘, dachte sie. ‚Es sind die einer möglichen Zukunft.‘ Sie atmete tief durch. Noch könnte sie einfach gehen. Ihr Kopf schmerzte. Der Gedanke an die Zukunft ließ sie bleiben.
    Die Haustür der Villa öffnete sich fast schon zaghaft. Schwere, säuerliche Luft trat nach draußen. Sorgendurchtränkt.
    „Da bist du ja! Komm rein!“ Er wartete auf sie in jener finsteren langgezogenen Diele, die sie nur zu gut kannte. Die Schatten materialisierten sich sofort in einer Ecke.
    Sie trat ein und ignorierte die dunklen Schemen. Sah ihn an. Dieses schlangenartige Wesen: Graue, schlüpfrige Haut, der nahtlos in den haarlosen Schädel übergehende Rumpf, grünliche Echsenaugen, die sie interessiert musterten. Seinem Blick wich sie aus.
    „Lass uns ins Wohnzimmer gehen! Ich habe extra geheizt.“
    War er es wirklich? Sie rang mit dem Idealbild in ihrem Kopf. Je länger sie ihn betrachtete, desto schwächer wurden die Funken der Hoffnung, um derer Willen sie gekommen war. Selbst der muntere Ton in seiner Stimme ließ sie nicht aufflackern.
    „Möchtest du vielleicht etwas trinken? Ich hätte noch besten Rotwein.“
    „Das kann ich mir denken, aber nein - danke“, bemühte sie sich um eine höfliche Reaktion.
    Ein Raunen kam von oben, das wie ein verzerrtes Echo ihrer Antwort klang. Warum konnten sie nicht aufhören, sie zu belästigen? Als würde dieses Gespräch nicht schon schwierig genug werden!
    „Sie ist rhetorisch eben nicht die Fitteste“, drang ein spöttischer Kommentar zu ihr durch. Ob auch er ihn vernommen hatte? Anmerken ließ er sich nichts.
    Allein ihr wütender Blick ließ ihn kurz innehalten. Dann schlängelte er in Richtung Wohnzimmer. Der Glanz einer Zeit, in der Geld keine Rolle spielte, war längst daraus entwichen. Ein Glanz, der ihr nie wichtig gewesen war.
    „Können wir das nicht hier draußen besprechen?“
    Er hatte die Tür bereits aufgestoßen. Sie blickte in das Zimmer auf die kastanienfarbene Anrichte neben der Tür. Auf die leere Stelle, wo die chinesische Vase einst gestanden hatte. Der hölzerne Bilderrahmen jedoch war noch da. Der Mann mit den freundlichen Augen lächelte sie aus dem Foto darin an. Genau wie die junge Frau an seiner Seite, deren gemustertes Sommerkleid im Wind flatterte.
    Sie machte einen Schritt auf das Bild zu.
    Er schob sich dazwischen.
    „Setz dich doch erstmal!“, drängte die Schlange und wies auf die zerschlissene Ledercouch. „Du hast sicher eine anstrengende Fahrt hinter dir.“
    „Dennoch habe ich nicht vor, lange zu bleiben.“ Sie wich in die Diele zurück.
    „Du willst heute noch fahren?“
    Schon war ein leises Tuscheln aus der Stille des Raums zu vernehmen. Sie überspielte es. „Allerdings.“
    „Aber du bist extra hergekommen...“ Die Erkenntnis ließ seine Stimme kippen. In ein weinerliches Fiepen. Die Schatten griffen es nur zu gerne auf.
    Sie hielt sich die Schläfen. Konzentration war nun gefragt.
    „Ich bin gekommen, weil du noch etwas hast, das mir gehört“, sprach sie es endlich aus und versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, dass sie eine längere Verhandlung bereits erwartete. „Und ich möchte es gerne wiederhaben.“
    „Du kannst doch nicht...“
    Auf jeden Fall brachte es ihn aus der Fassung.
    Es begann an seinem Gesicht. Wie ein Hefeteig, der im Zeitraffer aufquoll. Sein Rumpf, seine Arme und Beine - alles schwoll nach und nach zu einer wabbeligen Masse an. Mit plumpen, eiernden Bewegungen schlurfte er vor der Tür auf und ab.
    „Du kommst hierher, nur um mir zu nehmen, was mir am wertvollsten ist!“, heulte er auf. „Bist du nicht wegen mir gekommen?!“
    Sie schwieg mitleidig.
