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Leselupe.de > Humor und Satire
Reich-Ranicki und das Telefonbuch
Eingestellt am 18. 12. 2001 07:52


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rabi
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Reich-Ranicki und das Telefonbuch

Die meisten B├╝cher seien eine Zumutung f├╝r den Leser, meint Herr Reich-Ranicki. Er w├╝rde sie gar nicht zu Ende lesen, wenn er nicht gezwungen w├Ąre, es f├╝r das Literarische Quartett zu tun (nat├╝rlich gegen Bezahlung). Und Tageb├╝cher gelten sowieso nicht als Literatur. Doch es gibt ein Buch, f├╝r das Herr R-R sogar ├Âffentlich Reklame auf Litfa├čs├Ąulen macht: Das Telefonbuch.

Der Grund daf├╝r ergibt sich aus einem Ausschnitt aus der Diskussion mit Herrn K.:


K: Sie meinen also, es lohnt sich, dieses Buch zu Ende zu lesen?

R-R: Ich habe es gerne gelesen. Ich habe es sogar zweimal gelesen. Ich h├Ątte es auch ohne Honorar gelesen. Die ganze Seite 661 handelt nur von Schiller. Ja, ich liebe Schiller...

K: Aber der Friedrich von Schiller steht da doch gar nicht drin.

R-R: Ach, was verstehen Sie denn davon? Ob Friedrich oder Gustav. Schiller ist Schiller

K: Und Goethe habe ich gar nicht gefunden.

R-R: Ja sehen Sie, Herr K. Sie haben Goethe noch nie verstanden. Goethe war ja auch ein Genie. Den findet man zwischen den Zeilen.


__________________
rabi

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Zeder
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Tageb├╝cher, Telefonb├╝cher ...

Es ist einfach so, lieber rabi, dass gewisse B├╝cher einen speziellen Reiz aus├╝ben k├Ânnen, sogar v├Âllig unliterarische Tageb├╝cher und eben auch Telefonb├╝cher mit versteckten genialen Schriftstellern...
Viele Gr├╝├če
Zeder
P.S.: Ich habe den Dialog einmal gelesen. Ich habe ihn sogar zweimal gelesen. Und habe auch beim dritten Male laut gelacht! ;-)
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"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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