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Leselupe.de > Ungereimtes
Rettungsring
Eingestellt am 05. 07. 2008 21:30


Autor
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Anysa
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
Kommentare: 140
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fr├╝her versank ich
in deinem meer
und du holtest mich
mit einem rettungsring zur├╝ck

heute versinke ich
noch immer in deinem meer
aber auf die rettung
warte ich vergeblich


__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

Version vom 05. 07. 2008 21:30

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

idee ganz nett, vom handwerklichen her k├Ânnte man das verbessern. ich w├╝rde auf deine vergleiche verzichten, lass den kuss und die blicke weg. bau es ohne das ganze auf.

fr├╝her versank ich
in deinem meer
und du holtest mich mit
einem rettungsring zur├╝ck

heute versinke ich
noch immer in deinem meer
aber jetzt rettest du mich
nicht mehr


oder os in der art. bin etwas in eile, deswegen dieser noch unausgereifte vorschlag.

lg,
hakan

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R. Herder
???
Registriert: Jan 2008

Werke: 41
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Was genau ist denn daran rund? Das strotzt vor Widerspr├╝chen: da versinkt eine Liebende (ich verzichte aufs gendern) im sogenannten Meer des anderen - was auch immer das sein soll - wenn einem nichts weiter einf├Ąllt, muss halt das Meer herhalten -- und die Liebende muss dann aus dem Meer jenes anderen zur├╝ckgeholt werden! Welchen Sinn hat denn dies Meer, wenn man daraus zur├╝ckgeholt werden muss? Einen allzu positiven offensichtlich nicht, obwohl der Sprachduktus einem selbiges weismachen will. Was mag wohl der andere nach der Rettung gesagt haben? "Puh, Schwein gehabt, hab ich dich nochmal vor mir gerettet. Aber Moment. Jetzt bist du ja wieder bei mir. Bist du dann nicht auch in meinem Meer? Wo verflucht liegt denn dieser T├╝mpel eigentlich?" Die abschlie├čende Strophe f├╝hrt dann die Verwirrung konsequent zu ihrem Ende. Da versackt die Olle wiederum in der Pf├╝tze der Vagheit, aber der Macker hat nicht l├Ąnger Lust auf Baywatch. Ich wei├č ├╝brigens, dass vor der ├ťberarbeitung von Augen statt von Meeren gesprochen wurde. Taugt aber in diesem Kontext, den ich, begr├╝ndet in allgemeiner Konfusion, nichtmal definieren kann, ebenso wenig. Geht es gar nur darum, dass eine endg├╝ltig wahnsinnig 'worden und jener andere, freilich, ebendrum, abgehauen ist so schnell es ging?

Ich habe eine leichte Ahnung, was du wirklich sagen wolltest, Anysa. Von wegen verlassen werden etc. Davon allerdings wird kaum ein Bruchteil deutlich. Ich w├╝rde das komplette Gedicht streichen, den ZDF-Sturm-der-Liebe-Part im Hinterkopf vergessen, und aufschreiben, was du wirklich sagen wolltest. Mit deinen Worten, nicht mit denen einfallsloser Drehbuchautoren.


Gr├╝├če,
Ren├ę.

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mitis

Autorenanw├Ąrter

Registriert: May 2008

Werke: 30
Kommentare: 815
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also m.E. hat das gedicht einiges potential von der idee her.
"dein meer" kann sehr vielseitig gedeutet werden, f├╝r mich ist es ein "ertrinken" in all dem, was den anderen ausmacht, und man findet nicht mehr zu sich selbst zur├╝ck.

denn anders betrachtet hat herder schon recht: wenn das meer des anderen etwas positives/wunderbares ist, warum will man dann ├╝berhaupt gerettet werden. die formulierung birgt die gefahr, auch so verstanden zu werden. aber wie gesagt, ich verstehe es anders - ich habe das in dem vorschlag weiter unten noch versucht, deutlicher zu machen.

die erste strophe gef├Ąllt mir also, so wie ich sie verstehe, prinzipiell.

die zweite entt├Ąuscht mich allerdings. es bringt einfach keinen neuen gedanken au├čer die umkehrung des ersten, noch dazu mit fast denselben worten. das wirkt irgendwie fad, als ob zu wenig inhalt w├Ąre.

ich hab mir noch einmal die erste version angesehen. sie gef├Ąllt mir eigentlich genauso gut wie die neue, abgesehen von sprachlichen m├Ąngeln.

ich w├╝rde es so schreiben - und alle metapher wie meer, rettungsanker, sog etc. weglassen.

fr├╝her
verlor ich mich
in deinen augen
und du
hast mich mit
einer umarmung gerettet
heute
bin ich nur noch verloren


oder

fr├╝her
verlor ich mich
in deinen augen
und/aber du hast mir
mit einer umarmung
den weg zu mir zur├╝ck/selbst
gezeigt
heute
bin ich nur noch verloren


oder

fr├╝her
verlor ich mich
in deinen augen
und/aber du hast mir
mit einer umarmung
den weg zu mir zur├╝ck/selbst
gezeigt
heute
hab ich (dich?) verloren


hat mir jetzt offensichtlich spa├č gemacht, der gedanke...
lg mitis

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