    „Du und ich - waren wir nicht ein Team? Haben wir nicht alles geteilt?“ Der Blick glasig-blauer Augen.
    ‚Ja, alles‘, dachte sie und seufzte. „Trotzdem. Ich bestehe darauf.“ Sie sah ihn ernst an, auch wenn sie der Anblick beunruhigte.
    Einer der Schatten war derweil hinabgesunken. Zaudernd umschwebte er die aufgedunsene Gestalt. Ein zweiter Schatten gesellte sich weniger zimperlich zu ihm.
    „Ich besitze ja kaum noch etwas!“, fiepte es aus der grau wabernden Figur. „Fast alles musste ich aufgeben und nun kommst du...“ Der zweite Schatten hatte ihm eine Hand auf die Schulter gelegt. Mit vehementem Nicken bekräftigte er das Gesagte.
    „Hör auf damit!“, brauste sie auf. „Es gehört mir! Du kannst es nicht einfach behalten, nur um der guten, alten Zeiten Willen!“
    Ein schrilles Klingeln unterbrach erneutes Klagen. Die beiden Schatten schreckten auf und er erzitterte. Die Vibration schien den wabbeligen Körper gleichsam zu festigen. Ein weiteres Klingeln und er implodierte förmlich.
    Sein panischer Blick glitt in Richtung Büro. Die Masse hatte sich inzwischen in sich selbst verdaut und eine hagere, buckelige Spinnengestalt hinterlassen.
    Wieder Klingeln.
    „Ich muss da dran gehen!“, entschied der Bucklige. In seinen Augen flackerten Unsicherheit und Misstrauen.
    „Natürlich musst du das.“ Sie stöhnte.
    Er schlug die Wohnzimmertür zu und schloss sie ab. Den Schlüssel nahm er mit und stolperte auf hageren Beinchen zum Büro. Auch diese Tür schwang ins Schloss. Einrastende Bolzen.
    Kichern von irgendwo aus dem Raum.
    „Sie hat wohl gedacht, dass es leicht wird, was Jack?“, hörte sie es flüstern.
    „Sie ist nicht dumm, Nick, sie hat es sich wohl denken können.“
    Ein Dritter sauste herum. „Immerhin war sie dumm genug, herzukommen.“
    Kurz überlegte sie, einfach zu fahren. Einfach nur weg von hier. Durch das Glasfenster der Eingangstür betrachtete sie die Sonnenstrahlen über dem Garten. Mittlerweile war jener von Wildwuchs durchzogen, die Wege vergraben, die Skulpturen überwuchert.
    ‚Aber frei von Geistern‘, ging ihr durch den Kopf und sie wandte sich wieder der Diele und den Schatten zu. Im Hintergrund das unterdrückte Nuscheln und Zischen aus dem Arbeitszimmer.
Nach einer Weile blieb es stumm. Selbst die Schatten horchten ob der Stille auf.
    Eine Zeitlang wartete sie, bevor sie sich der dunklen Eichentür näherte. Sie hielt ihren Kopf an das Türblatt. Keine Stimmen. Nur schweres Atmen.
    Die Schatten sanken zu ihr herab.
    „Ich glaube, sie sorgt sich, Rick“, flüsterte Nick.
    „Nee“, entgegnete dieser mit besserwisserischem Ton, „keine Sorgenfalte. Die müsste da sein. Glaub mir, ich kenn‘ mich aus mit ihren Sorgen.“
    „Allerdings schwitzt sie ein wenig“, platzte Jack dazwischen. „Könnte Angst sein.“
    „Schht... haut, ab!“ Sie machte eine abwehrende Geste und die Schatten wichen beiseite. Ihren Mut zusammennehmend klopfte sie. Einmal. Ein weiteres Mal. An der Klinke zu rütteln würde keinen Sinn machen. Das wusste sie.
    „Ich werde dir schon bescheid sagen, wann ich dich empfange, verdammt!“, dröhnte es von der anderen Seite. Die Wucht des Ausbruchs ließ sie zurückschrecken.
    „Er ist sehr beschäftigt, Kindchen - das solltest du wissen.“ Wieder Jack. Er war der Unangenehmste von den Dreien. Dafür war Nick der Nervigste.
    „Und du möchtest ihn doch nicht stören?!“, feixte er.
    Sie konzentrierte sich erneut und gab ein aufmüpfiges „Du telefonierst ja gar nicht mehr!“ von sich.
