Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
279 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Rücksichten
Eingestellt am 12. 07. 2009 19:43


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 175
Kommentare: 1955
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil



Diese Zeit
sollte Straßen werfen
an den Horizont
und eine neue Musik
in das Firmament

Doch der Himmel
saugt dir die Farben
aus dem Land
und an den Wegkreuzen
verblassen die Gesichter

und eines Morgens
wachst du auf
und weißt
einfach nicht mehr weiter


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Manfred,

gute Gründe gibt es, jetzt einen solchen Text zu schreiben.

Einen kleinen Vorschlag hätte ich für die letzten zwei Zeilen.

"und weißt einfach nicht mehr weiter" ist doch wenig lyrisch und zu abgegriffen, denke ich. Da Du aber vorher die Wegkreuzungen erwähnst, denke ich etwas zündender könnte sein:

"und eines Morgens
wachst du auf
und alle Ampeln
zeigen rot"

Die vielen "und" gefallen mir recht gut dieses Aufrechnen, wie es hätte sein sollen und wie es dann gekommen ist rechtfertigen
die "und", denke ich.

Liebe Grüße
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 175
Kommentare: 1955
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Vera-Lena!

Danke für deine ausführliche Kritik.
Der Schluss ist sicher unlyrisch, aber genau in dieser Nüchternheit wollte ich das Gedicht enden lassen.

Hallo revilo!
Danke fürs Lesen und Mögen.

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen    


Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Manfred,

meiner Meinung nach könntest du das Gedicht durch einen eifachen Tausch optimieren, auch lyrischer gestalten und die lakonischen Endverse lassen:

Diese Zeit
sollte Straßen werfen
an den Horizont
und eine neue Musik
in das Firmament

Doch der Himmel
saugt die Farben
aus deinem Gesicht
und an den Wegkreuzen
verblasst dir das Land

Eines Morgens
wachst du auf
und weißt
nicht mehr weiter


Liebe Güße
Heidrun

Bearbeiten/Löschen    


Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 175
Kommentare: 1955
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Franke eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Heidrun!

Das ist ein interessanter Vorschlag, Gesicht und Land zu vertauschen. Da muss ich ernsthaft darüber nachdenken.
Wobei dann allerdings meine eigentliche Intention verloren geht, denn ich wollte ausdrücken, dass wir an Scheidepunkten immer Menschen zurücklassen.
Aber wie gesagt: Interessant, ich hirne!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

Bearbeiten/Löschen    


5 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!