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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Richtig Halloween feiern
Eingestellt am 02. 09. 2010 13:13


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Tigerauge
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Richtig Halloween feiern

Es ist bald wieder soweit, fĂĽr die einen steht das schrille amerikanische Fest Halloween vor der TĂĽr, andere fragen sich wieder mal, was an Allerheiligen gefeiert wird und wieder andere freuen sich, dass sie nun einen Tag frei haben, was sehr bedauerlich ist, da sie ihre Zeit sinnlos vertun.
Halloween ist heidnischen Ursprungs und wurde vom Christentum übernommen. Das Fest ist aus dem keltischen Brauch Samhain entstanden. Es wurde durch die Iren verfälscht, aber auch überliefert. Die Kelten hatten schon früh entdeckt, dass sich die Lebenden und die Toten in der Zeit um Halloween, aufgrund von astronomischen Gegebenheiten, sehr nahe kommen können. Tote Menschen können nicht das Weltliche besuchen. Sie sind uns jedoch zu Halloween gedanklich sehr nahe, und auch wir denken zu dieser Zeit an sie. Hierbei wirken Kräfte, die wir oft unterschätzen.
Der Glaube an Geister widerspricht dem Christentum. Die Kräfte, die in dieser Nacht wirken, ließen sich jedoch nicht von der Hand weisen, so dass man dieses Brauchtum zulassen musste. Jedoch sind die Feierlichkeiten neu interpretiert und kanalisiert wurden, um die Gefahren des dunkeln Treibens abzuwenden. Halloween hat nichts mit Geisterbeschwörung zu tun. Geisterbeschwörung ist streng verboten. Auch Satanismus entspricht nicht dem Halloweenbrauch. Vielmehr ist ein starker Glaube an Gott gefragt, der zum Schutz vor bösen Geistern absolut notwendig ist. Der Teufel tritt an Halloween nicht in Erscheinung. Eher könnten wir in dieser Nacht dem Sensenmann begegnen. Bleibt nur zu hoffen, dass es ein Zeitgenosse im Kostüm ist.

Am Halloweenabend sollten wir unsere Verwandtschaft auf dem Friedhof besuchen und ihnen Grablichter anzünden. Bei dieser seltenen Gelegenheit haben wir die Möglichkeit, mit ihnen gedanklich zu sprechen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Verstorbene unsere Gedanken empfängt. Auch wir können die Gedanken oder Botschaften der Toten empfangen, wenn wir uns gedanklich auf sie einstellen. Natürlich bleibt es stets ungewiss, ob wir nun wirklich mit den Toten geredet haben, oder ob wir uns dieses nur einbilden. Das ist der Grundsatz des Glaubens. Und nur dem Glauben sollte man an Halloween folgen, weil alles andere gefährlich werden kann.

Es gibt auch andere Kräfte, die zu Halloween wirken.
„Abra, cadabra, dreimal schwarzer Kater“ oder „hocus, pocus, fidibus “ sind Allzweckzaubersprüche, die absolut wirkungslos sind. Nicht jedoch zu Halloween, dann können sie eingesetzt werden und beeinflussen den beschworenen Sachverhalt im Maße des ausgesprochenen Wunsches, sofern man daran glaubt. Man kann hiermit zum Beispiel seine Kochkünste verbessern, aber auch Kopfschmerzen oder Migräne wegzaubern. Ein starker Zauberglaube hält auch das Haus ohne Arbeit sauber. Wie gesagt: es funktioniert nur zu Halloween.
Es gibt auch noch andere Zaubersprüche: Da gibt es zahlreiche Wetterzaubersprüche; die gehen zum Beispiel so: Platsche Platsch auf wieder sehn/Mach das Wetter angenehm. Oder: Puste komm geschwind geschwind/Ich will noch mehr Wind. Aber auch: Blitz und Regen sollen losgehn/Ich will Donnerwetter sehn. Bei Frauen sehr beliebt ist auch der Liebeszauber. Einen Spruch verrate ich Euch: Dieser Spruch verzaubert Dich/Wollen tust Du nur noch mich/Du bist jetzt auf mich gespannt/Denn ich hab Dich in der Hand. Alle Sprüche kann man natürlich wieder auflösen. Hierfür braucht man diesen Spruch: Fluch und Spiel ist jetzt vorbei/Aus und Ende mit der Zauberei.