    „Ich arbeite hier!“, kam grollend zurück. „Ich habe jetzt keine Zeit für dich!“
    „Du willst mich hinhalten, das ist alles!“
    „Du glaubst wohl, du wärst die wichtigste Person hier! Hah! Du wirst warten müssen!“
    „Hoho, hast du das gehört?“
    „Natürlich hat sie das, sie ist ja nicht taub.“
    „Und sie weiß auch, dass sie lange warten kann, nicht wahr?“
    Sie reagierte nicht. Jack hatte recht. Jetzt, da er wusste, worum es ihr ging, würde er die Sache aussitzen.
    „Weiß du, was das Klügste wäre?“, meldete sich Rick, der sich hinter ihrem Rücken ausbreitete. „Wenn du einfach gehen würdest.“
    „Genau, was tust du überhaupt noch hier?“, belagerte Nick sie von der Seite.
    „Du bist jetzt ohnehin in diesem Haus nicht mehr erwünscht.“ Jack schwebte von oben auf sie herab.
    Die Drei umgaben sie. Ihr war, als würden sie nicht nur ihre Gestalt, sondern zugleich ihre Seele umfangen. Ein klaustrophobisches Gefühl, das sich zu dem Kopfschmerz gesellte. Der Raum, die Schatten, die stickige Luft, die Tatsache, dass er sie stundenlang warten lassen würde...
    Sie schüttelte die Schatten von sich, hetzte zur Haustür und riss sie auf. Die klare Luft und einige Sonnenstrahlen strömten herein. Sie sah ihren Wagen, der in der Einfahrt hinter dem schweren Eisentor parkte. Es war zu verlockend.
    Sie kniff die Augen zu und schloss die Tür wieder. Die Enttäuschung der Drei konnte sie förmlich spüren. Nein, sie würde ihnen den Triumph nicht lassen. Sie würde ihm den Triumph nicht lassen. Es gab noch einen anderen Weg.
    Sie eilte durch die Diele, vorbei an der Bürotür in Richtung Küche. Die Schatten folgten ihr wie Inspektoren.
    „Was hat sie vor? Nicht, dass sie etwas stiehlt!“
    „Quatsch, Nick! Sie will durch das Dienstbotenzimmer“, belehrte ihn Rick. Jenes lag zwischen der Küche und dem Büro. Vielleicht hatte es vor ewigen Zeiten tatsächlich Dienstboten beherbergt. Nun war es eine Grabkammer. Dinge, die kaputt waren oder verschwinden mussten, lagerten dort. Nie hatte sie gewagt, diesen Raum zu betreten, sofern man überhaupt von Betreten sprechen konnte. Der Anblick chaotisch gestapelter Befürchtungen und Sentimentalitäten hatte sie stets zurückschrecken lassen.

Der Weg durch die Küche zeigte sich als mentale Vorbereitung. Der Boden klebte. Staub und Reste von Flüssigkeiten bedeckten die Schränke. Geschirr, teils benutzt, teils ebenfalls staubig und verklebt, stand herum.
    „Du hast es soweit kommen lassen!“, erklang Jacks boshafte Stimme. Sie antwortete nicht und steuerte auf die Tür zur Grabkammer zu. Verwahrloste Besen und ein überquellender Mülleimer versperrten den direkten Zugang. Widerwillig räumte sie die Reinigungsutensilien beiseite. Schob den Mülleimer mit dem Fuß ein Stück nach hinten. Gerade, um die Tür einen Spalt weit öffnen zu können.
    „Überleg dir das gut!“, hörte sie Nick, als sie die Klinke hinunter drückte. Ein Schwall Muff schlug ihr entgegen, der einen sofortigen Hustenanfall nach sich zog. Ein gehässiges „Hah!“ von Rick ignorierte sie und zwängte sich durch den Spalt ins Dunkle. Ihre Finger strichen über die raue Wand neben der Türöffnung. Der Lichtschalter fehlte. Die zugehörige Lampe ebenfalls. Das einzige existierende Fenster war verbarrikadiert.
    Sie behalf sich mit dem Display ihres Handys. Tastete sich vor. Die Schatten würden nicht hinterherkommen. In der Dunkelheit waren sie nicht sichtbar.
