Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
199 Gäste und 7 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ratlosigkeit
Eingestellt am 03. 03. 2002 11:56


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
streifl
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Mar 2002

Werke: 4
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Ratlosigkeit

Er ist neunundzwanzig Jahre alt. Er lebt in einer Altbau-Wohnung in Schwabing und arbeitet fĂŒr ein Beratungsunternehmen. Er hat in einer amerikanischen Kleinstadt Kognitivwissenschaften studiert, weil ihn die Funktionsweise des Gehirns interessierte. Er ist ambitioniert, ohne jedoch einen Sinn in seiner Ambition zu sehen. So hat er schon vieles angefangen und vieles wieder aufgehört.

Er weiß alles darĂŒber, wie das perfekte Drehbuch geschrieben werden mĂŒsste, weil er sich seit Jahren nur noch mit Film beschĂ€ftigt. Er liebt das Programm-Kino, kommt jedoch meist nicht ĂŒber das Lesen der Filmzeitschrift Schnitt hinaus. Er ist eitel, weil er sich manchmal im Spiegel gefĂ€llt und es deprimiert ihn, wenn seine Haut unrein ist oder er zu lange nicht mehr beim Frisör war. Genuss erfĂ€hrt er nur beim Sushi-Essen, wenn der japanische Meerrettich ihm in die Nase steigt, so dass er das GefĂŒhl bekommt, seine Kopfdecke hebe ab.

Er ist nur selten in Beziehungen, weil Frauen der Überzeugung sind, er wĂ€re unfĂ€hig zu leben. Es ist schwierig ihn zu lieben, weil er zu Obsessionen neigt. FĂŒr ihn existiert stets nur das Eine. Die PluralitĂ€t der Interessen ist fĂŒr ihn nur eine theoretische Möglichkeit. Wenn er liebt, liebt er, als gĂ€be es nichts als Liebe. Wenn er trauert, trauert er, als gĂ€be es nichts als Trauer. Nur fröhlich oder lustig ist er kaum, weil er in dem GefĂŒhl etwas Primitives befĂŒrchtet. Das Verlassenwerden ist fĂŒr ihn selbstverstĂ€ndlich, das Kennenlernen das Mysterium schlechthin.

Er geht aus, weil er das von sich selbst erwartet. Ist er aus, denkt er darĂŒber nach, ob das seine Erwartung erfĂŒllt. Er ist nicht sehr enttĂ€uscht, so viel erwartet er sich keinesfalls. Im Bett holt er sich manchmal einen runter und bildet sich ein, das wĂ€re Sex. Doch es tritt keine Befriedigung ein. Er kennt den Orgasmus nur aus TrĂ€umen. Die Wirklichkeit ist dagegen langweilig und banal. Manchmal stellt er sich vor, es wĂŒrde ihm einer geblasen, doch es ist nicht das GefĂŒhl an sich, das ihn erregt, sondern die Vorstellung, die Frau wĂŒrde an seinem Penis saugen, wie der SĂ€ugling an der Brust der Mutter. Er verspritzt seine Milch, um den Durst zu stillen. Er hat nicht vor, jemals Kinder zu haben.

Seine letzte Beziehung arbeitet im selben BĂŒro und quĂ€lt ihn immer noch gerne. Der Umstand, dass sie ihn schĂ€tzt, ist ihm schlimmer, als wenn sie ihn hassen wĂŒrde. Sie verliebt sich regelmĂ€ĂŸig in Typen, von denen er nichts wissen will. Sie sagt gerne, dass sie glĂŒcklich ist. Er stellt sich vor, wie ein anderer sie vögelt, ihr an ihre mittelgroßen BrĂŒste fasst. Wie sie in sein Ohr beißt und stöhnt. Das ist nicht Sex, sonder Folter fĂŒr sein Gehirn.

Er braucht viel Schlaf, seit er nicht mehr glĂŒcklich ist. Und fĂŒhlt sich meist irgendwie krĂ€nklich, auch wenn er niemals krank wird und selbst die Sorge krank zu werden absurd scheint. Er nĂ€hrt seine eingebildete Krankheit, in dem er zu wenig isst und bis Mittag oft nur Tee trinkt. So ist er dĂŒrr wie ein weibliches Modell, ohne deren andere VorzĂŒge freilich. Nach ihm dreht sich niemand um, wenn er durch die Stadt geht. Er fĂ€llt nur hin und wieder durch seine besondere UnauffĂ€lligkeit auf. Nur manchmal lĂ€sst er seine Talente zum Vorschein kommen und glĂ€nzt mitunter durch seine GenialitĂ€t. Er ist gewohnt der stille Star zu sein, der sich nicht in den Vordergrund spielen muss, weil seine Überlegenheit offensichtlich ist. Er hĂ€tte ein großer Cellist werden können, wenn ihn das interessiert hĂ€tte. Er wĂ€re um ein Haar, Professor fĂŒr Linguistik geworden, wenn es nach dem Wunsch seiner Förderer gegangen wĂ€re. Er hielt andere fĂŒr talentierter und hörte auf, bevor er wirklich begonnen hatte.

