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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Robert Walser, Die Rose
Eingestellt am 19. 04. 2001 12:27


Autor
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Rainer Hei├č
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

Werke: 21
Kommentare: 78
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Robert Walser, Die Rose

Der Schweizer Robert Walser f├╝hrte ein einsames und wenig beachtetes Leben, zog zu Fu├č durch die Schweiz und Deutschland, immer Bier und Tabakkr├╝mel in den Manteltaschen, verbrachte schlie├člich viele Jahre seines Lebens in einer Psychiatrie und wurde eines Tages von spielenden Kindern tot im Schnee liegend gefunden. "Die Rose" nannte er selbst eines seiner feinsten B├╝cher, und tats├Ąchlich sind die hier versammelten 37 Prosa-Miniaturen ├Ąu├čerst sensibel, feinf├╝hlig, ja vorsichtig geschrieben. Berichte aus seinem Alltag geben Robert Walser die Gelegenheit, aus seiner Isolation heraus allgemeine Betrachtungen des Lebens abzugeben, die teilweise melancholisch, teilweise erheiternd sind. Immer hinterfragt er sich selbst, rechtfertigt und best├Ąrkt sich in seiner Andersartigkeit und erkl├Ąrt sich so sein Ausgesto├čensein.
"Ich spiele in der Stille den gro├čen Herrn. Ob ich etwa gern unter Leuten w├Ąre? Warum nicht? Aber ich finde, der Umgang mit Menschen macht gedanklenlos. Zerstreuungen bel├Ąstigen. Der Reiz des Sprechens geht im Gespr├Ąch verloren. (...) Herrlich ist des Einsamen geistige Freiheit (...) f├╝r den Denkenden gibt`s keine Entfernung." (aus: Der Einsame).
Dieses Buch gibt dem Leser die Gelegenheit, einen vereinsamten, teils nachdenklichen und zerbrechlichen, teils starken und selbstsicher-trotzigen Autor des fr├╝hen 20. Jahrhunderts kennenzulernen, in all seiner Menschlichkeit, zart und tief.


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die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst

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