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Leselupe.de > Science Fiction
Quer durch die Zeit und bei der dritten Quante links
Eingestellt am 12. 12. 2001 08:46


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Arathas
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2001

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Stich f├╝r Stich grub sich Dougs Spaten tiefer in die mittsommerliche Gartenerde, die, in den nachbargartlichen Sprinkler gehoben, sich dort in ein kleines, braunes, unansehnliches Rinnsal verwandelte und seinen (Dougs) Blicken entschwandt. Er nahm noch einen weiteren tiefen Zug aus seiner sich rapide leerenden Heineken-Dose und widmete sich ganz den Bohnenbeeten. Diese hatten im heurigen Sommer ihr Gutteil zu Dougs Mi├čvergn├╝gen am Schreberg├Ąrtnerdasein beigetragen, indem sie trotz intensivierten Gie├čens unwillk├╝rlich verschrumpelten, sobald der Gartenherr es wagte, auch nur kurz wegzusehen.

Unter lautem Fluchen (seitens Douglas) gesellten sich die H├╝lsenfr├╝chte zu den bisherigen ├ťberresten, die in Nachbars Parzelle ihr Dasein zu fristen gezwungen waren, und warteten geduldig auf ihren aktiven Beitrag zur humisierung des Rasens.

Dougs F├╝├če standen in lockerer Erde, die Sonne warf seinen an sich eher kleinen Schatten in dreifacher L├Ąnge auf den mi├čstalteten Boden, und die Abendr├Âte wagte sich langsam daran, klammheimlich den Nachmittag zu stehlen.
Das pittoreske Bild idyllischer Natur und harmonisierender Wesen verpuffte g├Ąnzlich, als pl├Âtzlich ein lautes Krachen die Welt im allgemeinen und Douglas im besonderen ersch├╝tterte, der sich mit dem Spaten vor Schreck den kleinen Zeh vom rechten Fu├č differenzierte.

Br├╝llend h├╝pfte er auf dem Linken und sandte Fl├╝che, die Ein├Ąscherung aller ├ťberschallflugzeuge betreffend, gen seinem Sch├Âpfer. Nun, jedenfalls solange, bis sein Blick in Richtung des nahegelegenen Kornfeldes fiel, respektive dem schwebenden schwarzen Objekt dar├╝ber, das eine eklatante UFO-├ähnlichkeit nicht glaubhaft von sich zu weisen wu├čte.
"Schei├če", schrie Douglas, und "Hilfe f├╝r meinen Zeh! Hilfe!"

Der k├Ârperlich Benachteiligte h├╝pfte eilends auf seine schutzbietende Gartenlaube zu, im Geiste r├╝de Hoffnungen auf waffenm├Ą├čige Vorteile durch die dort lagernde Kettens├Ąge. All sein Streben wurde durch die Untertasse zunichte gemacht, die sich drehend und surrend und schneller, als ein Franzose "Voulez-vous coucher avec moi?" sagen kann, vor die Gartenlaube setzte und dort anscheinend stur verharrte. Douglas, seines Mutes sowie kleinen Zehs beraubt und mit zitternden Knien, hob die H├Ąnde und legte sich unterw├╝rfig auf den bohnenbedeckten Boden.

"Schon gut, ich ergebe mich", stammelte er, was ja nun im allgemeinen Get├Âse total unterging und ├╝berhaupt.
Eine Reihe von omin├Âsen Lichtern blitzte an einer Seite der Scheibe auf. Eine Zeitlang geschah ├╝berhaupt nichts. Dann, ungef├Ąhr eine Sekunde sp├Ąter oder so, geschah immer noch nichts.

Douglas br├╝llte eine weitere Friedenserkl├Ąrung in Richtung des Schiffes (was es n├Ąmlich den Anschein machte zu sein). Dieses ├Âffnete, wohl kaum anl├Ą├člich der Friedensbekundungen seitens Douglas┬┤, eine kleine Luke auf der dem Menschen zugewandten Seite. Diejenige welche glitt langsam, doch stetig, dem Boden entgegen, bis sie auf dem erdigen Boden Halt fand. Sie offenbarte ein kleines graues Wesen, mit dreieckigem Kopf und d├╝nnen, schlanken Gliedma├čen.
"Ich ├Âffnete die Luke ob deiner Friedensbekundungen, Erdling", schall es aus dem Munde der Kreatur (Tja. Wie man sich irren kann.). "Ich komme in Frieden etzettra."
Sprach das Wesen.

Die Finger des selbigen formten untr├╝glich die traditionelle vulkanische Begr├╝├čungsformel, die unter anwesenden Trekkies wahre Begeisterungsst├╝rme ausgel├Âst h├Ątte. Da keine Trekkies in der N├Ąhe waren, hielten sich auch die Begeisterungsst├╝rme in Grenzen.