    Aus jener traten dafür die staubigen Schemen von vergessenen Dingen hervor, die teilweise mit Tüchern bedeckt waren. Immer wieder griff sie in Spinnenweben, die sich zwischen jenen geisterhaften Objekten aufspannten. Sie stolperte über einen Stumpf, der mal als Säule die Diele geziert hatte. Prallte gegen einen Stapel Akten, der daraufhin wie ein brüchiger Turm kollabierte und hinter ihr zu Boden kippte. Zuletzt kletterte sie mehr, als dass sie ging. Dann endlich: die Türklinke am anderen Ende. Hoffentlich hatte er die Tür nicht versperrt!
    Sie hatte Glück. Wortlos stürzte sie in das Arbeitszimmer. Das fahle Licht blendete sie geradezu. Es fiel durch zwei schmutzige Fenster auf die wenigen Ausstattungsgegenstände: Bücherregale, einen Kopierer, einen Aktenschrank. Und ihn natürlich.
    Der Drache saß hinter seinem Schreibtisch. Riesenhaft und rotbeschuppt, mit blähenden Nüstern. Das Bild mit dem Mann und der jungen Frau klemmte in seiner Klaue. Aus finsteren Augen sah er sie an. Die Schatten umwaberten ihn.
    „Du wagst es, hier einfach einzudringen?!“
    „Ich habe dir gesagt, was ich will!“ Mit dem Kopf deutete sie auf den unscheinbaren Holzrahmen in seiner Pranke.
    „Du hast nicht das Recht, Forderungen zu stellen!“
    „Genau, sie hat hier keine Rechte mehr“, flüsterte Jack von der Seite. Nick schwebte um die Tür herum, aus der sie gerade gekommen war.
    „Sie ist ein Eindringling.“
    „Vielleicht hat sie sogar etwas kaputt gemacht“, fügte Rick verschlagen hinzu.
    „Ich verlange nur, was mir gehört“, übertönte sie das Geflüster der Drei erneut. Der Drache schien indes zu wachsen. Entsetzt sah sie ihn an. Griff nach einem Brieföffner, den sie wie einen Dolch von sich streckte. Er lachte nur höhnisch.
    „Es gehört mir genauso wie dir!“
    „Das ist nicht wahr!“
Jetzt ragte er bereits bis unter die Decke. Sein schuppiger Bauch drückte den Schreibtisch nach vorne. Vergrub ihn förmlich.
    „Ich werde es dir geben, wenn du bleibst“, zischte er und schloss die Klaue um das Bild zu einer Faust.
    „Ein wirklich großzügiges Angebot“, kommentierte Jack und die beiden anderen stimmten in ihrem typischen Singsang ein.
    „Nein, ich werde nicht bleiben! Wenn du es mir gibst, komme ich vielleicht noch einmal zurück, aber...“
    „Du willst mich erpressen?!“, unterbrach sie der Drache.
Er wuchs weiter. Füllte fast den gesamten Raum. Seine andere Klaue umklammerte sie und zog sie zu sich heran.
    „Du wirst bleiben! Und dann teilen wir es - so wie früher.“
    Sie ignorierte seinen giftigen Atem und blickte in sein Gesicht. Seine Augen waren leer. Alle Hoffnungen und Träume waren verschwunden. Die Zukunft war verschwunden. Durch die Leere hindurch vernahm sie ein Knacken.
    „Wie konntest du nur...“, entfuhr es ihr und sie schluchzte.
    „Was redet sie denn?“
    „Ihn trifft keine Schuld.“
    „Es gehören immer zwei dazu“, tuschelten die Schatten. Doch es war zu spät. Er konnte es nicht leugnen. Ein schwacher Moment, in dem er ihr erlaubt hatte, sein Innerstes zu erfassen und die Faust zu fest geschlossen hatte.
    In seiner Verunsicherung lockerte sich sein Griff. Genug für sie, um ihren Arm zu bewegen. Genug, um ihm den Brieföffner in die stinkende Klaue zu rammen.
    Der Impuls wirkte. Schlagartig ließ er sie los und sie glitt zu Boden. Sie huschte am Schreibtisch vorbei, entsperrte die Tür. Raus in die Diele, die Haustür auf, die Stufen hinab.
    Erleichtert trat sie ins Licht. Sie hatte, was sie wollte. Und war es auch nur die Gewissheit, dass das, was sie zu finden gehofft hatte, für immer zerstört war.
    ‚Nie wieder Geister‘, dachte sie und stieg in den Wagen.
__________________
Cause I am the traitor, the mind liberator
The faithful creator - of the ending you wait for

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