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Leselupe.de > Ungereimtes
Samtene Schuld
Eingestellt am 11. 03. 2003 20:42


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Emilia Ragems
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

Werke: 3
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Faden webt sich um mich
Zu einem samten Tuch
Es kann nicht brechen
Kann nicht splittern
Doch sein Inhalt kann

Du am Spinnrad
Wirfst mit Steinen
Weil der Faden sich verflicht
Doch mich trifft keine Schuld
Ich flecht ihn nicht

Mir sind die Hände
Schon gebunden
Nur die Füße sind noch frei
So befehle mir zu laufen
Oder fang mich ein

Spinne weiter deinen Faden
Doch gib nicht mir die Schuld am Samt

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stemo
???
Registriert: Dec 2000

Werke: 64
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Samt

Liebe Emilia, ganz schöne Verknüpfungen hast du da gemacht, doch erscheint mir das Gewebe noch unfertig.
"Doch gib nicht mir die Schuld am Samt"
Da fall ich über das Teppichende. Da fehlt was in der Spinnerei vom Faden zum Samt.
Gruss! stemo
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stemo

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Emilia Ragems
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

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Fehlendes Samtstück?

Wieso, was genau fehlt dir da? Es ist alles drin, was das Gedicht sagen will...
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stemo
???
Registriert: Dec 2000

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Samtene Schuld

Für dich ist da sicher alles drin, weil du das Gedicht ja geschrieben hast. Als Autor, und da spreche ich wirklich aus eigener Erfahrung, liest man zu den geschriebenen eigenen Zeilen all die Verbindungsstücke dazu, die einem das Ganze ergeben. Deshalb braucht es immer eine Weile Abstand, um zu erkenne, was eigentlich für einen fremden Leser wörtlich dasteht.
Ich habe Dir gesagt, dass Du schöne Verknüpfungen gemacht hast. Dennoch sind deren vielleicht zu viele, d.h.wenn Du schon einen Faden verfolgst, dann sollte er mich auch wirklich auf plausiblem Wege zum Bild des Samtes führen bzw. zu der zusätzlichen Verknüpfung, dass der Samt etwas mit Schuld zu tun haben soll.
Gruss! stemo
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stemo

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Emilia Ragems
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

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Der Samt ist nur Symbol für eine Beziehung.
Der Faden ist die Zuneigung, die mir der Partner in dieser Beziehung entgegenbringt.
Durch die Zuneigung scheint mich mein Partner in eine Beziehung zu ziehen, die er ja aber selbst gar nicht will. Damit fesselt er mich an sich ohne das überhaupt selbst zu sehen.

Der Schlusssatz will nur sagen: Wenn du keine Beziehung willst, dann tu nicht so, als wolltest du eine führen.

Ich denke nicht, dass das so schwer herauszulesen ist, wenn man es öfter als einmal liest.
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stemo
???
Registriert: Dec 2000

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Sa,mtene Schuld

Tja verwickelt, verworren, verwirrend und verstrickt, so eine Beziehung, die keine sein will und dann doch eine ist, in der Zuneigung Schuld auslöst etc,das zeigtst Du neben Deinem Gedicht auch auch mit Deinem Erklärungsversuch.Darum meinte ich, dass es vielleicht nicht schaden würde, das Ganze etwas zu entwirren. Gruss! stemo
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stemo

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Emilia Ragems
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

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Kommentare: 6
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Dann würde der Reiz es zu lesen und darüber nachzudenken verloren gehen. Willst du jedes Gedicht bis ins letzte Detail verstehen können? Ich find die Diskussion eigentlich unsinnig.
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