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Leselupe.de > Gereimtes
Sabberdichter
Eingestellt am 13. 09. 2008 08:57


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viktor
Routinierter Autor
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Sabberdichter

Es nahet nun die Zeit der Sabberdichter,
die stets erwachen, wenn der Vorhang fällt.
Im Dunkeln leuchten auch die kleinsten Lichter,
je dunkler - desto heller ihre Welt.

Sie spüren jenes Jucken in den Eiern
das ihresgleichen nun verstärkt bedrängt,
die hustend jedes bunte Herbstblatt feiern,
das noch mit letzter Kraft am Aste hängt.

Das Sterben der Natur erst macht sie munter,
wenn alles welkt, erblühet ihr Talent.
Und frierend holen sie sich einen runter,
denn Frust und Sterben ist ihr Element.

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Andere Dimension
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Hallo Viktor

ein ganz ordentliches, aber kein wirklich gutes Gedicht. Warum?...das will ich dir gerne aufzeigen:

Es nahet nun die Zeit der Sabberdichter,
wenn alles welkt, erblühet ihr Talent.

nahet und erblühet passt da nicht rein, konterkariert Begriffe
wie "Sabberdichter" oder Aussagen wie "Sie spüren jenes Jucken in den Eiern".

Wenn man eine archaisch anmutende Sprache wählt, dann sollte man sie auch konsequent durchziehen. Oder eben ganz darauf verzichten. Zu letzterem würde ich dir raten.

Es nahet nun die Zeit der Sabberdichter,
Es naht die Zeit der seichten Sabberdichter

wenn alles welkt, erblühet ihr Talent.
wenn alles welkt, erblüht auch ihr Talent.


Viele Grüße
A.D.

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presque_rien
???
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Die Vorschlaege von Andere Dimension - meine Fresse!

quote:
Es nahet nun die Zeit der Sabberdichter,
Es naht die Zeit der seichten Sabberdichter
Ja, und ausserdem naht auch die Zeit des nassen Regens und des kalten Frosts. Und der daemlichen Adjektive.
quote:
wenn alles welkt, erblühet ihr Talent.wenn alles welkt, erblüht auch ihr Talent.
Das "auch" ist an dieser Stelle voellig sinnfrei.

An diesem Gedicht gibt's nix zu verbessern, es ist perfekt.

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