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Leselupe.de > Kurzprosa
Rheinische Elegie II
Eingestellt am 04. 11. 2001 14:18


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pagenstecher
Hobbydichter
Registriert: Sep 2000

Werke: 18
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Was ist des Deutschen Vaterland ist das Gedicht das mir im Sommer 99 auf der Zunge verbrennt ich vernichte die Symbolik eines hybriden Nationalismus und esse meinen rheinischen Sauerbraten im Restaurant der deutschen Geschichte Zons und Uedesheim Kaiserswerth und Dormagen mit dem Eßbesteck Adolf Hitlers und löffele die Suppe der deutschen Geschichte mal wieder korrekt für eine Generation bis zum Ende es wird gegessen was auf den Tisch kommt und hoffe im stillen nihilistische Freuden züchten zu können RHEIN WANN TRITTST DU ÜBER DIE UFER UND VERSCHLINGST ALLES RHEIN WANN KOMMST DU doch wir sind nicht auf dem Theater mal wieder fällt mein Vorhang nicht ich bleibe da bleibe identisch problematisch verantwortungsbewußt verzweifelt mit Ernst Moritz Arndt WIR WOLLEN JA NICHT MAL SO SEIN und denke mir knietief im deutschesten aller Flüsse stehend rückwärtsgewandt ein schöneres Europa zu besserer Zeit wird wohl nicht kommen und während ich dies sage bediene ich mich WAGALAWEIA EIAPOPO der Phantasie eines sächsischen Komponisten schlüpfe in die Larve die mir nicht steht bediene das Vokabular das keinen mehr interessiert und begrabe mich prophylaktisch im Vergessen meiner Zukunft küss mich Prinz denn ich bin verzaubert wer weiß was ich bin hermetisch abgeriegelt wie Verse von Celan Lichtzwang im Bewusstsein der Klarheit Thomas Bernhard Requiem Amen. Den Rest vermache ich der Trauer der Anderen ICH WEISS NICHT WAS SOLL ICH BEDEUTEN Frankreich meine Freude Entscheide nun Exil oder Hoffnung Maas oder Memel Etsch oder Belt Vergiss die Grammatik Schlaf mit Klio Kronos frißt dann deine Kinder und am Ende auch dich. Bis dahin – lebe.

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pag

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