An Halloween gibt es ungewöhnliche Erscheinungen. Es soll mal ein Haus gewesen sein, in dem ein Kobold gewohnt hat. Der Kobold war menschenscheu und hielt sich immerwährend versteckt. Er fraß kleine Kinder. War ein Kind größer als er, dann hatte er angst und versteckte sich. War ein Kind jedoch kleiner als er, dann schnappte er es sich und fraß es auf. Langezeit hatte man den Kobold noch nicht zu fassen gekriegt; deshalb wusste man nicht so ganz genau, wie groß er war, aber man schätzte ihn so auf 50 cm. Für gewöhnlich hielt er sich nur im Keller auf; zu Halloween kam er jedoch herauf und biss den Hausherrn ins Bein. Habt Ihr einen Kobold zu Hause? Wisst Ihr nicht genau? Sicher seien kann man sich da nie. An Halloween habt Ihr die Möglichkeit dieses zu prüfen. Schaut überall nach, unter dem Bett, im Schrank, in allen Ecken und Nischen und vor allen Dingen im Keller. Wenn bei Euch ein Kobold wohnt, dann wird er Euch an diesem Abend nicht verborgen bleiben.

Um den Halloweenbrauch zu zelebrieren, ist es notwendig sich zu kostümieren. Zu einer Halloweenparty sollte man möglichst schon im Hellen gehen. Ist es jedoch schon dunkel, dann sollte man auf jeden Fall den Friedhof meiden. Hier graben sich nämlich die Toten aus ihren Gräbern, um ebenfalls zu Halloweenpartys zu gehen. Zur Geisterstunde zwischen 12 und 1 Uhr treffen sich dann die Toten und die Lebenden auf der Halloweenparty zum Geisterball. Jetzt wird auch klar, warum man verkleidet seien muss: damit die Toten unter den Lebenden unerkannt bleiben; denn sie können nicht in die Welt der Lebenden hineingehen; genauso dürfen wir nicht die Welt der Toten besuchen. Wenn wir hinabsteigen würden, was wir könnten, dann gäbe es keine Wiederkehr. Gedanklich treffen wir uns aber, und hinter jeder Maske könnte ein Geist stecken. Um ein Uhr ist der Spuk dann vorbei. Danach kann man den Abend ausklingen lassen, oder bis in die Morgenstunden feiern.

Viel SpaĂź,
und Happy Halloween

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jon
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Was soll das sein? Für einen Satire ist es nicht satirisch genug, für einen Text für Erachsene ist es zu kindlich, für einen Text für Kinder zu "erwachsen", als Feieranleitung oder/und Brauch-Beschreibung zu einseitig, als Essay zu platt, als Kommentar zu unpersönlich, als Sachtext zu esotherisch (um nicht zu sagen "unsinnig") und widersprüchlich …
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Tigerauge
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Liebe jon,

schade, dass der Text Dich nicht gewinnen konnte.

Es sollte ein journalistischer Artikel sein. Über eine so genaue Bestimmung habe ich nicht nachgedacht. Es ist wohl von allen ein bisschen; nur eine Satire sollte es nicht sein, und ein Kommentar sollte es auch nicht sein. Dafür sollte es eine gewisse Aufklärung enthalten, weil ich beobachtet habe, dass an Halloween oft dem Gruseln und dem Horror gefrönt wird, was ich besonders in Verbindung mit Kindern sehr kritisch sehe. Halloween ist ein Fest für Kinder und Erwachsene.

