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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
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Eingestellt am 07. 03. 2006 11:11


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Divine
Autorenanwärter
Registriert: Mar 2006

Werke: 2
Kommentare: 3
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Nur ein Schatten deiner Selbst, einer Person,
die dir selbst am fremdesten ist.
Start.Ende.Pause.Stop.Replay.Replay.Replay.Replay.Replay.
Tausend Bilder und tausend Personen in tausend Köpfen.
Immer du.
Start.Ende.Pause.Stop.Replay.Replay.Replay.Replay.Replay.
Zweimal, dreimal, viermal gibt es dich, den du kennst.
Niemals ganz.
Start.Ende.Pause.Stop.Replay.Replay.Replay.Replay.Replay.
Eine Facette, zwei Facetten...verwischt.
Try again!
Bunt, grau, tief, tiefer...hoch hinaus.
Heimat, wo bist du?
Herz, wo schlägst du?
Wo ist der Ort, an dem du den Anker auswirfst?

__________________
~time to leave the past behind~

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

Werke: 68
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zappenduster

Hallo Divine,

Herzlich Willkommen in der Leselupe!

Du hast dir gleich mit deinem ersten Text ein schwieriges aber auch sehr interessantes Thema vorgenommen: personale Identität. Soweit ich es verstehe, gelingt es dem lyrischen Ich hier (aus welchen Gründen auch immer) nicht, sich einen eigenen Begriff von sich selbst zu bilden. Anstelle dessen tritt der Versuch einer Außenbestimmung durch eine Summenformel empfundener Zerissenheit:

quote:
Tausend Bilder und tausend Personen in tausend Köpfen.
Ein Zusammenfügen aller existierenden Spiegelfragmente also, die andere Menschen mit sich herumtragen. Möglich? Beständig? Vollständig? Die Einschübe
quote:
Start.Ende.Pause.Stop.Replay.Replay.Replay.Replay.Replay.
verweisen auf etwas sich permanent Wiederholendes. Tausend Endlosschleifen sozusagen. Vorhanden & stabil zwar, in ihrer schieren Anzahl aber offenbar nicht mehr zu einer erfassbaren Collage zusammensetzbar. Ein scheinbar hoffnungsloses Unterfangen also. Scheinbar deshalb, weil man es vielleicht nur länger/lange genug probieren müsste. Und auch, weil sich durchaus noch schlimmeres denken ließe als ein solches "metastabiles Gebilde von Identität" - nämlich ein dynamisches. Mit einer hier hinzugedachten Record-Taste z.B. würden nicht mehr nur ewig gleiche sondern stets veränderliche Facetten gespielt werden. Ein solches -absolutes- Übel zwänge zur bedingungslosen Kapitulation. Sogesehen besteht hier in deinem Text noch Hoffnung: Ich lese durchaus die Resignation und Skepsis, im
quote:
Try again!
aber auch etwas Trotziges heraus: ein Entgegen-Stemmen. Das gefällt mir.

Viele Grüße
Martin
__________________
Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

Werke: 68
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Nachtrag

Hallo Divine,

Etwas an deinem Text hat mir keine Ruhe gelassen und dadurch die vielen Worte, die ich gestern schrieb, nicht nur relativiert sondern in gewissem Sinne auch überflüssig gemacht. Am Ende fügten sich alle Assoziationen irgendwie zu einem Bild zusammen: Hier klicken. Ich hoffe, es kann vielleicht ansatzweise etwas von der Gedankenlawine wiedergeben, die dein Text ausgelöst hat. Hier war ich wirklich gerne verschüttet

Viele Grüße
Martin
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Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Divine
Autorenanwärter
Registriert: Mar 2006

Werke: 2
Kommentare: 3
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Danke

...was ich mit dem Text ausdrücken möchte,kann ich nicht sagen. So ist das meistens.
Ich sitze nicht vor Texten und grüble über Passformen und Stile.
Die Kritik hatte ich "befürchtet"-es ist ein Wirrwarr.
Aber ich freue mich sehr über dein Kommentar und vorallem über deine Mühe...ich finde das Bild des "Players" veranschaulicht vielleicht,das aufbäumen einer Seele...immer wieder...die Mechanik,Technik.Ich weiß nicht.
Muss mir noch ein paar Gedanken darüber machen.
Vielen Dank
__________________
~time to leave the past behind~

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Divine
Autorenanwärter
Registriert: Mar 2006

Werke: 2
Kommentare: 3
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achja...

...ich denke,du hast in deiner "Gedankenflut" doch benannt,was der Text für mich ausdrückt.
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~time to leave the past behind~

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