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Schattentanz
Eingestellt am 18. 06. 2004 23:51


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Cirias
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SCHATTENTANZ



Die Reise war mir wie ein langer Spaziergang erschienen. GerĂ€umig wie Zimmer, dunkel und voller Verstecke mit Korridoren, die sich unter ganz verschiedenen Winkeln brachen, hatten die GĂ€nge und Abteile des Zuges etwas seltsam Verlassenes an sich gehabt. Die Passagiere hockten in der Nacht, wo die Finsternis seit langem stillstand und die Deckenleuchten vergeblich ein schwaches Licht verströmten, Welle um Welle, in einem fĂŒr ewige Zeiten vom dumpfen Stampfen der RĂ€der festgelegten Rhythmus. Was noch dort saß, waren nur ihre HĂŒllen, tĂ€uschende Phantome, die mit matten Augen in die Leere der Lichter starrten, sinnlos mit den Wimpern zuckten, um den goldenen Staub der SchlĂ€frigkeit abzuschĂŒtteln, der unablĂ€ssig von den Leuchten rieselte. Der Zug fuhr in das Innere einer riesigen schwarzen Rose. Der Nachtwind blĂ€tterte ihre samtene FĂŒlle auf. Sterne schwammen darin. In langsamen PulsschlĂ€gen atmete die Nacht. Kurz bevor ich einschlief, sah ich einen Schatten, der sich langsam auf mich zu bewegte. Der Zug war stehen geblieben. BestĂŒrzt, mit dem GefĂŒhl etwas versĂ€umt zu haben, stieg ich aus.

Im Hotel erfuhr ich, dass die Konferenz, zu der ich angereist war, um einen Tag verschoben worden war. Ich war seit zwanzig Jahren nicht mehr in der Stadt gewesen. Als mein Zimmer bezogen war, entschloss ich mich zu einem Spaziergang.

Es war ein stiller Nachmittag, an dem ich ziellos durch die Straßen der Stadt lief. Die Hausfassaden zeichneten sich blass gegen den Novemberhimmel ab. Alle Straßen erschienen mir gleich, alles fremd, obwohl ich den Weg nie verlor. Es war spĂ€ter Nachmittag, als ich vor einem langgestreckten GebĂ€ude stehen blieb.
Die schlanken SĂ€ulen trugen ein halbzerfallenes Kuppeldach. DĂŒrre GrĂ€ser reckten sich an den Mauern empor. Der Himmel war sehr grau. Ein fast zerwittertes Plakat wies auf eine Tanzveranstaltung hin. Offensichtlich war dies der ehemalige Kulturpalast, der noch vor dem Zweiten Weltkrieg wĂ€hrend eines großen Balls ausgebrannt war. Damals waren viele Menschen in den Flammen ums Leben gekommen. Man hatte das GebĂ€ude zwar wieder aufgebaut, aber nun stand es schon seit ĂŒber einem Jahrzehnt leer. Ich lief durch eine Gruppe kahler StrĂ€ucher auf das GebĂ€ude zu. Auf den BĂ€umen funkelten die schillernden Schuppen des Lichts. Der Himmel stand regungslos in graue Wege verzweigt ĂŒber den Dachpfannen des GebĂ€udes. Die GerĂ€usche der Stadt verebbten, nur manchmal noch klang es aus der Ferne wie das Pochen eines metallenen Herzens. Ich lief um das GebĂ€ude. Durch halbblinde Scheiben sah man in einen Saal. Eine Treppe fĂŒhrte zu einer offenstehenden TĂŒr. Die dĂŒrren Äste eines Baumes klopften gegen das Fensterglas. Ich betrat den Saal. Ein betĂ€ubender, noch minutenlang nachwirkender Druck blieb in meinen Ohren zurĂŒck, so als hĂ€tte ich auf einmal eine TĂŒr hinter mir geschlossen und alle lauten Stunden hinter mir gelassen. Ein rauchiger Geruch von KĂ€lte empfing mich. Vierecke aus Licht bewegten sich in einem zitternden Zickzack dicht ĂŒber den Boden. Die farblose und wasserklare Luft stieg in geblĂ€hten Segelbahnen die hohen WĂ€nde empor. Meine Schritte hallten auf dem von Herbstlaub bedeckten Parkett. Die hohen Wandspiegel, die zerborstenen Kronleuchter, die HolzstĂŒhle unter den Fenstern, all das verglich ich mit erinnerten Bildern, fĂŒr die es vielleicht nicht einmal mehr Entsprechungen gab, die ich aber in verborgenen Zeichen wiederzufinden glaubte. Ich wusste nicht, woran mich all das hier erinnerte. Kein Ort ist von Dauer. Ich erinnerte mich, wie ich am Meer manchmal schon am nĂ€chsten Tag die eine oder andere kleine Bucht vermisst hatte, das Muster im Sand, das Licht ĂŒber den Muschelablagerungen, das plötzlich ein anderes war, die Bewegung der Wellen zwischen den Steinen. Dauer, hatte ich damals verstanden, ist nur im Augenblick, da wo noch nichts ĂŒber sich selbst hinausweist.
Als ich den Saal durchquert hatte, stieß ich auf einen Korridor, der in einen anderen GebĂ€udeteil fĂŒhrte. An den TĂŒren las ich die dort angebrachten Zimmernummern. Der Korridor wurde immer dunkler. Am Ende des Gangs begegnete ich einem ZimmermĂ€dchen. Sie schien erregt. Ihr Blick wanderte zur Seite, als sie mich sah.
"Sie haben reserviert?" fragte sie mich. Ratlos sah ich sie an.
"Sie haben ein Zimmer reserviert?" wiederholte sie. "Jetzt schlafen alle", sagte sie. "Wenn sie aufgestanden sind, werde ich Sie anmelden".
"Schlafen? Aber es ist doch Tag..."
"Bei uns schlĂ€ft man immer. Wussten Sie das nicht? Es gibt hier keine Nacht." Neugierig leuchteten ihre Augen aus der DĂ€mmerung. Hinter den TĂŒren ahnte ich die Stille in der Dunkelheit der Zimmer. Auf dem hellen Pergament ihrer Haut schimmerte die himmelblaue Landkarte der Adern. "Kommen Sie." Sie ging vor mir. Der Korridor wurde immer dunkler. In völliger Dunkelheit lehnte sie sich flĂŒchtig an mich. "Da ist es", flĂŒsterte sie. "Sie können eintreten."
Das Zimmer, das ich betrat, war völlig leer. Durch das helle Lazur ihrer Augen flĂŒsterte sie mir etwas zu, das ich nicht verstand. Rasch öffnete sie eine ZimmertĂŒr. Wir standen im sternenlosen Nichts. Es gab kein Zimmer. "Verstehen Sie jetzt?"
Als ich mich nach ihr umdrehte, war sie verschwunden.