Seine Wohnung ist ideal und wird von GĂ€sten regelmĂ€ĂŸig bewundert. Er selbst jedoch fĂŒgt der Wohnung, wie sie schon ist, nichts hinzu. Er wohnt seit Jahren ohne eine einzige Lampe. Nur die verstaubten losen GlĂŒhbirnen hĂ€ngen von den hohen Decken und blenden. Mit Ausnahme seines Kirschholz-Bettes, das er sich aus Spanien hat kommen lassen, und seinem Glas-Kleiderschrank, der in Italien gefertigt wurde, ist sein Schlafzimmer leer. Er ist nicht puritanisch, er kann sich nur nicht aufraffen, die Dinge zu kaufen, die ihm gefallen. Er liebt nur Besonderes und was er nicht liebt, mag er nicht einmal.

Es gibt in seinem Leben kaum Anhaltspunkte. Der Rhythmus, dem er folgt, ergibt sich aus bloßer Notwendigkeit. Sein Wecker spielt ihm ab 7 Uhr die Musik einer seiner CDs vor. Er stellt ihn ab, sobald er sich dazu in der Lage sieht. Dann bleibt er noch liegen, um sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass er nicht tot ist und dass ein weiterer Tag begonnen hat. Hat er einen Morgensteifen, kann es sein, dass er sich einen runterholt, nicht weil er erregt wĂ€re freilich, sondern weil es praktisch ist, wenn die Natur schon die halbe Arbeit geleistet hat. Danach steht er bestimmt auf, zieht sein Nachthemd aus, schĂŒttelt das Bett auf und geht urinieren. Er schaltet das Wasser in der Dusche an, putzt sich mit einer elektrischen ZahnbĂŒrste die ZĂ€hne, schĂ€umt sich das Haar mit extramildem Spezialshampoo seiner Frisöse ein und den Körper mit Zitronenduschgel. Er duscht heiß, weil er den Winter hasst. Er trocknet sich ab, fönt sich die Haare und cremt sich das Gesicht gegen die Trockenheit der Luft ein. Seine morgendliche Routine ist bis ins kleinste Detail einstudiert. Nur das Rasieren erlaubt er sich manchmal ausfallen zu lassen. Aus Faulheit. Oder weil er seiner ersten Freundin mit Drei-Tages-Bart besser gefallen hatte. Oder weil er es einfach bloß vergisst.

Die Arbeit macht er aus Gewohnheit so gut er kann. Er gibt sich auf fĂŒr die Sache, die er macht. Sie ist ihm fĂŒr nichts zu schade. Er kĂ€mpft fĂŒr Siege und begeht sie, als ob es Niederlagen wĂ€ren. Er lebt dafĂŒr, das Beste zu erreichen. Das beste aber existiert nur in seinem Kopf. Als Erwartung, die nicht einmal er selbst hat. Er muss sich ganz in den Dienst stellen, weil er sich fĂŒr Halbes unfĂ€hig fĂŒhlt. Er bringt keine Opfer, er kann gar nichts anders. Nur das Bedauern passiert ihm manchmal, wenn er deswegen angeklagt wird. Es kann sein, dass er sich dann entschuldigt. Er ist in allem unterlegen, was nicht er ist. Und will alles sein, was er nicht ist. FĂŒr andere. FĂŒr die eine.

Mittags isst er vegetarische Döner. Mit Zwiebeln, weil er sich keiner Illusion hingeben will, er wĂŒrde noch jemanden kĂŒssen. Vielleicht auch bloß, weil es ihm so besser schmeckt. Er isst gerne gut und isst doch meist schlecht. Er macht sich eine Fertignudelsuppe oder Spaghetti mit einer gekauften Tomatensoße. Er trinkt Bier, um schon um 8 Uhr abends ins Bierkoma zu fallen. Er sieht fern, weil er nicht beim Versuch zu lesen einschlafen möchte. Er ist dankbar, dass es Pornosender gibt, auch wenn das Programm weder Pornos noch Erotik enthĂ€lt und ihn bloß langweilt. Er braucht keine visuelle Stimulierung, um sich zu erregen. Ihn törnt alles Grafische ab. Er will sich nur im Spannungsfeld erleben, das nicht tun zu können, was er am Bildschirm sieht. Der Schmerz gibt ihm das GefĂŒhl zu leben. Das nĂ€hrt seinen Masochismus.

