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Leselupe.de > Ungereimtes
Reigen
Eingestellt am 21. 04. 2003 16:39


Autor
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karlkarl
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

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Reigen


Dunkelheit raubt des Tages letzten Schimmer
im Zauberwald erwachen die Wesen der Nacht
Vom fahlen Licht des Mondes belebt
wandeln uralte B├Ąune in magischen Kreisen
Ihre Kronen bed├Ąchtig wiegend im Nachtwind
erz├Ąhlen sie fl├╝sternd von l├Ąngst vergangener Zeit

Durch das Dunkel des Waldes eilen Trolle,
gesch├Ąftig und stumm, mit Sehnsucht im Blick
Nebel steigen auf vom taufeuchten Gras
und Elfen tanzen den ewigen Reigen
Besch├╝tzt von den Zwergen
vor der Trolle finsterer Begierde
steht die Zeit f├╝r sie still...
Sie tanzen und sind gl├╝cklich
solange die Nacht sie verbirgt
wenn der Tag sie vertreibt
kehren sie heim
in den Hort aller Elfen
in das Tal der Z├Ąrtlichkeit und der Liebe

Und Merlin, der Zauberer,
gebeugt von der Last seiner Jahre,
sp├╝rend das Ende der Nacht und das Nahen des Tages,
lauscht dem Gesang und demVerrinnen der Zeit


__________________
Bleiben wir realistisch, versuchen wir das Unm├Âgliche (CHE)
http://www.h-kaltwasser.de

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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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eine gewisse zuneigung zur sprache will ich dir nicht
absprechen. was willst du uns sagen?
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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karlkarl
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

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Reigen

Hi Ralph,
keine Botschaft, nur das (f├╝r mich) grosse Vergn├╝gen, ein Bild mittels Sprache zu entwerfen und im Kopf des Lesers eine Fantasie zu erzeugen, um den Spass, den ich beim Schreiben hatte vielleicht weiter zu geben. Was Botschaften angeht, so bin ich von deren Wirkung nicht mehr ├╝berzeugt, seit ich mir 1968 in Frankfurt mehrmals im Monat von Leuten in bunten (gr├╝nen) Gew├Ąndern die Fresse habe polieren lassen m├╝ssen (waren zu viele), aber das ist ein Thema f├╝r sich.
Gruss Herbert
__________________
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margot
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 298
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gut. mir brachen die gr├╝nen lediglich ein fingerlein.
und nach einem selbstmordversuch lie├čen sie mich ca.
15 stunden in einer zelle darben.
heute zucke ich mit der schulter. es ist ganz alleine
mein leben. und menschen, wie jetzt im irak, m├╝ssen
teuflisch mehr erleben als ich in meinem relativ
beh├╝teten leben.
die aussagen sind wichtig. sehr. sehr wichtig.
f├╝r uns. f├╝r unsere kinder. unsere nachfahren.
und f├╝r unser gewissen, falls wir ein solches haben.

lasse dich nicht h├Ąngen!
wir werden uns nicht mit einem packen sprengstoff um
die brust in die luft sprengen -
aber wir k├Ânnen noch einmal das leben in unserer
brust sp├╝ren ...

das ist revolution!!!
packt sie an!



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schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Ein Bild

Lieber karlkarl,

ich w├╝rde auch sagen, das ist ein Bild. Es hat eine Wirkung. Wenn man sich in das Bild hineinbegibt, zieht es einen mit in den Zauber dieser Nacht hinein. Mit solch ├Ąhnlichen Texten singt man Kindern Schlaflieder, und wie wir alle wisen, haben sie eine Wirkung. Lyrik hat als Gebrauchslyrik nach meinem Verst├Ąndnis eine eminente Bedeutung. Siehe auch Hans Bender:"Mein Gedicht ist mein Messer."

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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