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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Salon Brigitte
Eingestellt am 28. 04. 2010 13:04


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Omikron
Hobbydichter
Registriert: Apr 2010

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Salon Brigitte

Es war das Jahr welches ich ohne Auto verbrachte. Gedacht war dies einerseits als Versuch etwas fĂŒr meine Gesundheit zu tun, anderseits wollte ich Geld fĂŒr einen GT3 auf die Seite schaufeln. Mein Arbeitsweg betrug damals etwa dreissig Kilometer einfache Strecke, welche ich mit meinem Liegerad zurĂŒcklegte.
Doch am entsprechenden Morgen sollte es anders kommen. Es war Mitte April und ich fuhr um 6:20 Uhr durch ein Quartier voller EinfamilienhĂ€user auf meinem ĂŒblichen Weg zur Arbeit. Ich fuhr diese Strecke schon ĂŒber einen Monat, aber bis jetzt noch nie so frĂŒh am Morgen. Die Sonne war noch nicht ganz ĂŒber die Bergkette geklettert, aber es war schon hell und es war der Jahreszeit entsprechend sackekalt wie wir hier zu sagen pflegten. Aus einer Hauseinfahrt setzte ein Nissan Murano zurĂŒck auf die Quartierstrasse, natĂŒrlich ohne sich um den beinahe nicht vorhanden Verkehr zu kĂŒmmern. Zu unser allem Pech war der Verkehr leider nur beinahe nicht vorhanden. Ich knallte ihm mitten in die rechte, hintere Seite seiner Kiste und lag daraufhin mit zerrissenen Hosen auf der Strasse. Aus dem Wagen stieg ein Mann. Er war etwa Mitte bis Ende vierzig, ĂŒbergewichtig und mit einer zu gross geratene Mittelscheitel, machte auf mich einen italienischen Eindruck. Ein Mann, welcher vor etwa zehn Jahren die Kapitulation gegen die schwindende Fitness, eingereicht hatte. FĂŒr mich der klassische Fernsehsportler.
Etwas verstört half er mir auf die Beine, wobei es ohne seine Hilfe einfacher gewesen wĂ€re. Oberhalb meines rechten Knies hatte ich eine blutige Schramme, ansonsten fehlte mir nichts. Der Mann, Toni wie ich irgendwann einmal erfahren sollte, bot mir an ins Haus zu kommen. Ein Einfamilienhaus, erbaut etwa Ende Siebziger anfangs Achtziger wie der grösste Teil des Quartiers. Das Haus hatte zwei EingĂ€nge, einer der wohl in die Wohnung fĂŒhrte, der andere war in weissen Buchstaben mit Salon Brigitte beschriftet, was offensichtlich der Frisierladen seiner Frau war. Wir benutzten die beschriftete TĂŒr und ich setzte mich anschliessen auf den ersten der zwei FrisierstĂŒhlen. Der Mann entschuldigte sich bei mir, mit der Ausrede, dass er einen wichtigen Termin habe und den nicht verpassen konnte, aber seine Frau könne doch genau so gut die Angelegenheit regeln. FĂŒr mich drĂ€nge sich eher der Verdacht auf, dass er sich schnellstmöglich aus dem Staub machen wollte. Ohne Grund war er mir unsympathisch.
Leicht vor mich hin blutend, ĂŒberlegte ich mir auf dem Stuhl sitzend, wie ich das Problem mit dem Fahrrad lösen konnte. Wie ich unweigerlich festgestellt hatte, hatte mein fahrbarer Untersatz mehr abbekommen als ich und es war favorisierter fahrbarer Untersatz. Einzig ein zweites Fahrrad, ein „normales“ Rad, keines wo ich die Beine hochlegen konnte, war noch in meinem Besitz.
Da erschien Brigitte, jedenfalls vermutete ich dass dies ihr Name war wegen der Aufschrift an der TĂŒr. Mein erster Gedanke war, dass sie verdammt lange Beine haben muss, allerdings verwehrte ein eher unauffĂ€lliger Morgenmantel die Möglichkeit einer genaueren Analyse. Brigitte war im Gegensatz zu ihrem Ehemann sehr gross und schlank, ebenfalls Mitte Vierzig und hatte blonde, kurze Haare. Ihre blauen Augen blickten noch etwas verschlafen unter einer etwas altmodischen Brille hervor. Ihr Berufsstand passte meiner Meinung nach nicht ganz zu ihrem Erscheinen, etwas Akademisches hĂ€tte besser gepasst. Zur BegrĂŒssung reichte sie mir die Hand und stellte sich als Brigitte Pirelli vor wobei sie sich auch gleichzeitig fĂŒr ihren Mann entschuldigte. Pirelli passte zu ihrem Alten, sie war der nordische Typ.
Die Frau besass Benehmen und passte weder ihrem Aussehen noch ihren Umgangsformen nach zu dem Verlierertyp. Mit einem Blick auf mein Bein fragte sie, ob ich einen Arzt benötigte. Auf diese Idee war ihr Alter nicht gekommen, nicht einmal als ich noch auf der Strasse lag. Der hat sogar zuerst einen Blick auf sein heiliges Blech werfen mĂŒssen bevor er zu mir kam.
„Nein“, gab ich ihr zur Antwort, „es ist nur eine Schramme und hat bereits aufgehört zu bluten.“ Ich fĂŒhlte mich wirklich in Ordnung, war nur deswegen auf dem Asphalt liegen geblieben, da meine Beine von KĂ€lte zu ungelenk waren um sofort aufzustehen.