Plötzlich hörte ich die Musik. Ein klarer Rhythmus beherrschte die Melodie, eine weiche und melodiöse Stimme fĂŒgte sich wie ein Instrument in die Musik ein. Ich lief zurĂŒck in den Saal. Gebannt lauschte ich den akzentuierten SchlĂ€gen, den winzigen Stopps, den lebhaften EinwĂŒrfen, den sparsam eingesetzten Drehungen. Windschatten krochen ĂŒber die WĂ€nde. In der Ecke stand ein verstaubtes Grammophon, das ich beim Eintreten gar nicht bemerkt hatte. Am anderen Ende des Saals wartete jemand. Die Gestalt löste sich aus den Schatten. Es war eine junge Frau. Sie trug ein Kleid, das sich aus roten und schwarzen Farben zusammensetzte. Ich sah, wie sie auf mich zuging, nur einen Fuß leicht vorgestreckt, den anderen dann erst im letzten Augenblick nachziehend, von einem Punkt zum anderen. Sie geriet nie aus dem Gleichgewicht, als besĂ€ĂŸe ihr Körper gar keine Schwere. Ihre Arme waren leicht vom Körper weggebeugt, ĂŒber ihre offenen Haare fielen dunkle Schatten. Ich wollte etwas sagen, aber ich brachte kein Wort heraus. Ich fĂŒhlte mich wie in einem Fiebertraum. In kreisenden Bewegungen taumelte mein Körper zurĂŒck an die OberflĂ€che. Zwischen leuchtenden Spitzen und sich flimmernd dehnenden Körpern sah ich auf ihr Gesicht. Wie im Schlaf fĂŒhlte ich zwischen meinen Lidern den Schatten ihres Körpers tanzen. Ihr Mund schien wie in Trauer versteint.
"Tanzen wir?" hörte ich sie fragen. Ihre Lippen hatten sich nicht bewegt. Sie beugte sich ĂŒber das Grammophon. Ich sah auf ihren weißen Nacken, auf den die dunklen Linien winziger HĂ€rchen ein verblassendes Geflecht bildeten. Ein Lufthauch trug mir den Duft ihrer Haare zu, die sich ĂŒber dem schmalen Ausschnitt eines Ohrs leicht krĂ€uselten. Sie drehte sich um. Von irgendwoher zauberte sie ein LĂ€cheln in ihre Augen. Schweigend nahmen wir die Tanzhaltung ein. Ihr Gesicht war mir ganz nah, ich spĂŒrte ihren Atem auf meiner Wange. Sie schien zu trĂ€umen, wĂ€hrend sie tanzte. Manchmal fuhr ihr ein Hauch durchs Haar, fĂŒr einen Moment schien es dann, sie wĂŒrde wie aus ihren TrĂ€umen erwachen. In ihren graublauen Augen trat der schwarze Mond deutlich aus der Iris hervor, was die Traurigkeit in ihren ZĂŒgen betonte. Das war alles, was ich von ihr sah und spĂŒrte.
Das Bandoneon setzte den Rhythmus, wie ein Herzschlag. Ihre Fußspitze zeichnete kleine Kreise auf den Boden. Langsame, dynamische Schritte voller Energie fĂŒhrten sie nach rechts, nach links, in Schritte, Figuren, Pausen. Da war nichts was es festzuhalten gab, kein Wunsch, kein Ziel, nur vage Erinnerung und Dunkelheit. Menschen saßen auf den StĂŒhlen. Wenn wir uns ihnen nĂ€herten, schlugen sie mit den Armen wie mit FlĂŒgeln und eine hektische Röte ĂŒberflog ihre dĂŒrren Wangen. Andere verharrten in einer regungslos zusammengekauerten Pose mit verschleiertem Blick und einfĂ€ltig lĂ€chelndem Gesicht. Es schien, als hĂ€tten sie sich mit Einsamkeit verschanzt.
