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Leselupe.de > Theoretisches
Sapir-Whorf-Hypothese
Eingestellt am 12. 05. 2004 14:49


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Bernd
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Sapir-Whorf-Hypothese
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Die Sapir-Whorf-Hypothese sagt aus, dass es bestimmte Gedanken einer einzelnen Person in einer Sprache gibt, die von jemandem, der eine andere Sprache spricht, nicht verstanden werden können. Sie sagt aus, dass die Art und Weise, wie ein Mensch denkt, stark durch seine Muttersprache beeinflusst sei. Wenn man eine andere Sprache spräche, denke man auch anders. Die kontrovers diskutierte Annahme wurde von Benjamin Whorf aufgestellt, der sich auf den Sprachwissenschaftler Edward Sapir beruft und die Hypothese gemeinsam mit ihm vertrat. Whorf selbst war Chemieingenieur und hatte seine linguistischen Kenntnisse autodidaktisch erworben.
Die Hypothese wurde in den 1950er Jahren bekannt, als Whorfs Schriften zu dem Thema posthum veröffentlicht wurden.


Inhaltsverzeichnis

1 Linguistisches Relativitätsprinzip

2 Argumente

3 Beispiel, wie die Sprache die Wahrnehmung beeinflusst

4 Politik und Etikette


Linguistisches Relativitätsprinzip
1955 entwickelte Dr. James Cooke Brown die Loglan-Sprache (die eine Quelle f√ľr Lojban bildete) um die Hypothese zu testen. Nach schwerer Kritik durch die Linguisten um Noam Chomsky wird die Hypothese von den meisten Linguisten heute nur in der schwachen Form akzeptiert, dass die Sprache Einfluss auf unser Denken haben kann, auch als linguistisches Relativit√§tsprinzip bezeichnet. Eine Diskussion der Argumente Chomskys findet sich zum Beispiel in Steven Pinkers Buch: "Der Sprachinstinkt".

Der zentrale Gedanke der Sapir-Whorf-Hypothese ist die Idee der linguistischen Relativit√§t, die aussagt, dass die Bedeutungsunterschiede zwischen verwandten Begriffen in einer Sprache oft beliebig sind und nur f√ľr diese Sprache gelten.

Whorf ging einen Schritt weiter und behauptete, dass die Weltanschauung, die Weltsicht einer Person stark von den Vokabeln und der Syntax ihrer Sprache bestimmt werden (linguistischer Determinismus). Whorf selbst nannte seine Version linguistisches Relativitätsprinzip.


Argumente
Ein m√∂gliches Argument gegen die "starke" Version, dass alle Gedanken durch die Sprache beschr√§nkt werden, in der man sie ausdr√ľckt, kann durch eine pers√∂nliche Erfahrung gefunden werden. Jeder hat sicher bereits die Erfahrung gemacht, dass es manchmal schwierig ist, den "richtigen" Ausdruck zu finden und und war sich bewusst, dass die gefundenen Worte nicht dem entsprachen, was man eigentlich sagen wollte, was man meinte. Manchmal findet man auch nicht die geeigneten Worte, einem Anf√§nger etwas zu erkl√§ren, obwohl man selbst es versteht. Das zeigt, das Gedanken nicht allein aus einer Menge von Worten und deren Verkn√ľpfungen bestehen, denn man ist in der Lage, etwas zu verstehen, ohne es in Worte fassen zu k√∂nnen.

Das entgegengesetzte Extrem, dass Gedanken gar nicht durch Worte beeinflusst werden, wird ebenso weithin als falsch betrachtet. Zum Beispiel kann gezeigt werden, dass die Unterscheidbarkeit von ähnlichen Farben davon beeinflusst wird, wie in der jeweiligen Sprache die Namen der Farben gebildet werden.

Eine Studie zeigte, dass gehörlose Kinder von hörenden Eltern manche kognitiven Aufgaben, die nichts mit dem Hören zu tun hatten, nicht lösen konnten, während gehörlose Kinder gehörloser Eltern damit keine Probleme hatten. Das lag daran, dass ihre Eltern die Zeichensprache besser beherrschten.

Computerprogrammierer, die unterschiedliche Programmiersprachen kennen, betrachten ein Problem oft in völlig unterschiedlicher Weise.


Beispiel, wie die Sprache die Wahrnehmung beeinflusst
Benjamin Lee Whorf arbeitete als Inspektor bei einer Versicherungsgesellschaft. Dort untersuchte er Schadensfälle.