Sie sah trotzdem nochmals kurz auf mein zerschlissenes Hosenbein, das tatsÀchlich nicht mehr blutete aber schlimmer aussah als es in Wirklichkeit war.
„Trotzdem sollte man die Wunde desinfizieren. Ziehen sie die Hose aus ich hole schnell ein Mittel.“
Ihr Tonfall war absolut professionell und duldete keinen Wiederspruch. Sie ging zum Regal im hinteren Teil des Raumes, fasste treffsicher hinein und kam mit Watte und einer kleinen Flasche zurĂŒck bevor ich ĂŒberhaupt Zeit hatte, mehr als meinen GĂŒrtel zu öffnen. Sie wartete bis ich mir die Hose ausgezogen und mich wieder in den Stuhl gesetzt hatte.
„Sieht aber nicht ganz harmlos aus“, entgegnete sie, bĂŒckte sich dabei gleichzeitig nach unten, befeuchtete den Wattebausch mit der FlĂŒssigkeit und drĂŒckte ohne Vorwarnung diesen auf das angetrocknete Blut. Ich wusste dass es brennen wĂŒrde wie die Hölle und hatte vorsichtshalber den Atem angehalten. Trotzdem vergruben sich meine Finger in die Polsterung der Armlehne aber dies war schon alles. Ich gab mich als harter Kerl und dies war mir wohl ganz recht gelungen. Wie bei solchen Desinfektionsmitteln ĂŒblich, brannte es nur eine Sekunde, danach hatte man seine Ruhe. Brigitte tupfte mit dem Wattebausch auf der Schramme rum und dabei stellte sich heraus, dass es sich tatsĂ€chlich nur um eine HautschĂŒrfung handelte, welche etwas geblutet hatte. Nichts Aufregendes.
Auf einmal bemerkte ich, dass ich eine Erektion hatte. Ohne Vorwarnung und von einer Sekunde auf die andere wölbte sich meine Unterhose wie ein Zirkuszelt auf und mir wurde peinlich bewusst, dass Frau Pirelli dies ebenfalls sofort bemerkt haben musste. NatĂŒrlich war sie eine attraktive Frau, aber so aufreizend hatte ich sie vorhin auch nicht empfunden. Was ging hier ab?
Panik stieg in mir hoch, wie sollte ich reagieren, am Vorteilhaftesten war, wenn diese peinliche Situation gar nicht erst zu Sprache kam. Doch dann wurde mir bewusst, dass die Frau schon deutlich lĂ€nger an der SchĂŒrfung rumtupfte als notwendig war. War das ihr Weg das Peinliche an dieser Situation zu ĂŒberspielen? Ich wusste es nicht ebenso wenig konnte ich mir erklĂ€ren was ich als nĂ€chstes tat. Ich legte meine rechte Hand auf ihren Kopf und strich sanft ĂŒber ihre Haare. Sie sah zu mir hoch, die Augen hinter den GlĂ€sern waren klar, inzwischen hellwach und mit einem Tropfen Melancholie, welcher mir vorhin nicht aufgefallen war. Sie lebte nicht das Leben, dass sie sich erwĂŒnscht hatte. Ein paar Sekunden lang sahen wir uns einfach in die Augen. Beiden sprachen wir kein Wort.
Ein GefĂŒhl von Traurigkeit lag schwer in der Luft. Melancholie doch darunter knisterte eine andere Empfindung. Von ihrem professionellen Auftreten war in diesem Moment nichts mehr ĂŒbrig.
Was immer jetzt auch geschehen mag, lag allein in meiner Hand. Das war mir klar und ich wusste was ich wollte. Im Grunde war sie eine attraktive und begehrenswerte Frau und ein Teil ihrer Traurigkeit lag daran, dass ihr diese Tatsache schon zu lange niemand mehr bewusst gemacht hatte. Ihr Alter hatte sich bereits selbst zu Grabe getragen und seine Frau dabei mitgenommen. Ich konnte sie wieder aufwecken, jedenfalls fĂŒr eine kurze Zeit lang. Noch immer sahen wir uns in die Augen und ich konnte dabei auch in ihre Seele sehen. FĂŒr mich war es ein Moment tiefster Erkenntnis.
Mit beiden HÀnden packte ich sie am Ausschnitt ihres Morgenmantels und riss sie brutal hoch. Sie war etwas schwerer als ich erwartete und der Baumwollstoff Àchzte bedenklich in den NÀhten, hielt aber der ruckartigen Belastung stand. Beide stehend war sie etwas grösser als ich. Sie musste verdammt lange Beine haben. Ohne zu Zögern presste ich meinen Mund auf den ihren, dabei wurde sie hölzern wie ein Brett.
Dann explodierte die Luft um uns herum. Was immer unter der traurigen Stimmung verborgen lag bahnte sich jetzt mit Urkraft in den Vordergrund, verdrĂ€ngte alles Andere, liess fĂŒr nichts anderes mehr Raum.