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jon
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Wie: Keine Satire? Du meinst dieses krude Zeug nicht wirklich ernst, oder? Also das mit dem die Toten sind ganz nah (wir reden mit ihnen – oder auch nicht), sie kommen in die Welt der Lebenden (obwohl sie es gar nicht können – ?), Zaubersprüche funktionieren an Halloween (??? Nä, ne?) und man muss in Kellern mit Kobolden rechnen … Also wirklich!

quote:
Es sollte ein journalistischer Artikel sein. Über eine so genaue Bestimmung habe ich nicht nachgedacht. … Dafür sollte es eine gewisse Aufklärung enthalten, weil ich beobachtet habe, dass an Halloween oft dem Gruseln und dem Horror gefrönt wird, was ich besonders in Verbindung mit Kindern sehr kritisch sehe.

Das ist dir kräftig misslungen. Das ist nicht journalistisch in eigentlichen Sinn –  es informiert nicht, es erklärt nicht und kommentiert auch nicht.
Worüber bitte soll das aufklären? Und wo ist die "Warnung" vor dem Gruseln und Horror-Frönen? Was genau ist da dein Problem in Bezug auf Kinder und wo steht das im Text?

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Tigerauge
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Liebe Jon,

schade, dass Dir der Text nicht gefällt.

Vielen Dank fĂĽr die Anregungen. Leider kann ich Deinen hohen Anforderungen nicht gerecht werden. Eine Doktorarbeit kann ich fĂĽr die Leselupe leider nicht schreiben.

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jon
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Ein Durchschnittstext reicht.


Vielleicht solltest du damit anfangen, dir klar zu machen, was von dem ganzen Zeug da oben du ernst meinst und was nicht, was du also als puren Brauch" oder als "Halloween-Mär" einstufst (sicher das mit dem Friedhof und den sich selbst ausgrabenden Leichen, DAS kannst du wirklich nicht ernst meinen). Bei den "Brauch"/"Mär"-Teilen schreibst du dann sowas wie "Man erzählt sich …" oder "Kindern wird erzählt …" oder auch "man munkelt …" – also irgendwas, was deutlich macht, dass das jetzt nicht deiner Übrzeugung entspricht.


Als zweites solltest du dich nochmal gründlich über die Herkunft und die Bräuche von Halloween informieren. Das Datum zum Beispiel ist recht willkürlich gelegt, ein anderes "Ergbenis" dieser "die Welten kommen sich nah"-Idee ist zum Beispiel das Geballer zwei Monate später, an Silvester, was man wohl kaum als "um Halloween herum" einordnen kann. Auch die Herkunft von Samhain her ist eher gängige Vermutung als wissenschaftliche Tatsache. Ähnlich verhält es sich mit den Bräuchen – so manches davon ist (des Konsums wegen) dazuerfunden und forciert worden und wird als "uralter Brauch" vermarktet, obwohl er das nicht ist. (Tipp: Googeln hat mir bei der Recherche für meine Arbeit damals schon sehr weitergeholfen.)

Als drittes verabschiedest du dich von der Idee, man könne bei "von allem etwas" was Gutes basteln. (Es gibt Leute, die das können, aber das sind eher wenige. Du zählst garantiert nicht dazu.) Das heißt zum Beispiel, dass du den Kobold-Teil aus dem "Ich red den Leser an (und auch noch als Majestät {Ihr, Euch})"-Stil in den Stil des Umfeldes zurückführst.

Zu dieser Kategorie zählt auch, dass du dir vorher klar machen solltest, was du mit dem Text beabsichtigst. Soll es ein launiges Späßchen sein (eine Kolumne zur Saison), eine Aufklärung, was an dem, was gemacht wird, falsch ist, oder gar ein Plädoyer? Versetze dich in diese Stimmung und schreibe in dem dann passenden Ton! Und vor allem: Schreib, was du meinst! Wenn du denkst, es wäre richtig, die Kostümsache zu lassen, dann schreib das auch! Wenn du denkst, man soll (vor allem Kindern gegenüber) den Erschreck-Kram lassen, dann schreib das auch! Schreib am besten auch, warum man es lassen soll. Schreib Klartext, Tigerauge, "schön" kann man es dann immer noch machen!
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