Ein Kessel, der vorher Fl√ľssigbrennstoff enthielt, war mit einer Aufschrift gekennzeichnet: "leer". Es kam zu einer Explosion, weil die Arbeiter nicht an die M√∂glichkeit glaubten, dass ein leerer Beh√§lter gef√§hrlich sein k√∂nne. Das Wort "leer" hatte ihnen die M√∂glichkeit genommen, an eine Gefahr zu denken. Eine relevante Information w√§re gewesen: "Vorsicht! Kessel kann explosive Gase enthalten."


Politik und Etikette
Einige haben versucht, die Hypothese in ein politisches Werkzeug zu verwandeln. Sogenannte "politisch korrekte" Sprache stammt von dem Glauben, dass man, zum Beispiel, wenn man eine "sexistische" Sprache verwende, auch sexistisch zu denken tendiere. (Entsprechend gelte wohl auch die Umkehrung, wenn man den "Sexismus" aus der Sprache verbanne, verbanne man ihn auch aus dem Leben.) In der strengsten Form ist die Denkweise, dass durch Sprachbeschr√§nkungen aktuelle politische Ziele zu erreichen seien, wohl eine Form des Wunschdenkens. So hat der Gebrauch des Gro√übuchstaben "I" (liebe FreundInnen) wenig f√ľr die tats√§chliche Gleichberechtigung gebracht.

Allerdings kann eine neue Form politischer Etikette durch politisch beschr√§nkte Sprachformen durchaus erreicht werden, die unerw√ľnschte Anwendung von W√∂rtern als Bruch der sozialen Norm darstellt.

Streitbar ist jedoch die These, dass die politische Etikette die Empfindungen bzw. Auffassungen √§ndere. Der Philosoph Steven Pinker betrachtete zum Beispiel die sogenannte "euphemism treadmill" (Euphemismus-Tretm√ľhle) - den Effekt, dass euphemistische Neologismen alle negativen Assoziationen der W√∂rter aufnahmen, die sie ersetzten. Ein deutsches Wort in diesem Zusammenhang ist das euphemistische Wort "Abwickeln", welches das Wort "Schlie√üung von Betrieben und Einrichtungen" ersetzen sollte und den negativen Charakter √ľbernahm. Ebenso darf man wohl behaupten, dass die Assoziationen mit z.B. den W√∂rtern "Behinderter" oder "Azubi" sich bei vielen Menschen nicht von denen unterscheiden, die fr√ľher "Kr√ľppel" und "Lehrling" hatten. Beispielsweise wurde das Wort "behindert" schon bald nach seiner Einf√ľhrung in den Alltag ebenso f√ľr viele Menschen zum Schimpfwort wie einst "Kr√ľppel".

Es ist in der historischen Linguistik auch festgestellt worden, dass Worte aus dem Sexuellen und Ausscheidungs-Bereich (also aus Bereichen, die in praktisch allen Kulturen ein Tabu darstellen) in den meisten Sprachen nach jeweils nur wenigen Generationen durch andere ersetzt werden, denen dann bald wieder das gleiche Schicksal droht. Bei Schriftsprachen ist dies, genau wie der allgemeine Sprachwandel, etwas verlangsamt.



Bedeutende Linguisten

Johann Gottfried von Herder
Wilhelm von Humboldt
Ferdinand de Saussure
Walter Benjamin
Noam Chomsky

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Schakim

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Sapir-Whorf-Hypothese

Da habe ich eine Frage, Bernd:

quote:
Sie sagt aus, dass die Art und Weise, wie ein Mensch denkt, stark durch seine Muttersprache beeinflusst sei. Wenn man eine andere Sprache spräche, denke man auch anders.

Die arabische Sprache besitzt einen gr√∂sseren Sprachwortschatz als z.B. die deutsche. Kann man dann den Schluss ziehen, dass alle Menschen, die Arabisch sprechen, wortgewaltiger in ihrer Sprache umzugehen verm√∂gen? Ich denke jetzt z.B. auch an die √úbersetzerschwierigkeiten, die arabische Texte mit sich bringen, weil es f√ľr verschiedene W√∂rter schlichtweg keine passende √úbersetzung gibt. Den Zauber, den dann diese Sprache in sich tr√§gt, kann nicht vermittelt werden mangels fehlender Worte. Das Denken w√§re demzufolge bei den Arabern unserem erhaben, da ihre Sprache vielf√§ltiger ist ...

Ich merke, ich begebe mich auf ein heissgefahrenes Geleise ...