Brigittes Arme umschlungen meinem Kopf worauf meine Halswirbeln bedenklich knackten. Ihr Körper fĂŒhlte sich trainiert und krĂ€ftig an. Nach nur einer Sekunde lösten sich unsere Lippen wieder. Beide keuchten laut auf und versuchten genug Sauerstoff in die Lungen zu bekommen. Einen einzigen Atemzug lang gab ich uns beiden Zeit, die Atemluft war im Bezug auf die jetzt herrschende Spannung bedeutungslos. Erneut presste ich meine Lippen auf die Ihren, stocherte mit meiner Zunge gegen ihre Zahnreihe. Das Desinfektionsmittel kullerte auf dem Boden herum und verbreitete seinen stechenden Geruch. Es war uns beiden egal. Wie eine verdurstende saugte Brigitte meine Zunge in ihren Mund. Ihre Hand nestelte vorne an meiner Unterhose herum und bekam meinen Harten zu fassen. Mit gierigen Fingern befreite sie ihn aus der Gefangenschaft. Herzhaft packte sie zu. Noch immer meine Zunge in ihrem Mund versuchte ich ihren Morgenmantel zu öffnen, doch meine linke Hand wollten mir nicht wirklich gehorchen und so versuchte ich den weiten Stoff nach oben zu raffen, was mir aber ebenfalls nicht gelang. Brigitte war erfolgreicher. Mit eisenhartem Griff umklammerte sie meinen Harten, massierte ihn mit schnellen, routinierten Handbewegungen.
Ich musste mich von ihr lösen, bei dem Tempo das wir vorlegten, hielt ich keine dreissig Sekunden mehr durch. Wuchtiger als beabsichtigt stiess ich sie auf halbe ArmlĂ€nge von mir weg, mehr Platz gab es nicht zwischen Frisierstuhl und Spiegel. Unter dem Spiegel war ein kleines Tablar, darauf lagen ein paar Illustrierte wie in einem Frisiersalon halt so ĂŒblich. Brigitte knallte mit ihren langen Beinen schmerzhaft gegen die Kante, zuckte aber nicht mit der Wimper. FĂŒr ein oder zwei Sekunden sahen wir uns wieder an, den Blick zweier Raubtiere kurz vor dem Sprung. Weg war die Traurigkeit, weg die Melancholie, keine GedrĂŒcktheit mehr in diesen Augen, ĂŒbrig blieb nur noch nackte Lust auf das was noch kommen musste. Hastig unternahm ich einen weiteren Versuch ihren Morgenrock aufzuschnĂŒren und diesmal schaffte ich es sogar, den Knoten zu lösen. Mit einer einzigen fliessenden Bewegung lang ihr weisser Slip auf dem Fussboden und Brigitte sass auf dem Tablar nicht ohne dabei ihren Kopf gegen den Spiegel geschlagen zu haben. Doch wie schon vorhin den Stoss gegen die Kante schien sie auch den nicht zu bemerken. Ein lauter Lustschrei war zu hören als ich mit einem einzigen, wuchtigen Stoss in sie eindrang. Wie in einem Schraubstock wurde ich von ihren Beinen umklammert und ich hĂ€mmerte drauf los als ob es der erste und letzte Fick meines Lebens wĂ€re. Wie ein Berserker hieb ich in die Frau rein, in Trance aus purer Lust und nach nur fĂŒnf oder sechs Stichen explodierte ich in ihr. Beide stöhnten wir auf und Brigitte schlug ein weiteres Mal hart mit ihrem Kopf gegen den Spiegel. Ein einzelner Sprung war danach auf dem Glas zu sehen.
Ich flutschte aus ihr raus und fiel auf den Stuhl zurĂŒck kaum dass sich ihre Beinklammer öffnete. Beide keuchten wir als ob wir zu schnell gerannt wĂ€ren. Blutgeschmack lag in meinem Mund. Brigitte musste mich in die Lippen gebissen haben, bemerkt hatte ich dies nicht.
Sie sah mich nicht an. Ihre Augen waren auf den Boden gerichtet ohne diesen wirklich zu sehen, ihre Haare verklebt und zerzaust wie nach einem Gewittersturm. So sassen wir uns eine geschlagene Minute lang gegenĂŒber, keiner sprach ein Wort. Dann stand ich auf, zog meine zerrissene Hose an und schloss die TĂŒr hinter mir. Auf dem Vorplatz sammelte ich die Überreste meines Fahrrades zusammen und trug diese an die nĂ€chste Bahnstation. Ich hatte keine Ahnung, was ich jetzt tun sollte, nicht einmal die kalte Morgenluft konnte meinen Kopf klĂ€ren. Ich wusste nur, dass dies wohl die ehrlichste und lustvollste Nummer meines Lebens war auch wenn diese weniger als eine Minute gedauert hatte. Trotzdem fĂŒhlte ich mich beschissen.

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