"Glmpft?" erkundigte sich Douglas sachlich, um anschlie├čend aus einem Reflex und purem ├ťberlebenswillen heraus ebenfalls das Spock-Ritual zu vollziehen.

Der hart gepr├╝fte Douglas wurde noch gr├Â├čeren Verwirrungen ausgesetzt, als das Wesen pl├Âtzlich zu ihm sagte: "M├Âge die Macht mit dir sein." Und unter husten und stolpern taumelte der kl├Ągliche Erdenmensch nach hinten, trat direkt auf eine Harke, deren Stiel seinen peniblen Kopf auf angemessen comichafte Weise penetrierte, und fiel schluchzend auf den vertrauten Schrebergartenboden.

Dieses Ereignis nahm die au├čerirdische Kreatur dann schlie├člich zum Anla├č, sich vor Lachen zu K├╝rmmen und den Alienbauch zu halten, auf den weinenden Douglas zuzuwanken und ihm kameradschaftlich auf die Schulter zu klopfen.
"Herrlich" brachte sie gr├Âlend zwischen d├╝nnen, grauen Lippen hervor.

Das darauf folgende, verdatterte "H├Ąh?" Douglas┬┤ lie├č den mutma├člichen Au├čerirdischen in noch gr├Â├čere Heiterkeitsanf├Ąlle ausbrechen, und es dauerte eine Weile, bis das Wesen sich gefangen hatte.

"Herrlich", strahlte der Graue erneut und reichte Douglas die Hand zur Begr├╝├čung. "Tut mir wirklich leid. Konnte mir den Spa├č mit dem "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" Quatsch einfach nicht verkneifen. Hoffe, du bist jetzt nicht beleidigt."

Douglas starrte den Grauen einfach nur an, in der Hoffnung, auf diese Weise weitere unartikulierte Laute vermeiden zu k├Ânnen.

Die Kreatur bestieg die runtergelassene Rampe des Schiffes, sah ├╝ber die Schulter zur├╝ck zu Doug und winkte ihn herbei. Der z├Âgernde Mensch fasste - aus welchem Grunde auch immer - seinen Spaten und sich anschlie├čend ein Herz, wischte seine Tr├Ąnen aus den Augen und folgte dem Grauen auf unsicherem Fu├če.

Die M├Âblierung des Innenraumes des Schiffes erinnerte Douglas allerdings wenig an das, was er sich unter einem Raumschiff immer vorgestellt hatte. Ein paar Mahagonischr├Ąnke zierten die eine Ecke des quadratischen Raums, dessen Mitte einen Tisch bereithielt, um welchen mehrere pl├╝schbezogene St├╝hle standen. Allein eine einzige Bordwand konnte den staunenden Blicken Douglas┬┤ das bieten, was zu sehen sie erwartet hatten: Hebel, Schalter, Dioden und Bildschirme bildeten eine riesenhafte Konsole, deren Sinn sich dem Menschen nicht offenbaren wollte.

Der Graue war unterdessen damit besch├Ąftigt, sich und Doug ein Gl├Ąschen feinen Scotch einzuschenken, der waswei├čichwoher kam, dessen Zielort den beiden Anwesenden allerdings hundertprozentig bekannt war. "Ich nahm mir die Freiheit, auch dir ein Glas meines Lieblingsscotchs einzuschenken", bemerkte das vermeintliche Alien, "und wenn du sonst noch irgendwelche W├╝nsche hast, dann z├Âgere nicht, sie mir zu nennen. Sofern es in meiner Macht steht, will ich sie dir erf├╝llen."

"Welche Ereignisse stehen hier eigentlich im Begriff zu geschehen?" erkundigte sich Douglas, der sich fragte, welche Ereignisse hier eigentlich im Begriff standen, zu geschehen. "Und wo wir schon mal bei W├╝nschen sind: Eine ambulante Behandlung f├╝r meinen zehenm├Ą├čig unterrepr├Ąsentierten Fu├č w├Ąre nicht schlecht", lie├č sich der Invalide vernehmen. Um dessen Fu├čgegend bereitete sich eine Blutlache nicht unbetr├Ąchtlicher Gr├Â├če gerade darauf vor, den Teppich zu invasieren.

"Nat├╝rlich. Bitte entschuldige, da├č ich das verga├č - welche Art von Extremit├Ątenausl├Ąufer w├Ąre dir denn am liebsten?"
"Was soll das denn nun wieder hei├čen?", wunderte sich Doug.

"Technik", merkte der Graue mit einem hintergr├╝ndigen L├Ącheln an, "entwickelt sich weiter. Du kannst deinem blutenden Ende mit einer beliebigen Abhilfe ein Ende setzen. Sie nennen das Lied - wir spielen es. Jedenfalls so ├Ąhnlich, mein armer zerschundener Erdling."