Einen guten Start in die neue Woche!
Schakim
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¬ß¬ß¬ß> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl√ľhen <¬ß¬ß¬ß

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Bernd
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Hallo, Schakim,

tatsächlich ist die Sapir-Whorf-Hypothese umstritten, zumindest in der strengen Form, dass man nicht denken könne, was nicht in der Sprache ist. In der abgeschwächten Form wird sie wohl akzeptiert, dass ein Einfluss der Sprache auf das Denken besteht.

Wenn man etwas dar√ľber nachdenkt, hat die Sprache ja mehrere Ebenen. Da ist zum einen das, was gedacht wird, dann das, was gesagt wird, das was verstanden wird.

Bereits innerhalb der Muttersprache kann das unterschiedlich sein. So kann ein Wort verschiedene Bedeutungen haben. "Untiefe" heißt: keine Tiefe, also ein Felsen, der fast bis zur Oberfläche reicht. In meinem Wortschatz hieß es aber lange: unermessliche Tiefe. Nach einem Streit guckte ich nach und fand, ich war im Unrecht, sofern ich Fachsprache verwende. In der Umgangssprache aber gibt es beide Bedeutungen, die ja entgegengesetzt sind.

Beim √úbersetzen ist das noch mehr zu bemerken. Jede Sprache hat ihre Eigenheiten, und einiges ist wohl nicht √ľbersetzbar.

Manches erscheint reicher, manches abstrakter usw. Das f√ľhrt auch dazu, dass in unterschiedlichen Sprachen unterschiedlich gedacht wird.

Ich las mal, das die chinesische Sprache, die ja die Tonhöhe mit verwendet, in zusätzlichen Gebieten des Gehirns gespeichert wird.

Die arabische Sprache ist mit unserer nicht oder nur sehr entfernt verwandt. Ich denke, sie beinhaltet dadurch in einigen Gebieten andere Denkweisen.
Das heißt aber weder, dass sie besser, noch, dass sie schlechter sei.

Da ich sie nicht kenne, will ich lieber Englisch als Beispiel nehmen:

In Englisch gibt es auch das Geschlecht. Aber es wird (im Wesentlichen) nur Personen zuerkannt (und Schiffen, Katzen und wenigen anderen). In Englisch ist das grammatische Geschlecht au√üerdem versteckt, man kann es nur durch Ersatz durch F√ľrw√∂rter (er, sie, es) grammatisch erkennen.

In Deutsch wird jedem Gegenstand, jeder Sache, ein Geschlecht zugeordnet. Es stimmt mit dem nat√ľrlichen Geschlecht nicht √ľberein. Der Baum, die Beute, das M√§dchen.

Traditionell wird das s√§chliche Geschlecht als neutral angesehen und das Geschlecht unabh√§ngig vom nat√ľrlichen verwendet.
Das bedingt zum Teil unterschiedliche Denkweisen.
Beim Menschen wird das grammatisch männliche Geschlecht in der Tradition als neutral angesehen. Durch Einfluss der feministischen Bewegungen wird nun versucht, dem grammatischen Geschlecht eine neue Bedeutung in Deutsch zu geben. Geschlechtsneutrale Sprachweise wird durch ein Binnen-I erreicht. Die MenschInnen ...
Die FeministInnen nahmen dabei an, dass durch das Binnen-I und "nicht-sexistische" Sprache die Politik ge√§ndert w√ľrde und Gleichberechtigung erreichbar sei. Tats√§chlich hat es zum Nachdenken √ľber die Problematik gef√ľhrt, nicht aber zu mehr als formaler Gleichberechtigung.

Grundlegend unterschiedliche Sprachen erzeugen zum Teil v√∂llig andere Denkweisen in der Oberfl√§chenstruktur. In der Tiefenstruktur, das hei√üt, wie das Denken grundlegend erfolgt, vermute ich aber weitgehende √Ąhnlichkeiten.

---
Mache einen Gedankenversuch. Du hast eine Zeitmaschine gebaut und triffst Faust. Erkl√§re ihm die Funktionsweise eines Fernsehers, eines Elektromotors und einer Pockenschutzimpfung unter Ber√ľcksichtigung seines Wortschatzes.

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Der Sprachwortschatz ist eine Seite, noch gr√∂√üeren Einfluss haben wohl Grammatik. Stelle dir eine Sprache vor, in der es den Unterschied zwischen Verb und Substantiv nicht gibt. (Ich denke, so eine Sprache gibt es sogar.) Auch in dieser Sprache kann man alles ausdr√ľcken, was notwendig ist. Was man nicht ausdr√ľcken kann, wird zun√§chst durch Bilder ersetzt, die dann neue W√∂rter bilden oder einen neuen Sinn erhalten.

