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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Rekursive Selbstbezüglichkeit
Eingestellt am 24. 04. 2002 08:42


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mc poetry
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Rekursive Selbstbezüglichkeit

Schreib' ich auf dieses Blatt hin,
dass nun ich leider weg bin,
so ist das nicht betrüblich,
doch vielmehr selbstbezüglich.

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Bernd
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Gedanken

Man kann nicht zweimal dasselbe Gedicht lesen.
Beim zweiten Mal ist es ein anderes.
Zwei Leser können nicht dasselbe Gedicht lesen.
Das Gleiche gilt beim Hören.
Gedichte ändern sich durch die Umgebung.
Ich werde das bei Gelegenheit weiter ausführen,
wenn Du möchtest, kannst Du mit darüber diskutieren.




Schau ich auf dieses Blatt hin,
obwohl ich grade weg bin,
so ist das nicht betrüblich,
doch oftmals leider üblich.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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mc poetry
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hi bernd,

ja, du hast voellig recht: das ist im großen
so wie im kleinen. genauso wie das messende
photon das zu messende teilchen beeinflusst
(oder so, das weisst du sicher besser), wirken
wahrnehmung und inhalt zusammen.

alles ist inhaerent probabilistisch, da probabilistische
elemente in die dynamische verschaltung der synnapsen
eingehen muessen, welche das menschliche bewusstsein ausmachen koennten. falls ich roger penrose richtig
versanden habe.. ("shadows of the mind. a search for the
missing science of consciousness").

deine version meines gedichts finde ich auch sehr gut.

ciao, michael

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Bernd
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Unklar ist mir, welchen Einfluss der innere Klang, die innere Stimme, beim Lesen auf das Gedicht hat.

Wenn das Gedicht von einer Frau stammt, (gegebenenfalls von einem weiblichen Pseudonym) höre ich es mit "Frauenstimme", wenn "sie" in dem Gedicht von sich spricht, dagegen mit meiner "eigenen" Stimme, wenn es allgemeiner ist, wenn es sozusagen "in mir denkt".

Beim Leiselesen höre ich Gedichte oftmals deutlicher, als wenn ich sie selbst laut aufsage. Ich höre feine Nuancen der Betonung, die ich manchmal gar nicht sprechen kann.

... und so.

Grüße von Bernd
__________________
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hallo bernd,

ja, so geht's mir auch, aber eher je
nach stimmung bzw. entspanntheitsgrad.

bei musik ist mir das v.a. aufgefallen,
dass ein bestimmter teil des gehirn
nichts warnimmt, wenn ich zu abgespannt bin
und es beim ausfiltern manche falsch negative
befunde gibt.

ciao, michael

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