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Leselupe.de > Gereimtes
Rosenmond
Eingestellt am 01. 05. 2001 15:57


Autor
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George Polly
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Astarte

Bar aller Fesseln durch die Nacht
ersteigt ein Rosenmond
und in uns Trunkenen
im Rausche schon Versunkenen
erwacht
gedankengleich im Taubenfl├╝gelschlag
die Sehnsucht, die entsendet -
im wei├čen Lichtstrahl hohen Mondes
blendet
durch die Nacht

und spiegelt sich auf Marmor wieder-
auf deinem Antlitz zart
die heeren Schw├╝nge deiner Seele
und k├╝hlende kaskadengleiche Spr├╝nge
erheben sich zum Monde sacht

und doch enteilt uns dieser wieder
und l├Ą├čt uns Statuen verborgen,
im Sternenhain nach dieser
einzigen, verzweifelten
Ber├╝hrung schrei┬┤n
in der wir uns verloren

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George Polly
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Oh, dankesehr f├╝r die Bewertung.
Dieses Gedicht entstand vor 10 Minuten
in 10 Minuten. Danke

Da hier Liebesgedichte so beliebt sind,
wollte ich doch endlich auch mal eine
Bewertung haben.
Bitte,
bewertet weiter

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George Polly
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Vielen Dank f├╝r deine Antwort,
wei├čt du, ich habe deswegen bemerkt,
dass es in 10 Minuten geschrieben
wurde, um ein wenig an der rein
subjektiven Beurteilung zu meckern,
die viele zugrunde legen.
Ich habe auch deswegen eigentlich zum
ersten Mal ein Liebesgedicht in die
Lupe gestellt - und ehrlich gesagt
finde ich das selber gar nicht so
├╝berragend (f├╝r mich pers├Ânlich
gesehen).
Es geht zwar um Liebe und Sehnsucht, aber
im Prinzip nicht um mehr.
Normalerweise versuche ich, etwas tiefergehende
Texte zu produzieren.
Der Satzbau ist nat├╝rlich schon so beabsichtigt,
weil es ganz einfach etwas Geheimnisvolles mit hinein
bringt. Wenn ich schreiben w├╝rde:
Es stehen zwei Statuen in der Nacht, die auf jeden Mondesstrahl warten ,um sich sehen zu k├Ânnen, w├Ąre das
doch langweilig, oder?

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George Polly
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Tja, vielleicht bin ich ein wenig zu
sarkastisch. Ich habe jetzt, glaube ich,
vier Tage lang etwas ver├Âffentlicht
und bin meistens nur auf Selbstbezogene
Menschen getroffen, d.h. es ist kaum
jemand da, der wirklich Interesse zeigt,
an dem, was man schreibt.
Leider gen├╝gt mir dieser Anspruch nicht.
Ich will schon etwas mehr Beurteilung
(auch formal usw.) und auch selber
mehr ├╝ber andere ├Ąu├čern k├Ânnen.
Und nur dadurch lernt man ja bzw. kommt man vorw├Ąrts -
Trotzdem: als Einsteigeforum ist das schon
nicht schlecht.
Freundliche Gr├╝├če von Georgie

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George Polly
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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Hallo
Oh nein - h├Âr blo├č nicht auf:
Hat gerade angefangen, Spa├č zu
machen, und f├╝r deine subjektive
Bewertung bin ich dir auch dankbar.
Ist doch immer ein gutes Gef├╝hl,
ein positives Feedback zu erhalten.
Vielleicht hab ich das ja auch gebraucht.
Also: einen sch├Ânen Tag w├╝nscht

Georgie

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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 83
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Eine Kritik willst Du?

Das hier ist ein Sahneh├Ąubchengedicht. Es schwelgt in wortmalerischen Aneinanderreihungen, die eigentlich ins Nichts laufen. Da der zweite Satz was von den Trunkenen hat, folge ich nat├╝rlich gerne dem Rosenmond, wobei der eigentlich gleich verlassen wird, weil die Reise offensichtlich mit einer Taube weitergeht und man hui schon auf nen Lichtstrahl ├╝berspringen mu├č. Und ab gehts wieder zum Mond. Und das alles in der Nacht. Das ist ja die Klammer.

Im Mondlicht mu├čt Du Dich wohl in eine griechische Marmorstatue verliebt haben und bist nicht zu halten. Schon fliegtst Du wieder einer Seele hinterher in kaskadengleichen Schw├╝ngen. Fieserweise haut der Mond ab. Du sitzt wieder allein herum.

So gehts einem wenn man zu viel Frizzante getrunken hat, man schreibt die funkelndsten Mondgedichte an sich selbst.

Gru├č
Omar




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