FĂŒr jemanden, den alle fĂŒr unsportlich halten, fĂ€hrt er erstaunlich gut Ski. Er gefĂ€llt sich darin, sein Skifahren als sich bewegende Installation zu inszenieren. Sein Schwingen ist Skulptur und fließende Kunst. Er geht ans Limit und versucht dennoch stets die Beherrschung ĂŒber seine Ski zu haben. Seine Aufmerksamkeit gilt einzig seiner stilvollen Fortbewegung, was ihn jedoch nicht daran hindert, mittags ein Weißbier und SchnĂ€pse zu trinken. Betrunken gelingt es ihm meist noch besser, die perfekte Spur zu finden.

Er ist auch Mitglied in einem Fitness-Club, sucht diesen jedoch nur sehr unregelmĂ€ĂŸig auf. Er geht in den Fitness-Club, wenn er denkt, schon zu lange nicht mehr dort gewesen zu sein. Wenn er geht, gefĂ€llt es ihm meistens. Bevor er geht, wĂ€re es ihm fast immer lieber, nicht zu gehen. Im Winter fĂ€hrt er auf Fitness-RĂ€dern, um sich auf die Saison vorzubereiten. Er hat sich ein professionelles Rennrad gekauft, weil er ein Fan der Tour de France ist. Er sagt, er werde in diesem Jahr die Alpen ĂŒberqueren. Das ist kein Traum, den er hat, ihm gefĂ€llt nur die Vorstellung. FrĂŒher hat er oft als einziger Mann Aerobic-Stunden mit Frauen besucht. Nicht jedoch der Frauen wegen, sondern weil ihm das Programm gefĂ€llt. Es gelang ihm nicht immer, das nicht komisch zu finden. Er ist sich durchaus bewusst, mehr Mann sein zu sollen, als er ist, findet es aber zu aufwendig sich zu verstellen. Er will sich nicht nehmen lassen, was er ist, auch wenn er sich stets selbst nimmt, was er ist, wenn es darauf ankommt. Er gibt sich auf, nicht aus Anpassungsdruck, sondern weil er nicht fĂŒr sich selbst existieren kann.

Er hat Angst vor dem Tod, aber nicht vor dem Sterben, sondern vor der bloßen Existenz des Todes. Der Gedanke, dass sein Sein aufhören kann, ist ihm unertrĂ€glich. Er kann sich nur durch TagtrĂ€ume davon ablenken, und den Zustand des Verliebt-Seins. Da es ihm schwer fĂ€llt sich zu verlieben, ertrĂ€umt er sich das Leben. Das ist ihm zur Natur geworden.

Seiner ausgeprĂ€gten Phantasie und einer KonzentrationsschwĂ€che verdankt er seine KreativitĂ€t. FĂŒr ihn ist alles inspirierend. Er schaut sich einen langweiligen Film an und denkt doch nur ĂŒber ein Detail nach, das seine Gedanken anregt. Von VortrĂ€gen, PrĂ€sentationen und dergleichen bekommt er nie mehr mit als die ersten paar Worte. Er verabschiedet sich dann unabsichtlich in seine eigene Welt. FĂŒr ihn ist alles nur Anstoß. Dabei malt er sich nicht ein Leben aus, das er lieber leben wĂŒrde. Denn er lebt so, wie er leben möchte. Seine Phantasie kreiert nur unzĂ€hlige Parallelwelten, in denen er ebenso lebt. Von dort holt er sich die Emotionen, ohne die er nicht leben kann. Im eigentlichen Leben ist alles nur scheinbar. Er ist scheinbar glĂŒcklich, scheinbar zufrieden, scheinbar verliebt bis in ĂŒber beide Ohren, scheinbar erfreut ĂŒber ein Geschenk oder einen Besuch, scheinbar interessiert von einem GesprĂ€ch, scheinbar scheinbar. Er sehnt sich so sehr nach etwas nicht scheinbarem, dass seine eigenen GefĂŒhle ĂŒberdimensional werden. Er wird obsessiv, um sich selbst glauben zu können, um wenigstens seinen eigenen GefĂŒhlen vertrauen zu können. Das ist die Ursache seines Ruins.