"Wenn ich alles richtig mitgekriegt hab┬┤, und davon geh ich aus, auch wenn irretative ├äu├čerungen und Senkung meines Bluthaushalts meinen Geist geschw├Ącht haben, dann hei├čt das soviel wie: Ich kann mir jede beliebige Art von Zeh aussuchen?"

"Oder Finger. Ein Finger lie├če sich problemlos am Fu├č installieren. Woraus sich wirklich unheimlich viele Vorteile ergeben w├╝rden, glaub mir."

"Also, auch wenn ich dir wahrscheinlich ziemlich langweilig erscheine, aber ich w├╝rde doch ganz gerne denselben Zeh wieder haben, der mir schon die letzten 26 Jahre gut gedient hat."

"Sieben."

"Was?"

"Die letzten sieben Jahre. Der menschliche K├Ârper erneuert sich innerhalb von sieben Jahren komplett. Deswegen hat er dir nur die letzten sieben Jahre gut gedient."

"Und was passiert mit dem alten K├Ârper nach sieben Jahren?"

"Nun, er erneuert sich nat├╝rlich immer nur teilweise. Alte Zellen sterben ab und deswegenÔÇö"

"Hey, bekomm ich jetzt meinen Zeh oder was?"

"Klar." Das Wesen spielte mit einer Fernbedienung herum und dr├╝ckte hier und da einen Knopf. "Ganz sicher, da├č es der alte Zeh sein soll?"

"Ganz sicher. Hab mich irgendwie an ihn gew├Âhnt. Er hatte so ein lustiges kleines Wippen, und wenn ihm kalt war, wurde er immer blau. Ja, den und keinen andern."

"Ausgef├╝hrt", lie├č sich der Graue vernehmen, dessen ambulante Behandlung Douglas einen Jauchzer der Freude entfahren lie├č. An der Stelle, an der einst Dougs kleiner Zeh hervorgeragt hatte, ragte nun Dougs kleiner Zeh hervor. Verz├╝ckt begann Douglas, mit seinem wiedergewonnenen K├Ârperteil innige Freundschaft zu schlie├čen. Die Kreatur unterbrach die freudige Wiedersehenszeremonie nur ungern, doch abrupt, mit den Worten:

"Sch├Ân. Und jetzt weiter im Text." Und weiter im Text sah Douglas auf, lie├č ab von seinem neuen besten Freund und musterte den Fremden mit wildem Blick.

Der Fremde dagegen faltete auf neugierige Weise die H├Ąnde und erkundigte sich: "F├╝r was h├Ąltst du mich?"

Nachdem Douglas ├╝berlegt hatte, welche Antwort ihn nicht als kompletten Idioten dastehen lassen w├╝rde, zu der Einsicht gelangt war, da├č es derartige nicht gab, sich einer weiteren Phase der Nachdenklichkeit hingegeben hatte und trotzdem zum selben Schlu├č wie zuvor gelangt war, sagte er : "F├╝r ein Alien."

"Falsch."

"Wieso dieses?"

"Punkt eins besteht darin, da├č sich meine Au├čerirdischkeit auf v├Âllige Menschlichkeit beschr├Ąnkt. Punkt zwei besteht in Erl├Ąuterung von Punkt eins."

"Woran ich zugegebenerma├čen sehr interessiert w├Ąre", gab Douglas zu.

"Ich bin ein Mensch wie du, nur da├č wir aus unterschiedlichen Zeiten stammen. Du befindest dich augenblicklich in einer Zeitmaschine, nicht in einem Raumschiff, wie du wahrscheinlich denken wirst."

"Niemals. Von vornherein war mir klar, da├č das hier eine Zeitmaschine ist. Raumschiff? Hab schon lange nicht mehr so etwas absurdes geh├Ârt. Stell sich das einer vor - Raumschiff. Ha. Und das mir, einem erfahrenen Ufologen, dem selbst unglaubliche DingeÔÇö"

"Douglas. Das hier ist kein Spa├č. Es ist eine sehr ernste Angelegenheit, die ├╝ber das Schicksal der gesamten Menschheit entscheiden kann!"

"Schon gut, schon gut, ich wollte nur ein wenig sarkastisch seinÔÇö"

"Ha. Jetzt hab ich dich verarscht. Nat├╝rlich ist das hier ein Riesenspa├č f├╝r mich. Und f├╝r dich vielleicht auch, wenn ich dir erstmal alles erkl├Ąrt habe. Doch h├Âr mir zu."

"Okay", willigte der einigerma├čen verwirrte Douglas ein.

"Wie bereits erw├Ąhnt, ich bin ein Mensch. Ich komme aus dem Jahr 3064, fast eineinhalb tausend Jahre nach deiner Geburt."

"Tausend Jahre", berichtigte Douglas.

"Eineinhalb", dementierte der Graue. "In ca. 500 Jahren deiner Zeitrechnung wird ein neuer Prophet sich seiner selbst r├╝hmen und seine offizielle Abkunft g├Âttlichen Geschlechts der Menschheit pr├Ąsentieren."

