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Leselupe.de > Gereimtes
Restaurant zur fetten Stulle
Eingestellt am 28. 07. 2003 09:49


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Talarmar
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

Werke: 88
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Restaurant zur fetten Stulle

Die G├Ąste von Tisch sechs und acht,
Hatten ihre Teller nicht leer gemacht.
Die Schnitzel waren nur angebissen,
Ein wenig Kartoffel und Gem├╝se zerrissen.

Der Vater l├Ąchelt jetzt sehr vertr├Ąumt,
Als er von den Tischen die Teller r├Ąumt.
Den d├╝rren Mann freute es gar sehr,
So ein gutes Mahl hatte er lange nicht mehr.

Er hatte die Beute noch nicht weit getragen,
Da sprangen ihn an seine fetten Blagen.
Entrissen ihm voller Gier beide Teller,
Denn dicke Kinder sind meistens schneller.

Doch meistens nur wenn es ums Fressen geht,
Kommen solch fette Kinder nie zu sp├Ąt.
Um die Mutter sollte sich keiner sorgen,
Sie werkelt in der K├╝che von Fr├╝h bis Morgen.

Niemand frisst von dieser Sippe gemeiner,
Im Lokal werden die Portionen immer kleiner.
Ob Hirsch, ob Reh, Schwein, Kuh, selbst Aal,
Das ist der f├╝nf Zentnerfrau vollkommen egal.

Die Gute schlemmt sich in der K├╝che kugelrund,
Nur auf den Tellern sieht man den Schwund.
Wenn man sie h├Ârt kommt einem das frieren,
Sie k├Ąme gar nicht zum Essen vor lauter probieren.

Und nicht nur die eingefleischten G├Ąste wissen,
Die dicken Kinder betteln gern um Bissen.
Jeder Hund und w├Ąre er nur halb so dreist,
Man sofort auf die hinteren Pl├Ątze verweist.

Nur niemals beim Essen zur Toilette gehen,
Sonst istÔÇÖs ums Essen schnell geschehen.
Manchmal ist auch der Vater schneller,
Dann stiehlt er das Schnitzel dir vom Teller.

Doch jeder Gast wird hier einigerma├čen satt,
Solange er ├╝berhaupt keinen Hunger hat.
Auf der Speisekarte steht es schon sehr nett,
"Selber fressen, genau -- das macht fett!"

Wanderer kommst du einmal in dieses Gebiet
Und wenn Hunger dich in diese Kneipe zieht,
Hast du dieses Gedicht nicht bis dahin vergessen,
Pass auf dich auf und dir wird nichts weg gefressen.

┬ęRT


__________________
"Die historische Wahrheit ist ein M├Ądchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr sch├Âne Kinder" Alexandre Dumas

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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moin Talarmar,

als ich den Titel las, musste ich lachen..
sag mal, das Stichwort f├╝r die n├Ąchste "Randgruppe" ist ja gefallen..in Deinem Gedicht..die D├╝nnen*lach*
Wie w├Ąrs mal mit Themawechsel..?

├ťbrigens hat ein Comedian letztens im TV gesagt,"er macht ├╝ber alle Witze, nimmt sich alle Randgruppen vor, denn sonst w├╝rde sich noch einer benachteiligt f├╝hlen."
Einer der anwesenden meinte, er w├╝rde dann doch gerne mehr von dem schwulen Religionslehrer h├Âren.

Da musste ich an Dich gleich denken*g*

Ansonsten..naja, anfangen zu lesen mit Begeisterung, aber mir ist das dann bissken f├╝lle..langatmig. He, nur meine Meinung

lG
sch├Ânen Abend
Stoffel

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Talarmar
Festzeitungsschreiber
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Hallo Stoffel

Hast v├Âllig recht, ist mir langsam auch zu fille. Jetzt kommt erst mal was mit Di├Ąten.

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Talarmar
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"Die historische Wahrheit ist ein M├Ądchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr sch├Âne Kinder" Alexandre Dumas

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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aaahh...

was politisches? *lach*
nee..wei├č schon..
Jepp..bin gespannt.

lG
Susanne

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