Er denkt viel darĂŒber nach, wie das Leben sein sollte, kommt aber ĂŒber das PrĂ€dikat anders nicht hinaus. Er fĂŒhlt sich unfĂ€hig, auch nur ein Detail zu verĂ€ndern, ohne sich selbst zu verraten. Sein Idealismus ist der letzte Glaube, den er sich gönnt. Ohne diesen hĂ€tte ihn vielleicht nicht einmal seine Todesangst daran gehindert, sich aus seiner Welt zu entfernen. Er wartet nicht darauf, dass etwas passiert. Daran glaubt er ganz bestimmt nicht. Nur an die Möglichkeit, an die klammert er sich. So lange etwas möglich ist, gibt er sich nicht ganz auf.

Meist ist es aber nur Musik, die ihn an diese Möglichkeit erinnert. Wenn er in seinem Bett sitzt und Notizen macht. Über sich. Wenn er die Wahl hat, schreibt er lieber auf, aus dem Haus zu gehen, als es tatsĂ€chlich zu tun. Seine Phantasie ist unendlich detaillierter als die Wirklichkeit. Er ist meist zufriedener im Aufschreiben als im Erleben. Er ist im Grunde seines Herzens narzisstisch. Wenn er liebt, liebt er doch mehr den Zustand zu lieben als das vermeintliche Objekt seiner Liebe. So ist er immer verlassen worden, obwohl er selbst gar nie etwas dargestellt hat, was man verlassen hĂ€tte können. Er war noch nie bei jemand anderem, sondern stets bloß bei sich. Er hat noch nie jemandem zugehört, weil er doch nur immer darĂŒber nachdenkt, was das mit ihm selbst zu tun hat. Er beschĂ€ftigt sich ausschließlich mit sich selbst. Unter dem Deckmantel des Altruismus hat er die extremste Form der Egozentrik entwickelt. Die Einsamkeit, an der er leidet, ist in Wahrheit Notwendigkeit fĂŒr ihn, um so sein zu können, wie er ist.

Die Schriftsteller, die er liest, sind alle jung gestorben. Bestimmt waren alle unglĂŒcklich. Und unglĂŒcklich verliebt. Er hat eine Theorie entwickelt, um sein Leid rechtfertigen zu können. Seine Prophezeiungen erfĂŒllen sich, denn er ist talentiert genug, um sein Ziel zu erreichen. Seine Sehnsucht danach, sich vom Weg abbringen zu lassen, glĂŒcklich zu werden, Frau und Kind zu finden, ist ihm doch bloß Mittel, noch tiefer in sein UnglĂŒck zu schlittern, um es in all seinen Facetten auszukosten. Er ist ein UnglĂŒcksfanatiker, ein Jesus Christus, der alle Leiden auf sich nehmen muss, um die Welt zu erlösen. Dabei will er nur selbst erlöst werden. Wie sollte ihm jemand diesen Gefallen tun können. Er spielt sein Spiel nach seinen Regeln, alle anderen können seine Niederlage nur mit ihm gemeinsam begehen. Er weist die Rollen zu, die seine Statisten spielen. Das ist seine Welt-Konstruktion.

Über allem sehnt er sich danach gebraucht zu werden. Aber er bietet keine Schulter, an die man sich anlehnen könnte. Dazu ist er zu sehr Kind geblieben. Er will alles, kann es sich aber nicht einmal nehmen, wenn er dazu aufgefordert wird. So bleibt ihm nur das Leid. Er verflucht die Welt nicht deshalb, weil sie nicht so ist, wie er sie möchte. Er verflucht sie, weil er nicht so sein kann, wie er mĂŒsste, um in dieser Welt zu bestehen. Er ist sich seiner eigenen UnfĂ€higkeit mehr als bewusst. Diese Schuldzuschreibung aber ist wertlos.

Sein eingebildetes UnglĂŒck beginnt damit, dass er sich nicht selbst akzeptieren kann, wie er ist. Das kann er nicht, weil er sich sicher ist, so das einzige, nach dem er sich sehnt, nicht zu erreichen. Denn sein GlĂŒck ist nur GlĂŒck, wenn die eine, auf die er wartet, ihr eigenes GlĂŒck in ihm findet und ihn liebt, nicht wie er ist, nicht wie er sein könnte, sondern einfach bloß liebt, ohne irgend eine Bedingung, und sich im Gegenzug von ihm lieben lĂ€sst, was unvergleichlich schwerer ist, denn seine Liebe duldet nichts neben sich und kann sich nur entfalten, wenn sie fĂŒr immer alles sein kann.

Da das nicht möglich ist, bleibt nichts als Ratlosigkeit.

Um es sich aber nicht zu einfach zu machen, nimmt er sich selbst nicht zu ernst. Er sagt gerne, dass das nur ein Spiel ist. Er kann auch humorvoll sein. Wer weiß schon, was wirklich in ihm vorgeht, hinter seinen vielen Fassaden, die er um sich errichtet, um nicht stereotyp zu werden.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!