"G├Âttlichen Geschlechts?"

"G├Âttlichen Geschlechts."

"Und wie, wenn mir die Frage erlaubt ist, vollbringt er diese schwer zu glaubende Tat?"

"Schwindel und Betrug."

"Skandal?"

"Schlimmer. Frevel. Verleumdung."

"Meine G├╝te." Douglas war rechtschaffen emp├Ârt. "Und wir k├Ânnen nichts dagegen tun?"

"Oh, Doch. Er wird auf die - zu dieser Zeit - traditionelle Weise hingerichtet werden."

"Welche da w├Ąre?"

"Kreuzigung. Leider l├Ą├čt das die Anh├Ąngerzahl seiner Gl├Ąubigenschaft in himmlische H├Âhen schie├čen - und somit wird seine verrufene Lehre als Geltend akzeptiert. Dazu geh├Ârt auch die Einf├╝hrung einer neuen Zeitrechnung."

"Ah", machte Douglas, f├╝r den das Thema damit abgeschlossen war. "Und warum, wenn die Frage mir gestattet ist, bist du ├╝berhaupt hier?"

Der Fremde sch├╝ttelte den Kopf. "Nicht so hastig. Ich w├╝rde dir gern erst einmal das Prinzip von Zeitreisen veranschaulichen. K├Ânnte mir vorstellen, da├č du noch nicht so viel dar├╝ber wei├čt."

"K├Ânnte ich mir auch vorstellen."

"Das Wissen, das ich dir jetzt vermittle, kenne sogar ich nur noch aus Geschichtsb├╝chern. Um von vorn zu beginnen: Die ersten Zeitmaschinen, die gebaut wurden, wiesen noch ein paar eklatante Mangel auf. Die Menschen waren imstande, Schiffe in die Vergangenhiet zu schicken, was sich anfangs wirklich sensationell anh├Ârt, nicht wahr? Das Problem war, da├č dort, wo die Maschinen hingeschickt wurden, kein Leben mehr existierte. In welche Vergangenheit man auch reiste... es gab keine lebende Substanz mehr auf der Erde. Stell dir vor, du hast eine echt nervt├Âtende Reise ins 20. Jahrhundert hinter dir, und steigst aus, um dich ein wenig umzuschauen. Was du siehst, sind Steine. H├Ąuser. Verlassen. Keine Menschen, keine Tiere. Nicht einmal Pflanzen. Die Luft riecht nach nichts, da sie keine Bakterien mehr enth├Ąlt, rein gar nichts. ├ťberall sind riesige klaffende L├Âcher, die bis ins Erdinnere hinabreichen, weil aller Erdboden und alles Gras verschwunden sind."

"Das h├Ârt sich an wie aus einem Gruselfilm", sagte Douglas und unterdr├╝ckte ein Zittern.

"Zugegeben", sagte der Graue ein wenig kleinlaut "es ist aus einem Gruselfilm. "Erde am Abgrund: 2034". Einer meiner Lieblingsfilme aus eurer Zeit. Aber er spiegelt die Wirklichkeit wieder wie kein zweiter Film."

"Aber warum gibt es in der Vergangenheit kein Leben?" verlangte Douglas zu wissen.

"Knifflig", antwortete das Wesen. "Man stand erst einmal vor einem R├Ątsel, das ein kluger Kopf dann allerdings doch l├Âsen konnte. Er fand heraus, da├č das Leben auf die Gegenwart beschr├Ąnkt ist - die sich in meiner Zeit abspielt. Das alles hier, wo du lebst, ist also die Vergangenheit. Stells dir so vor: Von unendlich in der Vergangenheit bis unendlich in die Zukunft: Du kannst an jeden beliebigen Ort reisen, die Zeit spielt keine Rolle. Das Leben jedoch findet nur in der Gegenwart statt - immer nur an einem Punkt auf der riesigen Skala der Zeit. Man taufte das Ph├Ąnomen "Lifeline".

"Das hei├čt, sobald man auch nur eine Millisekunde in die Zukunft oder Vergangenheit reist, gibt es dort kein Leben mehr."

"Bemerkenswert mitgedacht, Douglas. Stimmt genau."

Doug hob einen dementierenden Finger. "Trotzdem bist du hier, obwohl das hier angeblich die Vergangenheit ist."
"Diesbez├╝glich m├Âchte ich dir erm├╝dende Erl├Ąuterungen ersparen. Kurz gesagt: Ein Schild wurde entwickelt, welches den Lebensflu├č nicht mehr auf den Grenzbereich Gegenwart beschr├Ąnkte. Menschen konnten nun endlich in die Vergangenheit reisen und dort Leben antreffen. Das hei├čt, w├Ąren sie nicht zusammen mit der Zeit verj├╝ngt worden... die erste mit Schild ausgestattete Maschine kam ca. 1950 deiner Zeitrechnung wieder an - ihre Insassen waren um den gleichen Faktor j├╝nger geworden, wie das Ger├Ąt Zeit hinter sich gelassen hatte."

