Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92250
Momentan online:
279 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Ruhmesnacht
Eingestellt am 19. 03. 2005 17:39


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Flayne
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2005

Werke: 10
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Flayne eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ruhmesnacht

Die Felder sind im Schlaf versunken
die Berge in der Nacht ertrunken.
Umrisse erkennbar,die Steinen gleichen,
dabei liegen hier verteilt nur Leichen.

Ein letztes Haus verbrennt als Glut,
an seinen W├Ąnden klebte noch das Blut.
Der Frieden herrschte an die zwanzig Jahr
und nun ist nichts mehr,wie es war!

Wo fr├╝her ein heiles Dorf da stand
eine Ruine ohn' jeges Leben entstand
zerst├Ârt durch ausgemachte L├╝gen
die auch noch die anderen L├Ąnder aufwiegeln.

Sie h├Ârten nicht das Notgel├Ąut schallen,
als schon die ersten Sch├╝sse fallen.
Und wenn,dann k├Ąm es eh zu sp├Ąt
weil alles auf L├╝gen aufbaut und steht.

Denn wieso ist das Dorf nun schwarz,
wohl wegen des tollen 'Edelquarz'
aus dem man herstellt so manchen Tand
dies ist ein Beispiel f├╝r das ganze Land.

Ja,was ist schon ein Menschenleben,
gegen den Ruhm und Geldessegen,
Jeder tut doch nur mit seiner Kraft,
alles,was er geben kan f├╝r Macht!








__________________
Wer am Tag tr├Ąumt, wird sich vieler Dinge bewusst,
die dem entgehen
der nur nachts tr├Ąumt!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Guten Morgen, liebe/r Flayne!

Das mit dem Dichten ist so eine Sache. Es verlangt, wenn man in den festen Formen reimt, Rhythmusgef├╝hl. Dieses Gef├╝hl kann man ein├╝ben.

F├╝r dieses Gedicht empfehle ich Dir, es Dir selbst laut vorzulesen. Dann wirst Du bemerken, da├č schon in der ersten Strophe im dritten Vers der Takt verloren geht, denn Du, vierhebig, in den ersten beiden Versen vorgegeben hast. Dieses sog. "Holpern" zieht sich dann durch das ganze Werk hin.

Dar├╝berhinaus ist der Inhalt eigentlich in wenigen S├Ątzen beschrieben, bei Dir aber sehr langatmig in Verse gefa├čt, die Bilder benutzen, die nicht immer originell sind. Kurz: Du wiederholst Dich sehr h├Ąufig. Gedichte aber sind eher "dichte" Texte, die das Beschriebene und das Erlebte "verdichten", auf das Wesentliche also beschr├Ąnken.

Meine Bitte an Dich ist, Dich mit diesem Text erst einmal in der Schreibwerkstatt zu versuchen. Dort sollte er reifen. Dann w├╝rde ich ihn, das Thema ist interessant und reizvoll genug, um es dichterisch zu behandeln, wieder hier einzustellen.

Ich hoffe, Du siehst mir diese offenen Worte nach. Aber am Ende solltest Du nicht durch das Sammeln schlechter Bewertungen frustriert das Schreiben einstellen. Das w├Ąre weder im Sinne des Erfinders noch fair Dir gegen├╝ber. Denn schlie├člich will jeder Dichter irgendwann wenigstens ein bi├čchen gelobt werden.

Viele liebe Gr├╝├če

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!