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Leselupe.de > Gereimtes
Rückkehr
Eingestellt am 02. 09. 2001 21:11


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Sherie
Hobbydichter
Registriert: Sep 2000

Werke: 62
Kommentare: 55
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Noch umgibt sie mich
berührt mein Herz
und durchströmt meinen Körper
Die Wärme aus Sommertagen

Noch spüre ich ihn
er spielt mit meinem Haar
und streichelt zärtlich meine Haut
Der Wind aus Sommernächten

Trotzdem ist es nicht das Gleiche
mein Herz zieht sich zusammen
mein Körper zittert
und ich will nichts stärker als zurück

Selbst die Vögel zieht es in den Süden
vereint brechen sie auf
gefolgt nur von der Dämmerung
und lassen die Kälte hinter sich

Mein Kopf wird schwerer
der Atem langsamer
die Augen kleiner
und der Schmerz wächst stetig

Ich kann keine Fragen stellen
meine Zunge liegt erschlafft
im trockenen Mund
und scheint zu erstarren

Ich versuche zu fühlen
meine Hände gleiten über das bleiche Gesicht
vertiefen nur die Wunden
und entziehen all meine verbliebene Kraft

Ich bin zurück
und doch nicht hier
denn meine Seele ist noch auf der Reise
der Rückkehr

Ich kann sie erahnen
und doch nicht spüren
denn ihr Weg wird nie zu Ende gehen
die Ruhe findet sie nur im Augenblick

s.
__________________
Lebe den Augenblick, wenn du ihn nicht verlängern kannst

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cumulus
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 5
Kommentare: 31
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Hallo Sherie!

wieder ein wunderschönes Gedicht von dir, gefühlsbetont und ausdrucksstark. Dir gelingt immer wieder richtig gut, eine nachempfindbare Stimmung zu erzeugen.

Bitte nimm es mir nicht übel, wenn ich ein paar Kleinigkeiten zu diesem Gedicht anmerke:
- das wunderschöne Muster der ersten beiden Strophen wird nicht weitergeführt oder wieder aufgegriffen;
- statt "meine Zunge liegt erschlafft / im trockenen Mund / und scheint zu erstarren" evtl. besser "droht zu erstarren"?
- meinst du mit: "Ich bin zurück" zurück zu Hause?
- die 4. Zeile der vorletzten Strophe bricht für mich etwas unangenehm den Rhythmus;
- "Ich kann sie erahnen" ist beim ersten Lesen nicht eindeutig zuzuordnen (Rückkehr? Reise? Seele?) sondern erst am Ende der Strophe;
- die letzten 4 Strophen beginnen alle mit "Ich ...". Das klingt mir doch egoistischer als es bestimmt zu verstehen ist.

Aber auf jeden Fall ein wirklich tolles Gedicht! Ich kann viel von dir lernen.

... sagt und meint auch so,
Cumulus

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Sansibar
Guest
Registriert: Not Yet

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Hall Sheri,
dein gedicht begint sehr stimmungsvoll. Widersprüchlilch finde ich nur "die Zunge erschlafft, während in der übernächsten Zeile steht" erstarren" Beides zusammen ist nicht möchlich, entweder oder. Unklar blieb mir, was wird erahnt?
Kannst du mich erhellen? fragt
Sansibar aus Sansibar

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