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Leselupe.de > Kindergeschichten
Rotschwanz erlebt seinen ersten Herbst
Eingestellt am 01. 01. 2002 11:11


Autor
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Christina Telker
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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Fr├Âhlich spielte Rotschwanz t├Ąglich mit seinen Geschwistern im Sonnenschein. Der Fuchsbau seiner Eltern lag in einer Schonung tief im Wald. Hier gab es keine Gefahr f├╝r kleine F├╝chse, ihr gesamter Tag bestand aus Spiel, Schlaf und dem warten auf Futter. Die Fuchselternhatten viel zu tun um die vier F├╝chse zu s├Ąttigen. Immer mehr und immer mehr wollten sie haben und waren beim besten Willen nicht mehr satt zu bekommen. Eines sch├Ânen Abends legte sich nun Vater Fuchs in die Abendsonne und meinte zu seinen Jungen "Ihr seit nun alt genug um euch euer Futter selbst zu suchen. Ab jetzt werde ich mich ausruhen und ihr geht auf die Jagd!" "Och, das finde ich aber gar nicht gut" meldete sich Knickohr zu Wort. Er hatte seinen Namen erhalten, weil sein likes Ohr immer wieder umknickte anstatt hoch zu stehen. "Ich finde es auch nicht gutjaulte nun Langnase auf. "Das kann ich mir gut vorstellen" antwortete Vater Fuchs. "Trotzdem ist es so, das ihr nun gro├č genug seid um euch selbstst├Ąndig zu machen. Morgen werde ich euch zeigen wie man jagt und dann seid ihr f├╝r euch selbst verantwortlich. Knurrt der magen, m├╝├čt ihr euch schon selbst ein wenig anstrengen". "Wir werden verhungern" mautzte nun ganz leise Rotschwanz. "Ihr werdet nicht verhungern, ich bin ja auch nicht verhungert, als mein vater mich in die Welt hinaus schickte. Das bringt alles die ├ťbung und ihr werdet flei├čig ├╝ben ├╝ssen, damit der Magen nicht knurrt" belehrte Vater Fuchs seine Lieben.
Am n├Ąchsten morgen als die Sonne kaum graute weckte Veter Fuchs seine Jungen "Hallo ihr Lnagschl├Ąferaufgestanden wir wollen auf die Jagd." "Ich bin soo m├╝de" g├Ąhnte Rotschwanz. "Dann schlaf weiter, aber beschwer dich nicht, wenn du nachher Hunger bekommst" anwortete der Vater.Die anderen drei F├╝chse waren sofort auf den Beinen, schlie├člich galt es heute die erste jagd zu unternehmen. Leise auf Samtpfoten schlichen sie durch den Wald. Pl├Âtzlich gab Vater Fuchs ein Zeichen sich zu ducken, worauf alle sofort folgten. Ein Hase sa├č gem├╝tlich beim Fr├╝hst├╝ck vor seiner Haust├╝r und lie├č sich die Morgensonne auf den Pelz scheinen. Den F├╝chsen lief das Wasser im Maul zusammen. Doch ehe Vater Fuchs seinen Jungen zeigen konnte wie man Hasen f├Ąngt, hatte Meister Lampe den Braten gerochen, sprang aus seinem sessel auf, schlug einen haken und war in seinem bau verschwunden. Entt├Ąuscht schauten die Vier ins Leere. Weiter ging die Suche nach etwas fressbarem. Langsam fingen die M├Ągen der Vier zu knurren an.
Eine Maus huschte ├╝ber den Weg, was Langnase sofort sp├╝rte. So gelang es ihr auch sie zu erhaschen. Satt wurde sie dadurch jedoch nicht. "Dann mu├č ich euch halt zeigen, wie man sicher seinen Magen f├╝llt" meinte der alte Fuchs. "Doret hinten am Waldrand gibt es einen Bauernhof, dort werden wir uns ein feines fettes Huhn holen. Das ist zwar gef├Ąhrlich weil Barry, der Hund des Bauern bem├╝ht ist sein geh├Âft zu bewachen. Man mu├č sich erst genau umsehen, bevor man den wald verl├Ąsst und dann sehr schnell sein." Kl├Ąrte Vater Fuchs seine Kinder auf. Schon von weitem sahen sie die H├╝hner des Bauern auf der Wiese nach W├╝rmern suchen. "Ihr bleibt hier" meinte der Alte und schlich auf der Wiese seinem Opfer n├Ąher.Er schaffte es auch und brachte seinen Kindern ein fettes Huhn bevor es Barry bemerkte.
Inzwischen war auch Rotschwanz munter geworden. und erinnerte sich der Worte des Vaters "ihr seid gro├č genug um euch um euer Futter selbst zu k├╝mmern". Einsam war es schon ohne die Geschwister, aber mit knurrendem Magenwar es noch schlimmer, also machte sich Rotschwanz auf den weg um etwas fressbares zu finde. Zuerst fing er sich einmal einen k├Ąfer der des Weges gekrabbelt kam. Satt wurde er davon jedoch nicht. Auf seiner Suche kam er am Waldsee vorbei. "Vieleicht kann ich einen Fisch angeln" ├╝berlegte Meister Reinecke. Und tats├Ąchlich gelang es ihm nach ein paar Fehlschl├Ągen einen Fisch zu erhaschen. Zufrieden streckte er sich danach im Gras aus. Als der Magen nun sein recht bekommen hatte ├╝berlegte Rotschwanz "wo soll ich denn heute nacht schlafen? Eigentlich br├Ąuchte ich eine eigene wohnung " Also machte sich unser kleiner Fuchs wieder auf die Wanderschaft. Unterwegs begegnete ihm ein igel "Hallo Rotfuchs, wohin des Weges?" fragte der Igel. "Ich bin auf Wohnungssuche" antworte Rotschwanz, hast du nicht eine freie Wohnung gesehen?" "leider, da kann ich nicht dienen" meinte der Igel "mir reicht im herbst ein sch├Âner Laubhaufen": Inzwischen neigte sich der Tag seinem ende entgegen.Durch die Wolken schaute schon der Mond. Frau eule hiel Ausschau nach einem sch├Ânen Abendbrot. Bei ihrer Suche sah sie Rotschwnaz des Weges kommen. "Du findest wohl heute auch keine Ruhe?" frangte ihn die Eule. "Ich suche einen eigenen Bau. Sie kommen doch viel herum Frau Eule, wissen sie nicht ein Pl├Ątzchen f├╝r mich?" "Da w├╝ste ich schon was" meinte die Eule "ein kleines St├╝ck weiter bei der gro├čen Tanne ist noch eine Wohnung frei. Schau sie dir an, vielleicht gef├Ąllt sie dir." "Danke, ich werde gleich hingehen" verabschiedete sich Rotschwanz. Er brauchte auch gar ncith lange zu suchen da sah er einen gro├čen Baumstumpf, der in einen sch├Ânen Bau f├╝hrte. "Das ist ja genau das Richtige f├╝r mich!" freute sich Rotschwanz. Er zog sofort ein und fiel in einen tiefen Schlaf.
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Witbuh

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