"Von ihnen war also nicht mehr ├╝brig als ein kleiner Spermafleck?"

"Noch viel, viel weniger."

"Das waren dann auch die UFO-Abst├╝rze, die um 1950 rum geschehen seien sollen?"

"Richtig. Genaugenommen fand sich noch Leben an Bord dieser Maschinen, allerdings nur in Potenzia. Und das alles war nur die eine Seite des Problems. Zukunftsreisen stellen bis heute ein nicht zu l├Âsendes Problem dar. Die Reise in die Vergangenheit haben wir jetzt allerdings in den Griff bekommen - wie du selbst siehst."

Douglas dachte eine Zeitlang nach. "Das hei├čt, in Area 51 werden tats├Ąchlich UFOs aufbewahrt? Oder, besser gesagt, deszendierte Zeitmaschinen."

"Area 51? Wo denkst du hin? Die wurde von uns eingerichtet, und anschlie├čend haben wir ein paar Ger├╝chte in Umlauf gebracht, damit niemand Verdacht sch├Âpft."

"Äh... was habt ihr getan?" Dougs Erstaunen nahm kein Ende.

"Okay, ganz langsam, alles der Reihe nach, ja?" Der Fremde grinste schief. "Wir haben uns einen interzeitzonalen Puff eingerichtet, damit Menschen aus sp├Ąteren Zeiten, die sich irgendwo in der Vergangenheit befinden, auch mal v├Âgeln k├Ânnen. Oder glaubst du, da├č irgendeine von euren Frauen sich mit mir einlassen w├╝rde?"

Douglas mu├čte diesem einleuchtenden Argument zustimmen. "Ich kann┬┤s trotzdem nicht begreifen... Area 51 ist ein Puff!"

"Na ja, und das mit dem Namen ist auch so ne Sache. Area 51. 51. 5+1. Also 6. Oder Sex. Oder, ganz ausgeschrieben, Puffzone. Verstanden? IstÔÇÖn bl├Âdes Worstpiel, ich wei├č. Aber ich habÔÇÖs mir ja auch nicht ausgedacht."

"Skurril."

"Aber wahr."

Sich auf seinem Stuhl zur├╝cklehnend schenkte der Graue sich einen weiteren Scotch ein und Douglas ein zurfriedenes L├Ącheln. "├ťbrigens ein weiterer Vorteil der Zeitreise", wies er Douglas auf diesen hin "man kann sich die besten und erlesensten Weine und Whiskys und alles andere gute Alkoholische Zeugs holen; was man eben gerade will. Wie alt es sein soll, spielt keine Rolle." Zufrieden schickte der Zeitreisende den Scotch dem ersteren hinterher.
Erst jetzt fiel dem k├╝rzlich invalidierten und noch k├╝rzlicher wundergeheilten Douglas ein, da├č er sich einer Kundgebung namentlicher Art noch nicht engagiert gezeigt hatte.

"Ich habe mich einer Kundgebung namentlicher Art noch nicht engagiert gezeigt", wies derjenige welche den Zeitenspringer auf dessen (Dougs) Vers├Ąumnis hin.

"Algarion lautet er, mein Freund. Und da├č dein Name Douglas ist, dessen bin ich mir bewu├čt."

"Wieso dieses?"

"Ich habe im Telefonbuch nachgesehen."

"Stimmt. Da bin ich drin eingetragen."

Diese befriedigende Antwort verlieh dem Gesicht des nur allzu wissensdurstigen Douglas eine wohlbefindliche Miene. Algarion stattdessen enthob sich seines Sessels und somit Douglas seiner Stellung des wi├čbegierigen Sch├╝lers, als er gem├Ą├čigten Schrittes den Raum durchquerte.

Durch Knopfdruck setzte sich die schwarze Scheibe, denn eine solche stellte die Zeitmaschine dar, von ihrem Platz an der T├╝r der Gartenlaube hinweg und drehte sich dem Kornfeld zu, was Douglas nicht entging.

"├äh... welcher Anla├č l├Ą├čt uns Kurs auf das Weizenfeld nehmen?" fragte Douglas, den ein mulmiges Gef├╝hl in der Magengegend beschlich (es hatte schon die ganze Zeit heimlich auf diesen Augenblick gewartet).

"Es ist an der Zeit, dir die Zeitreise zu zeigen."

"Ist dir schon aufgefallen, da├č der Autor nicht viel hergibt?", fragte Douglas seinen Gastgeber. "Er hat gerade dreimal "zei" in einem Satz verwendet."

"Da zeige ich ein wenig Toleranz und verzeihe ihm."

