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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Reisende
Eingestellt am 11. 09. 2003 19:32


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driver2
Wird mal Schriftsteller
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Reisende

Ein Mann sitzt und liest. Der Verkehr stockt, mühsam hält der Bus an. Der Mann schaut auf, blickt kurz aus dem Fenster. Das Buch wird eingesteckt, der Mann steht auf und steigt aus. Eine steile Straße geht er entlang, zwischen monotonen Häusern. An einem hält er an und öffnet das quitschende Gartentürchen. Der Nachbar sitzt im Garten und liest Zeitung, er grüßt den Mann. Guten Tag, Herr Meier, ruft er. Herr Meier erwiedert den Gruß, schließt die braun lackierte Tür auf. Der Anrufbeantworter blinkt unaufhörlich.
Ein Kind sitzt und redet. Der Bus überquert eine große Kreuzung. Das Kind schaut auf, blickt kurz aus dem Fenster. Es verabschiedet sich lachend und steigt aus. Hüpfend geht es die Straße entlang. An einem weißen Haus mit roten Ziegeln hält es an und öffnet das singende Gartentürchen. Der Nachbar arbeitet im Garten und setzt Pflanzen, er grüßt das Kind. Hallo Toni, sagt er. Toni erwiedert den Gruß, drückt die Klingel neben den Kletterpflanzen. Das Haus riecht nach Essen, die Mutter ruft.
Herr Meier macht den Fernseher an. Bunte Bilder huschen an ihm vorbei. Nachrichten. Toni nimmt die Fernbedienung. Das Kind schaut beeindruck zu. Nachrichten. Eine Frau steht und bügelt. Ein Auto steht quer. Sie geht aus dem Haus, in den Garten und setzt sich auf einen Stuhl. Sie schlägt die Zeitung auf. Seite 3: Feuilleton. Er schaltet um. Werbung. Seite 4: Aus aller Welt. Er blättert um. Die Sonne scheint über blauem Wasser. Sie blättert um. Seite 5: Anzeigen. Er legt die Zeitung zu Seite. Herr Meier macht den Fernseher aus. Toni setzt sich an den den Tisch. Die Frau legt sich die Gabel zurecht. Herr Meier freut sich auf den Salat. Er holt das Essen aus dem Ofen.
Der Bus macht Pause. Der Busfahrer isst.

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Nicky_H
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Hallo driver2,

ich bin mir jetzt nicht sicher, worauf es Dir am meisten ankommt.
Mich haben am meisten die Stellen gestört, wo die objektive Beobachtung aufgehoben wird und eine subjektive Komponente hineinkommt (Das Kind schaut beeindruck zu./Herr Meier freut sich auf den Salat./Das Haus riecht nach Essen. - letzteres als Wahrnehmung von Toni gelesen)
Der Bus könnte vielleicht auch noch stärker personifiziert sein, das würde dann aber vielleicht den Stil durchbrechen. Keine Ahnung, ob das gut oder schlecht wäre, ein Experiment wär's vielleicht mal wert.
Die Zeitungs-/Bildschirm-Arie war etwas nervig, zum Schluss kommt's dann auch noch durcheinander (Er legt die Zeitung zu Seite. - statt "Sie").
Es sind auch noch viele Rechtschreib-/Grammatikfehler drin, aber ich höre jetzt mal auf, der Kommentar ist wahrscheinlich schon fast länger als der Text.
Hm, so recht hat sich der Titel für mich in dem Text nicht umgesetzt und insgesamt weiß ich nicht, ob mir der Text gefällt oder nicht. Interessant war's allemal.

Viele Grüße
Nicky

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driver2
Wird mal Schriftsteller
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Danke für deine Antwort Nicky_H,

jetzt im Nachhinein entdecke ich auch ein paar Rechtschreibfehler.
Die subjektive Warnehmung ist eigentlich Absicht gewesen, genauso wie das Durcheinander, wie du es nennst, am Ende.

Gruß,
driver2

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