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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Regenwaldlodge
Eingestellt am 24. 05. 2007 12:45


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Allina
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2005

Werke: 13
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„Erst ĂŒbermorgen“, wieder holt er und schaut ins Leere.

Der tropische Regen fÀllt auf das Terrassendach aus PalmenblÀttern. Den Randbereich meidend können wir noch trocken sitzen. Wir, die einzigen GÀste der schnuckligen Regenwaldlodge.

Erst ĂŒbermorgen sei die kleine Maschine wieder in Ordnung um uns nach KUL zu bringen.

„Naja“, beendet er seine innere Termindisposition und wendet sich an mich: „So ist Ausspannen abseits der Touristenströme. FĂŒr GeschĂ€ftsleute mit Terminen ein Risiko, wie wir sehen.“ Abgewandt fĂŒgt er hinzu: „Aber es ist ein Paradies hier...“

Das mit dem Paradies hat er nicht einfach so dahin gesagt. Ich sehe diesem Mann ins Gesicht, und fĂŒr einen Moment begegne ich darin dem Schmerz einer tiefen Sehnsucht.

Es ist der Moment, in dem unsere Seelen sich begegnen. Unsere wirkliche Begegnung. Und die nachfolgende Unterhaltung ĂŒber Indien und seine Götter, die Frömmigkeit SĂŒdostasiens, die phantastische Tempellandschaft des burmesischen Bagans eilt eigentlich dem hinterher, was wir in der Intuition eines Augenaufschlags schon wahrgenommen hatten:





Wie war es möglich, daß wir einander nie aufeinandertreffen durften bis zu diesem Tag. Welche Gottheit ist es, die uns an diesem Ort zusammenfĂŒhren will?

WĂ€hrend der malaysische Junge unsere schweißtropfenden Körper mit angebotenen GetrĂ€nken vor dem Austrocknen bewahrt, spielen unsere HĂ€nde schon zĂ€rtlich miteinander, dĂŒrfen wispernde Fingerkuppen einander vertraut machen, und als behende Diplomaten vorbereiten, was wir noch nicht entschieden glauben.

Als die klebrigwarme Tropennacht sich ĂŒber uns gelegt hat, fragt der Junge, ob er das Essen servieren dĂŒrfe. Die Speisen verbreiten sich auf unseren Zungen wie der vorweggenommene exotische Genuß unseres paradiesischen Zweisamkeitsgeschenks. Wir schmecken die köstlichen GewĂŒrze als ob wir den Duft unserer Haut einander darreichten.

Leider oder zum GlĂŒck gibt es nur Bier dazu, kalt aber und gut.

Unsere Augen möchten sich nicht mehr trennen. Und was versprechen sich unsere Finger, die immer wieder wie Bienen miteinander kommunizieren? Dann greift Daniels Stimme in die FÀden, von uns gesponnen aus aufkeimender Leidenschaft und Paradieszauber:

„Es gibt nur diese zwei Tage fĂŒr uns. Nur diese zwei. Wenn du das weißt...“

Meine Augen stimmen zu.

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Allina,

das ist sicher ein Text mit Potential, auch wenn ich wirklich Probleme mit deinem Schreibstil habe...

Bitte nimm' es mir nicht ĂŒbel, aber fĂŒr diesen kurzen Text sind unglaublich viele Rechtschreib- und Orthographiefehler drin. Ich wĂŒrde dir raten, deine Texte mit einem Rechtschreibprogramm (z.B. Word hat eins intergiert, man muss es nur aktivieren...) zu prĂŒfen, wenn du dir dahingehend unsicher bist.

Im Folgenden meine VorschlÀge, bzw. Korrekturen:

„Erst ĂŒbermorgen“, wiederholt er und schaut ins Leere.

Der tropische Regen fÀllt auf das Terrassendach aus PalmenblÀttern. Den Randbereich meidend können wir noch trocken sitzen. Wir, die einzigen GÀste der schnuckligen Regenwaldlodge.

Erst ĂŒbermorgen soll die kleine Maschine wieder in Ordnung sein, um uns nach KUL zu bringen.

Naja, beendet er seine innere Termindisposition, und wendet sich an mich: „So ist Ausspannen abseits der Touristenströme. FĂŒr GeschĂ€ftsleute mit Terminen ein Risiko, wie wir sehen." Abgewandt fĂŒgt er hinzu: „Aber es ist ein Paradies hier...“

Das mit dem Paradies hat er nicht einfach so dahin gesagt. Ich sehe diesem Mann ins Gesicht, und fĂŒr einen Moment begegne ich darin dem Schmerz einer tiefen Sehnsucht.

Es ist der Moment, in dem unsere Seelen sich begegnen. Unsere wirkliche Begegnung. Und die nachfolgende Unterhaltung ĂŒber Indien und seine Götter, die Frömmigkeit SĂŒdostasiens, die phantastische Tempellandschaft des burmesischen Bagans eilt eigentlich dem hinterher, was wir in der Intuition eines Augenaufschlags schon wahrgenommen hatten:

Wie war es möglich, dass wir einander nie Treffen durften bis zu diesem Tag. Welche Gottheit ist es, die uns an diesem Ort einander zusammenfĂŒhren will?

WĂ€hrend der malaysische Junge unsere schweißtropfenden Körper mit angebotenen GetrĂ€nken vor dem Austrocknen bewahrte, spielen unsere HĂ€nde schon zĂ€rtlich miteinander, dĂŒrfen wispernde Fingerkuppen einander vertraut machen, und als behende Diplomaten vorbereiten, was wir noch nicht entschieden glauben.