Der Zeitpunkt des Zeitsprungs war nahe. Die Zeiger der Uhr standen auf Zei vor Zehn. Ähm... Zwei vor Zehn.
"Man kann es auch ├╝bertreiben", warnte Algarion. (okay, okay)

"Um wieder auf das Kornfeld zur├╝ckzukommen", kam Douglas auf das Kornfeld zu sprechen zur├╝ck.

"Was ist damit?"

"Warum fliegen wir darauf zu?"

"Ach ja, das verga├č ich zu erw├Ąhnen. Aus welchem Grund auch immer sind Zeitspr├╝nge nur von solchen Orten aus m├Âglich." Algarions Miene stellte besch├Ąmtes Unwissen zur Schau. "Sieh mich nicht so an. Ich wei├č nur, da├č Zeitreisen nur von Kornfeldern zu anderen Kornfeldern m├Âglich sind."

"Steht das unter Umst├Ąnden irgendwie in Verbindung mit den von Skepsis belegten Kornfeldkreisen?" erkundigte sich Douglas.

"Kornfeldkreise resultieren aus der Zeitreise", teilte Algarion ihm mit. Bei jedem Abflug und auch bei jeder Landung einer Zeitmaschine wird durch den Druck, den ├╝bersprungene Zeit erzeugt, ein Abbild des Flugk├Ârpers in das Feld gepresst. Zu deiner Zeit, erinnere ich mich, wurden diese Kornfeldzeichnungen oftmals als Zeichen oder Signal einer Au├čerirdischen Intelligenz gedeutet."

"Warte mal." Douglas hatte berechtigte Zweifel. "Du sagst, Zeitspr├╝nge sind nur von einem Feld zum andern m├Âglich. Auch wenn ihr aus der Zukunft in die Vergangenheit springt!"

"Genau."

"Vorhin hast du mir erz├Ąhlt, als ihr zu Beginn der Zeitreisen in die Vergangenheit gereist seid, da gab es dort kein Leben. Also d├╝rfte es dort auch keine Kornfelder gegeben haben."

Ein schl├╝ssiges Argument.

"Ein schl├╝ssiges Argument. Verdammt," fluchte Algarion "nicht nur, da├č der Autor versucht, mit billigen Witzen ein paar traurige Lacher zu erzeugen, nein, jetzt straft er mich auch noch L├╝gen! Ich meine, wenn er unf├Ąhig ist, Analogien richtig auf die Reihe zu bekommen, dann mu├č er es doch nicht auch noch so aussehen lassen, als w├Ąre das meine Schuld, oder?"
"Wir beschweren uns beim Verlag", meinte Douglas l├Ąssig und lie├č damit den Autor ganz sch├Ân alt aussehen. "Oder aber er ├╝berweist uns ein nettes S├╝mmchen auf nachstehend abgedruckte Kontonummer."

"W├Ąre das nicht Erpressung?" fragte Algarion.

"Doch. Aber wenn er uns mit Gegenma├čnahmen droht, k├Ânnten wir doch einfach die Zeit wechseln."

"Auch wieder wahr. Aber jetzt beginnt gleich der Sprung durch die Zeit, den ich vorhin eingeleitet habe (heimlich)."Algarion legte sich einen Gurt um. "Halt dich feeeeeeeeeeÔÇö"

Die Zeitmaschine sprang von einer Sekunde auf die andere ins Jahr 3064. Da eine ausf├╝hrliche Beschreibung des Sprungs ca. eineinhalb Tausend Jahre in Anspruch nehmen w├╝rde, wird an dieser Stelle darauf verzichtet.
Mit tr├Ąnenden Augen und ger├Âteten Wangen kamen Algarion und Douglas im neuen Jahrtausend an und schenkten sich einen Scotch ein.

"Verdammt", murmelte Doug, "das warÔÇÖn Trip!"

"Warte, bis du r├╝ckw├Ąrts reisen mu├čt. Geil ist gar kein Ausdruck."

Des Besuchers Augen wandten sich gen Sichtluke und erkundeten unbekanntes Terrain. Zwar schwebt die Maschine noch immer ├╝ber einem Kornfeld (plus dazugeh├Ârigem Kornfeldkreis), und noch immer wogten die Weizensprossen in einer sanften Brise. Nur die restliche Welt, wie Douglas sie kannte, hatte sich anscheinend verpi├čt.

"Hey, die restliche Welt, wie ich sie kannte, hat sich anscheinend verpi├čt," bemerkte Doug mit Blick auf den Punkt, wo er seine Schrebergartenlaube vermutet h├Ątte, die sich sicherlich dort befunden h├Ątte, wenn sie dort gewesen w├Ąre. War sie aber nicht.

Statt dessen spiegelte dort ein glitzerndes Objekt das Licht zweier Sonnen wieder, langsam emporschwebend (das Objekt).

"Was ist das?" fragte Douglas neugierig.