---

Ist erst mal alles, was ich hier schreiben kann, vielleicht später mehr.

---

Gr√ľ√üe von Bernd


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Jarolep
???
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Und noch etwas...

Also,

Jetzt mal abgesehen von liguistischen, sprich philosophischen Überlegungen, die das eine vermuten, während das Gegenteil nicht ausgeschlossen bleibt...

Ich f√ľhle mich spontan eher im Schakim¬īs Lager.

Dass die Sprachen sich von einander unterscheiden, grammatikalisch, lexisch, phonetisch etc. ist klar. Aber dass die Schwierigkeiten bei der √úbersetzung auf die unterschiedliche Denkweise der Menschen zur√ľckzuf√ľhren sind, ist weit hergeholt. Ich bin der Meinung, dass die Menschen so ziemlich gleich in ihrer Denkweise sind: sie freuen sich √ľber dasselbe und trauern ebenfalls gleich, die logischen Zusammenh√§nge funktionieren auch bei allen normalen Menschen gleich...
Die √úbersetzung als solche besch√§ftigt sich nicht so sehr mit dem Problem, wie man ein Gedanke, ein Gef√ľhl, eine Handlung in einer Sprache in einen anderen Gedanken, anderes Gef√ľhl, andere Handlung der anderen Sprache √ľbertr√§gt. Eine √úbersetzung ist die Kunst, passende W√∂rter und Wendungen f√ľr dasselbe in einer anderen Sprache zu finden.
Das Beispiel mit den Farbnamen ist meines Erachtens nicht besonders gut. Das menschliche Auge unterscheidet nun mal so und soviel Farben, die menschliche Sprache - ob Arabisch, Chinesisch, Deutsch bem√ľht sich dementsprechend, diese Farben zu benennen. Ich bin fest davon √ľberzeugt (ohne alle Sprachen zu kennen), dass es zum Beispiel die Kombination Blau-Dunkelblau-Azurblau-Himmelblau usw. in allen Sprachen gibt.
Hinzu kommt, dass, wie ich glaube, jede Sprache unterschiedliche Niveaus aufweist: von primitiv bis hochintelektuell. Die Komplexität der Grammatik und der Wortschatz ändern sich dementsprechend.
Au√üerdem empfinde ich die besagte Theorie als irgendwie menschenverachtend bzw. menschentrennend. Der R√ľckschluss, je mehr W√∂rter, desto weiter entwickelt, oder auch die Menschen unterschiedlicher Nationen sind dazu verdammt, einander nie verstehen zu k√∂nnen, liegt ziemlich nahe.

In diesem Sinne,

jarolep

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Bernd
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Gerade bei den Farben f√ľhrt die Benennung zu unterschiedlichen Ergebnissen. Bei uns sind Hellblau und Dunkelblau Nuancen der blauen Farbe, in Russisch sind es verschiedene Farben (Sinij und Goluboi in angen√§hertem lateinischen Alphabet)

Kann ich etwas unterscheiden, wenn ich es nicht benennen kann? Ich muss mindestens die Unterscheidung benennen können.

Gr√ľ√üe von Bernd
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Schakim

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Danke, Bernd, f√ľr Deine Ausf√ľhrungen, die - wie immer - sehr interessant sind.

quote:
Kann ich etwas unterscheiden, wenn ich es nicht benennen kann? Ich muss mindestens die Unterscheidung benennen können.
quote:

Dieser Satz von Dir irritiert mich. Meines Erachtens muss ich etwas nicht benennen k√∂nnen, um es zu unterscheiden. Unterscheiden kann ich auch ohne Benennung, aber das Wichtige dabei ist, was Du vermutlich sagen wolltest, wenn ich diese Unterscheidung einem andern mitteilen will, dann muss ich es benennen k√∂nnen. Fehlen mir die Worte daf√ľr, wird es schwierig mit der Mitteilung und dem Mich-Verstehen des andern, weil er mich nicht verstehen w√ľrde mangels fehlender Mitteilungsm√∂glichkeiten ... Hier k√∂nnte also eine Sprache, die sich differenziert und √ľber mehr Worte zur Unterscheidung verf√ľgt, von Vorteil sein.


N√§chtliche Gr√ľsse!
Schakim
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¬ß¬ß¬ß> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl√ľhen <¬ß¬ß¬ß

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