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Leselupe.de > Ungereimtes
Randgruppe
Eingestellt am 16. 11. 2009 16:34


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Inge Anna
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2001

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Randgruppe


Hinterste Reihe
Standort Benachteiligung -
dorthin beordert
vom Leben selbst.
Wahren wir Ruhe -
Geduldete sollten -
nicht einmal in Gedanken -
aufbegehren.
Schrien wir -
was wĂŒrde es Ă€ndern?
__________________
Die ĂŒber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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revilo
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Registriert: Nov 2008

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Hallo MÀdels! " Dorthin beordert " - sind die, die in der letzten Reihe sitzen daran unschuldig? Sind wir eine verantwortungslose Gesellschaft? Gibt es Opfer und TÀter? Oder können wir unser Schicksal selbst beeinflussen? Diese Gedanken kommen mir beim Lesen des Gedichtes.......LG revilo

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Liebe Vera-Lena

Bei allem Respekt, aber Dein Kommentar lĂ€ĂŸt mich schaudern.

Du fĂŒhrst als Gegenbeispiel Teilnehmer der Paralympics an. Das finde ich schon fast zynisch. Sicherlich gibt es ein Paar Ausnahmesportler, die mit zu bewunderndem eisernen Willen Unglaubliches vollbringen. Aber zunĂ€chst ist das ein verschwindend geringer Prozentsatz, denn die meisten sind in ihrem normalen Leben eben nicht so glĂŒcklich dran. Zu einer Teilnahme gehört nicht nur das Kompensieren, sondern auch der Lebensmut. Ganz viele, die mit einer Behinderung zu kĂ€mpfen haben, erleben dies als stĂ€ndige Bremse, die sich auch auf des GemĂŒt legt und ihnen auch so die Kraft raubt. Von dem nötigen Kleingeld fĂŒr ein solches Unternehmen will ich gar nicht anfangen.

Als NĂ€chstes bringst Du das Beispiel des Heilpraktikers. Dem möchte ich am liebsten ins Gesicht springen. Einen Menschen, der bis zum Ende seines Lebens bettlĂ€gerig ist und ohnehin weiß, daß er, wenn auch geliebt, seinen Angehörigen doch eine BĂŒrde ist als Sinn fĂŒr sein Leben anzubieten, daß so wenigstens seine Umwelt sich in ihrer Mitmenschlichkeit ĂŒben kann. Da hĂ€tte er auch gleich sagen können „ja, du bist ein nutzloses Wrack“ Ein Mensch und der Sinn seiner Existenz ist immer nur Zweck in sich selbst. Kein Mensch hat nĂŒtzlich fĂŒr andere zu sein, sonst ist man ganz schnell wieder in Richtung lebenswertes Leben und entarte Kunst unterwegs. Diesem Kranken hĂ€tte man viel mehr die schönen Dinge, die sich auch vom Bett aus lohnen aufzeigen sollen.

Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht ĂŒbel, Vera-Lena. Es liegt nicht in meiner Absicht, Dich anzugreifen. Ich finde nur gerade die Beispiele, die Du anfĂŒhrst ein wenig unglĂŒcklich gewĂ€hlt.

Liebe Inge Anna

Ich finde Dein Gedicht sehr treffend. Es gibt so viele Menschen, die aus irgendeinem Grunde benachteiligt sind. Die Liste ist endlos und nicht immer oder nur scheinbar selbst gewĂ€hlt. Selbst als körperlich unversehrte Person kann man leicht benachteiligt sein. Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, sexuelle Ausrichtung, Herkunft. Man könnte sich einmal durch den ganzen Artikel 3 des Grundgesetzes und der dazugehörigen Literatur quĂ€len und hĂ€tte immer noch nicht alle Benachteiligungen gesehen. Wie man von zu Hause geprĂ€gt wird, die „ErbsĂŒnde“ sozusagen, benachteiligt nĂ€mlich auch und scheint von außen gesehen als selbst gewĂ€hlt. Schreien als Einzelner hilft leider nicht, aber zu mehreren hat man doch eine Chance ;-)

Liebe GrĂŒĂŸe Euch beiden
Thylda

__________________
allgemeine Warnung: bei meinen BeitrĂ€gen ist Ironie nicht auszuschließen

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Liebe Thylda,

sebstverstÀndlich respektiere und verstehe ich Deine Sicht dieser Dinge.

Das Thema ist mir zu kompliziert, um es innerhallb der eingeschrĂ€nkten Möglichkeiten des Internet zu diskutieren. Die Möglichkeit fĂŒr MissverstĂ€ndnisse ist mir hier zu groß. NatĂŒrlich hat der Heilpraktiker nicht gemeint, dass das Leben fĂŒr den Kranken selbst keinen Sinn mehr habe; und dass man Menschen schon in der Kindheit Mut und Lebensfreude zerstören kann, ist mir auch nicht neu.

Ich kenne Inge Anna schon sehr lange, und sie weiß, was ich mit meinem Statement sagen wollte, sonst hĂ€tte ich das gar nicht geschrieben.

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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