"Ein silbriggl├Ąnzender Luxusschlitten irgendeines neureichen Arschlochs."

"Nein, nicht das glitzernde (langsam emporschwebende) Objekt. Ich meine die zweite Sonne, die es widerspiegelt."

Algarion gab sich gelangweilt. "Eine zweite Sonne halt. Intersol - die gr├Â├čte Gesellschaft, die hier heutzutage existiert - hat sie dort angebracht. Verspricht mehr Licht und l├Ąngere Arbeitszeiten, wenn du verstehst."

"Ich hatte ja mit einer tollen Technik gerechnet - aber eine zweite Sonne?"

"Junge, pa├č mal auf." Algarion dr├╝ckte einen Schalter nach vorn - ├╝brigens befand sich der Schalter genau neben dem, den er vorhin heimlich gedr├╝ckt hatte, um den Zeitsprung einzuleiten - und ab ging die Fahrt. Und zwar mit 80 000 Sachen (nicht gelogen!!! immerhin befinden wir uns in der Zukunft!).

"80 000 km/h!" rief Douglas entsetzt.

"Der Tacho geht falsch," sagte Algarion. (Okay, jeder kann sich mal irren)

"Um ein oder zwei km/h." (Also doch!!)

"Und wohin fliegen wir?" verlangte Douglas zu erfahren.

"La├č dich ├╝berraschen."

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TupperWal
Festzeitungsschreiber
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Hi!

Du schreibst fast ausschlie├člich in w├Ârtlicher Rede, wo bleiben Beschreibungen und Erkl├Ąrungen?
Dein Witz wirkt wie "erzwungen" auf mich. Es fehlt Leichtigkeit und ├ťberraschung. Die Idee "Alien besucht unvorbereitet einen ganz normalen Erdenb├╝rger" ist auch nicht neu und dies Thema verlangt m.E. nach etwas wirklich Spectakul├Ąrem; hier ist es leider nicht zu finden.
Sorry, aber mit Ruperts Schreibe kann sich dein Text "noch" nicht messen...

Lasse dich nicht entmutigen!

Gr├╝├če
Frank

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Rupert Davis
Hobbydichter
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schei├č drauf...

fahr ich halt ne stunde sp├Ąter ins b├╝ro.

hi arathas, also ich habs mir dann doch mal gleich angeschaut!
wow, ich werd schon als referenz benutzt, welch ehre!

aber mal zu deiner geschichte:
franks kritik mit der w├Ârtlichen rede m├Âchte ich mal dahingehend vertiefen, das du an einer bestimmten stelle des textes in die w.r. abgleitest. erst gar nicht (liegt ja auch an der szene!), aber dann nur noch!
das leichtigkeit und ├╝berraschung fehlt k├Ânnte allerdings an deinem spezifischen satzbau liegen. mir gefallen diese umst├Ąndlichen und humorvollen konstrukte sehr gut, und es ist nicht leicht solche s├Ątze zu schreiben. besonders nicht NUR solche s├Ątze zu schreiben. und da liegt dann auch das problem glaube ich. zum einen leist es sich dadurch etwas holprig, weil jeder satz irgendwie diesen "randnotizbogen" macht. zum anderen, geht damit viel von dem witz verloren, weils halt andauernd so kommt.
das das thema nicht neu ist, da mu├č ich zustimmen (ehrlich gesagt erinnert mich an starship titanic, geht dann aber in eine andere richtung), aber das ist eigentlich nicht so schlimm. denn bei diesem plott kann man im allgemeinen nie so genau voraussagen, was als n├Ąchstes passieren wird. und im speziellen ist deine geschichte ja auch recht unvorhersehbar was ihre details angeht. besonders auch durch den etwas schelmischen charakters deines kleinen aliens (sorry, zeitreisendens!).
au├čerdem mu├č man bei dieser art des schreibens ohnehin auf alles gefasst sein.
eine frage ist mir noch gekommen, als ich das gelesen habe: unzwar, wie du die chars entwickelst? von wegen motiven und hintergr├╝nden und so, oder ob du dich richtig gut in sie hineinversetzen kannst.
denn nachdem douglas im raumschiff ist wird er pl├Âtzlich sehr locker. eine wandlung die schwer nachvolliehbar ist, da er doch eigentlich einen mordsrespekt haben m├╝sste. und wenn er den nicht mehr hat, dann mu├č eben irgendwie erl├Ąutert werden warum nicht. (z.B. er hat sich damit abgefunden vollends den verstand verloren zu haben und...).
jedenfalls mu├č jeder sinneswandel des charakters f├╝r den leser nachvollziehbar sein, sonst wird der leser sich vom char distanzieren. daher w├Ąre es auch gut dem char etwas mehr hintergrund zu geben, damit man ihn besser einordnen kann. was macht er denn, wenn er nicht in seinem garten buddelt? sowas kann man ja auch in einem satz eben mal anmerken, ist glaube ich aber sehr wichtig, um den char in irgendeiner form an den leser zu binden.
so, sonst noch was?
ach ja, die sache mit der w├Ârtlichen rede, die im text vorweggenommen wird, oder umgekehrt, ist auch eine sache, die von einem (wenn er gut plaziert ist, sehr gutem) gag zum dauerbrenner wird, und damit unweigerlich ausbrennt, vielleicht sogar ein bisschen nervig wird.
der text ist also mehr eine aneinanderreihung von pointen (vielleicht wirkts daher erzwungen?), als ein mit gags gespickter text.
du solltest vielleicht mit etwas graderen (normaleren) s├Ątzen einmal versuchen gezielt auf eine pointe hinzuarbeiten.
wie gesagt, plott ist ganz witzig, der kaspernde alien (sorry zeitreisender!) gef├Ąllt mir ganz gut und du kannst so herrlich diese s├Ątze zusammenfriemeln. aber bitte nicht so oft. und feil mal an den chars, damit sie mehr tiefe und ein h├Âheres identifikationspotential bekommen!
so, mehr hab ich erstmal nicht, reicht aber auch!

