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Leselupe.de > Ungereimtes
Rauhnacht
Eingestellt am 08. 03. 2004 13:15


Autor
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Stoffel
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Rauhnacht


Schmieg dich an mich
rauhe Nacht,
du von Finsternis geplagte
und schrei mir dein Lied
√ľber Einsamkeit in mein waches Ohr.

Ich habe keine Angst mehr
vor dem Morgen, vor dem Spiegel,
der mir meine wunde Haut zeigt,
denn ich bin nicht allein.

Blicke in das vom Leben
gezeichnete Gesicht
meines Gegen√ľbers,
in seine offenen Augen
und es streichelt mich sanft
wieder heil.

Es hat mich lieb.

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Sandra
Guest
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Hallo Stoffelline,

der Anfang ist saustark. Klasse!! Dann gefällt es mir leider nicht mehr so richtig. Die Sprache ist mir ein wenig zu verniedlicht (vielleicht Geschmacksache) und Du verliertst ein wenig die Bildersprache, womit ich zu eindeutig auf das gestoßen werde, was Du mir sagen willst.


Wie findest Du folgende Variante? Vielleicht eine Idee oder ein Ansto√ü. Ich habe es √ľbrigens in raue Nacht umge√§ndert. Hatte ich da einen Denkfehler oder Du einen Schreibfehler?
???

Liebe Gr√ľ√üe

Sandra



Raunacht


Schmieg dich an mich
raue Nacht
du von Finsternis geplagte
und schrei mir dein Lied
√ľber Einsamkeit in mein waches Ohr.
Ich habe keine Angst mehr
vor dem Morgen, vor dem Spiegel,
der mir meine wunde Haut zeigt.
Denn in einem Gesicht
gezeichnet vom Leben
blicke ich in offene Augen
die lächelnd meine Seele streicheln
Und ich weiß


dass mein Gegen√ľber mich liebt






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Stoffel
gesperrt
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Sandra Schatz,

DAS ist GENAU..das, was ich meine...mein Gef√ľhl..meine Sprache.
Mercie....
Genau das mit den Augen fehlte mir. Ich hatte im Kopf das Spiegelbild meiner selbst..
Gerade merke ich..Du schriebst doch auch was, oder? Mit dem sich-selbst-lieben?
Das ist stark, denn es w√ľrde mir zeigen/beweisen, dass das Unterbewusstsein etwas speichert.

Ok...dann werd ich mal was ändern.
Lieben Dank an Dich
lG
Stoffel

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Sandra
Guest
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Das freut mich aber, dass ich Dir helfen konnte.

Bei der Sache mit dem Unterbewusstsein ist was dran. Mir passiert das √∂fter mit DeGie. Nachdem ich zwei neue Sachen geschrieben hatte, fiel mir auf, dass ich √§hnliche oder gleiche Begriffe/Themen verwendet habe und war fast ein wenig erschrocken, weil mir das gar nicht mehr so pr√§sent war. Michael sagte mir dann, so etwas w√ľrde man "sich inspieriren lassen" nennen. Das hat mir dann wiederum sehr gefallen. Also, lassen wir uns inspirieren und schreiben so sch√∂ne Sachen, wie Du es gemacht hast.

LG

Sandra

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Stoffel
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ja Du..

ich bin hier viel schon inspiriert worden...auch oft durch Kommentare.
Naja, dann durch so ein Treffen..
Ohne das Treffen hätt ich auch irgendie nicht die Idee zur Schreibaufgabe gehabt.
(nunkommst DOCH drin vor*ggg*)

Hast Du gesehen, ich hab was verändert. Nur obs so ok ist..?

So, denke mal, morgen komm ich mal zu all den Sachen, die ich mir von Euch zum lesen raus gesucht habe.

lG
Gute Nacht
Stoffel


DeGie *schnief*

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Kerstin Jäckel
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Spiegel der Einsamkeit

Die erste Strophe ist einfach genial.
Darf ich auch noch einen inspirierten Vorschlag machen?

Rauhnacht

Schmieg dich an mich
rauhe Nacht,
du von Finsternis geplagte
und schrei mir dein Lied
√ľber Einsamkeit in mein waches Ohr.
Ich habe keine Angst mehr
vor dem Spiegel,
der mir meine wunde Haut zeigt.

Ich bin nicht allein,
blicke in das vom Leben
gezeichnete Gesicht,
in die offenen Augen
meines Gegen√ľber
und lächle es aufmunternd
wieder morgentauglich schön.

Ich mag es.


Ich glaube ja, dass nur mutige innere Stärke und beherzter Verstand ein Annehmen seiner selbst möglich macht.

Ist man es nicht selbst, mit allem Einsatz der m√ľhsam zusammengesuchten "Guten Vors√§tze", der das Spiegelbild am Morgen wieder aufleben l√§sst?

Nur so ein Gedanke zu einem wundervollen Gedicht.

Liebe Gr√ľ√üe
Kerstin

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