Als die klebrigwarme Tropennacht sich ĂŒber uns gelegt hat, fragt der Junge, ob er das Essen servieren dĂŒrfe. Die Speisen verbreiten sich auf unseren Zungen wie der vorweggenommene exotische Genuss unseres paradiesischen Zweisamkeitsgeschenks. Wir schmecken die köstlichen GewĂŒrze, als ob wir den Duft unserer Haut einander darreichten.

Leider oder zum GlĂŒck gibt es nur Bier dazu, das aber immerhin kalt und gut.

Unsere Augen möchten sich nicht mehr trennen. Und was versprechen sich unsere Finger, die immer wieder wie Bienen miteinander kommunizieren? Dann greift Daniels Stimme in die FÀden, von uns gesponnen aus aufkeimender Leidenschaft und Paradieszauber:

„Es gibt nur diese zwei Tage fĂŒr uns. Nur diese zwei. Wenn du das weißt...“

Meine Augen stimmen zu.


Warum setzt du in deinem Text so viele AbsÀtze?
Was genau bezweckst du damit?
Ich finde das so nicht sinnvoll, lasse mich aber gern von dir ĂŒberzeugen...

Auch verstehe ich deine Formulierung

quote:
...was wir in der Intuition eines Augenaufschlags schon wahrgenommen hatten...
quote:
nicht. Was meinst du damit? Wie kann in einem Augenaufschlag Intuition liegen?

Ich hoffe, ich habe dich jetzt mit meinem Kommentar nicht "erschlagen", denn ich finde deinen Text wirklich nicht schlecht.

Freundliche GrĂŒĂŸe von no-name.


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Burana
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Allina!
Das ist eine sehr 'fein' geschriebene erotische Geschichte, die mir vom Plot her gut gefĂ€llt. Leider erschlagen die Fehler darin das sehr sensibel dargestellte Bild - magst Du die ĂŒberarbeitete Version einstellen und die hier damit ĂŒberschreiben? Ich sehe das wie no-name: da ist Potezial drin. Zeig's uns!
Liebe GrĂŒĂŸe, Burana

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Pete
Guest
Registriert: Not Yet

Eine wirklich gute, stimmige und romantische Geschichte, die mir Freude bereitet hat.

Interessant finde ich die ErzĂ€hlperspektive im PrĂ€senz. Unglaublich, welches UnmittelbarkeitsgefĂŒhl Du damit schaffst.

Durch diese Inspiration hast Du mir Zeit und Muse geschenkt, die ich Dir in Form von konkreten VerbesserungsvorschlĂ€gen zurĂŒckgeben möchte.

quote:
Abgewandt fĂŒgt er hinzu: „Aber es ist ein Paradies hier...“
Meinst Du "Sich abwendend" ?

quote:
Wie war es möglich, daß wir einander nie aufeinandertreffen durften bis zu diesem Tag. Welche Gottheit ist es, die uns an diesem Ort zusammenfĂŒhrent will?
Entweder: "dass wir einander nie begegnen durften"
Oder: "dass wir nie aufeinandertreffen durften"

quote:
WĂ€hrend der malaysische Junge unsere schweißtropfenden Körper mit angebotenen GetrĂ€nken vor dem Austrocknen bewahrte, spielen unsere HĂ€nde schon zĂ€rtlich miteinander, dĂŒrfen wispernde Fingerkuppen einander vertraut machen, und als behende Diplomaten vorbereiten, was wir noch nicht entschieden glauben.

Zeit: alles im PrÀsens, auch wenn der Junge das schon getan hat. Er tut es ja immer noch.

quote:
Leider oder zum GlĂŒck gibt es nur Bier dazu, kalt aber und gut.

Vorschlag: beschreibe, warum es "gut" oder "leider" ist, beispielsweise durch:
>>> Doch die KĂŒhle des Bieres vermochte unsere Hitze nicht zu löschen, nur das Unvermeidliche zu verzögern. <<<

quote:
Dann greift Daniels Stimme in die FĂ€den, von uns gesponnen aus aufkeimender Leidenschaft und Paradieszauber:
Dieser Satz ist ein wenig verwĂŒrgt. Ich musste ihn mehrmals lesen, bevor ich ihn verstand. Vielleicht besser:
>>> Aus keimender Leidenschaft und dem Zauber des Paradieses spinnen wir gemeinsam FĂ€den, die Daniels Stimme ergreift, als er sagt: <<<
So baut sich das Bild in der richtigen Reihenfolge auf.

quote:
„Es gibt nur diese zwei Tage fĂŒr uns. Nur diese zwei. Wenn du das weißt...“

Meine Augen stimmen zu.

Dieser Schluss dĂŒrfte wohl kaum zu ĂŒberbieten sein.

Falls Du Deinen Text verbessern möchtest, gibt es dafĂŒr einen Button links unter deinem Werk.

GrĂŒĂŸe

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Allina
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2005

Werke: 13
Kommentare: 4
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Hallo,

vielen Dank fĂŒr konstruktive Kritik und Lob. Offenbar habe ich Aufmerksamkeit und Strenge der geschĂ€tzten Leserinnen und Leser unterschĂ€tzt. Ich bemĂŒhe mich um mehr Sorgfalt.

Meine Geschichten sind eigentlich Skizzen, irgendwo in der Bahn oder in der Lounge eines Flughafenterminals schnell mal ins Laptop geklimpert, ganz selten zu Hause. Die Motive tauchen halt so auf, angeregt durch GesprÀche, Bilder, Gesichter... Autobiografisches ist nicht oder fast nie dabei.

Und: Wenn ich ĂŒberhaupt ĂŒber einen Schimmer von Rechtschreibung verfĂŒge, dann meine ich die vor der Großen Rechtschreibungswende.

Allina

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