ich hoffe du kannst mit der kritik etwas anfangen.

viele gr├╝├če,

rupert


__________________
Bin ich jetzt am Ziel?
...oder am Ende?

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Magic Magor
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2001

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Ich kann mich dem nur anschlie├čen.

Was ich allerdings noch hinzuf├╝gen m├Âchte ist eine Sache die mir auffiel. Und zwar die Sache mit dem Zeh. Wenn man die Zeit betrachte vom Abtrennen des Zehs bis zur Heilung m├╝├čte Doug einen erheblichen Blutverlust erleidet haben und nahe einer Ohnmacht sein, von den Schmerzen einmal abgesehen.
Desweiteren spricht Doug nachher in der Zeitmaschine ein wenig hochgestochen. Dagegen ist ansich nichts einzuwenden nur pa├čt es nicht ganz zu dem Bild das ich von Doug hatte (Normaler Erdenb├╝rger).

Die Geschichte ansich kann sicher noch interessant werden nur w├Ąre vielleicht ein Hinweis f├╝r den Leser angebracht warum gerade Doug 1500 Jahre in die Zukunft reisen mu├č.

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Arathas
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ein paar Erkl├Ąrungen

also, mal ein paar Erkl├Ąrungen, warum die Geschichte so ist, wie sie ist:


Sie war niemals als wirkliche Kurzgeschichte geplant, sondern sollte einfach eine Zusammenschrift von Gedanken sein, die ich mir als 16 j├Ąhriger mal gemacht habe. Der Text war somit meine erste Kurzgeschichte und er hat ganze f├╝nf Jahre auf dem Buckel (weswegen man ihn wohl auch nicht mit Raumschiff Titanic vergleichen kann, das es zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gab).
Desweiteren habe ich keine Charaktertiefe angestrebt, weil ich blo├č die Gedanken aufschreiben wollte, nicht aber irgendwelche Chars entwickeln.

Die Aneinanderreihung der komplizierten S├Ątze ist deswegen so gravierend hoch... weil es ganz einfach mein erster Versuch war und ich keine Ahnung hatte, wann es zuviel des guten sein k├Ânnte.

Warum der Text sp├Ąter fast ausschlie├člich aus w├Ârtlicher Rede besteht? Ehrliche Antwort: Keine Ahnung. Zumindest wei├č ich das heute nicht mehr. Ich habe ihn damals einfach so am St├╝ck in die Tastatur gehauen und mir keine gro├čen Gedanken dar├╝ber gemacht, was daraus wird. Ganz im Gegensatz zu heute.

Vielleicht solltet ihr einfach mal was aktuelles von mir lesen. Das gefiele mir sogar au├čerordentlich gut, denn ich suche noch nach Leuten, die meinen neuesten Roman (humorvolle Fantasy, 125 Seiten) mal durchlesen und mich auf die noch vorhandenen Schwachstellen aufmerksam machen. Wenn er fertig ist, werde ich ihn komplett online stellen, genauso wie meinen letzten Roman (den kann man sich hier herunterladen: Hier klicken oder Hier klicken Bitte keine zu harten Kritiken zu diesem (ersten) Roman, denn der wiederum ist vier Jahre alt und ich habe ihn ohne wirkliche Erfahrungen geschrieben - nun ja, ich hatte zum Zeitpunkt des Romanschreibens gerade mal 2 Kurzgeschichten geschrieben...

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Arathas
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der Zeh

@Magic Manor
Dagegen mu├č ich aber nun wirklich was sagen: Ich bezweifle sehr stark, da├č jemand nahe an einer Bewu├čtlosigkeit durch Blutverlust ist, wenn er f├╝r ca. 5 Minuten keinen Zeh mehr hat...

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