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Leselupe.de > Feste Formen
Sapphische Ode
Eingestellt am 19. 01. 2011 12:37


Autor
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Rahimi
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2011

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Zigaretten rauchend und sinnend ├╝ber
Liebesschmerz und ├Ąhnlich banale Dinge
sitze ich im Gras und vernasche meines
Bleistiftes Ende.

Konkurrieren kann ich mit Sapphos Versen
reicher Sch├Ânheit leider nicht. Dennoch dr├Ąngt mich,
wenig Talentierten, mein Preisen deiner
Anmut zu dichten.

Gestern trugst gelockt du das Haar. Zu Z├Âpfen
flochtest du es heute. Ich sah es sofort.
Komplimente machte ich Dir deswegen,
aber nur schlechte.

Mehr zu sagen, traut ich mich nicht, denn Deine
Augen blitzten, deuteten mir zu schweigen.
K├Ânnt ich etwas sagen, da├č Dir gef├Ąllt,
gl├╝cklich nennt ihr mich!

Ich verdamme mein Gestammel und hei├č mich
einen Narren, Toren. Verfluchte Zunge,
blo├č nur einen Satz, vergleichbar mit ihrer
Anmut, erbitt ich.

Fluchenswert erscheint im R├╝ckblick mein Stammeln.
Tattergreise d├╝rfen vor Dir verlustig
ihrer Sprache gehen, versch├Ąmt err├Âtend
Zittern und zagen.

Deine braunen Augen sind eine Tasse
hei├čer Schokolade, auf deren Grund ich
sinke, dort zu leben, zu schwimmen, gleich den
Fischen im Wasser.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
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Hallo Rahimi,

quote:
Zigaretten rauchend und sinnend ├╝ber
Liebesschmerz und ├Ąhnlich banale Dinge
sitze ich im Gras und vernasche meines
Bleistiftes Ende.

Konkurrieren kann ich mit Sapphos Versen
reicher Sch├Ânheit leider nicht. Dennoch dr├Ąngt mich,
wenig Talentierten, mein Preisen deiner
Anmut zu dichten.

Gestern trugst gelockt du das Haar. Zu Z├Âpfen
flochtest du es heute. Ich sah es sofort.
Komplimente machte ich Dir deswegen,
aber nur schlechte.

Mehr zu sagen, traut ich mich nicht, denn Deine
Augen blitzten, deuteten mir zu schweigen.
K├Ânnt ich etwas sagen, da├č Dir gef├Ąllt, # gefiele (Metrum!)
gl├╝cklich nennt ihr mich!

Ich verdamme mein Gestammel und hei├č mich # Hier w├Ąre Gestammel als x x X, also auf "mel" betont, das geht wohl nicht mit dem Metrum zusammen
einen Narren, Toren. Verfluchte Zunge,
blo├č nur einen Satz, vergleichbar mit ihrer # vergleichbar analog, falls das Metrum durchgehalten w├╝rde
Anmut, erbitt ich.

Fluchenswert erscheint im R├╝ckblick mein Stammeln.
Tattergreise d├╝rfen vor Dir verlustig
ihrer Sprache gehen, versch├Ąmt err├Âtend
Zittern und zagen.

Deine braunen Augen sind eine Tasse
hei├čer Schokolade, auf deren Grund ich
sinke, dort zu leben, zu schwimmen, gleich den
Fischen im Wasser.

abgesehen von den angemerkten Stellen, die Du sicher noch verbessern kannst, ein sch├Ânes Gedicht, dass allerdings noch leichter zu lesen w├Ąre, wenn immer in den ersten drei Zeilen nach der dritten Hebung auch ein neues Wort beg├Ąnne.


Ich sag mal: Weiter so!

lG

Herbert
__________________
┬ę herberth - all rights reserved

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Hallo, Rahimi, herzlich willkommen in der Leselupe.
Auch mir hat das Gedicht gefallen. Herbert hat ja schon einiges zum Metrum angemerkt.

Es ist keine einfache Form, denn wir sind sie nicht gewohnt.
Anfangs dachte ich, dass ein passender Titel fehle, weil "Sapphische Ode" ein ├ťberbegriff sei.

Beim Lesen sieht man aber, dass das Gedicht auch selbstbez├╝glich verstehbar ist. Insofern ist dann der Titel korrekt.

Im Forum "Feste Foren" geben wir normalerweise erst den Titel und dann die Form an. Das erleichtert die Suche.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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