Ich spĂŒrte, wie sie der Melodie folgte, halb in Trance, voller Sehnsucht. Die Zeit stand still. Ich hatte lange nicht getanzt, aber ich brauchte ja nichts anderes als mich einzulassen, ich brauchte nicht sprechen, nichts erklĂ€ren, mich nur zu finden in der gemeinsamen Spannung, dem Ungelebten, der Verzweiflung, dem Schmerz. Ich erinnerte mich nicht mehr, wie lange wir so tanzten. Ich wunderte mich nicht mehr ĂŒber ihr altmodisches Kleid, ihre blasse Hautfarbe und das Maskenhafte ihres schönen Gesichts. Wie Ertrinkende verschwanden wir in der Flut, der IntensitĂ€t unserer Schritte und Bewegungen.
Plötzlich war es still. Die Musik schwieg. Es war, als spĂŒrte ich sie nicht mehr. Langsam hob sie den Kopf von meiner Schulter. Ihre Hand glitt aus meiner Hand. MĂŒhsam suchte ich nach Orientierung. In den Fenstern blĂŒhten die Flechten der MorgendĂ€mmerung. War es nicht lĂ€ngst Abend?
"Wollen wir noch tanzen?" hörte ich mich fragen.
"SpĂ€ter..." Sie stockte. Eine TrĂ€ne hing zwischen ihren Wimpern. Sie legte ihre rechte Hand in meine linke Hand und strich mit der HandinnenflĂ€che darĂŒber. Luftspiegelungen standen wie FiebertrĂ€ume im Geheimnis ihres Blicks. Sie zog mich in die dunklen Korridore. Wir eilten durch die Flugspuren schlĂ€friger GĂ€nge und dunkler Salons. Vor einer der TĂŒren blieben wir stehen. Ich sah sie an. FĂŒr einen Augenblick hatte ich das GefĂŒhl, dass alles um mich herum im Hauch der Luft zerfiel und sich lautlos in die Stille ihres Gesichts saugte. Ihre Augen gaben wie kleine Spiegel alle GegenstĂ€nde wieder. In ihren Tiefen wiederholte sich die Zeit wie ein Wassertropfen. Sie öffnete die TĂŒr. Es gab kein Zimmer. Wie eine Luftspiegelung stand der Saal vor unserem Blick. Die Menschen waren verschwunden. Sie zog sich aus. Ihre HĂ€nde irrten ĂŒber meine Glieder wie das Zittern auf einem phantasierenden Körper. Sie legte sich auf mich. Ihr Mund zitterte leise. Die Euphorie ihrer Erregung fuhr ĂŒber die kalten und toten Farben der Mauern. Ich schloss die Augen. Wir bĂ€umten uns ĂŒbereinander. Unser Atem stieß in die schwarzen Labyrinthe zwischen unseren Gesichtern. Die kleinen und dunklen Silhouetten ihrer BrĂŒste schĂŒtteten mit jeder Bewegung ihres rasenden Körpers gebrochene Farben ĂŒber meinen Körper. Dann ging sie.

Lange noch glaubte ich ihre Schritte auf dem Gang zu hören, bis sich der LĂ€rm von der Straße wie eine unsichtbare Hand darĂŒber schloss. Ich lief ihr nach, starrte in die Schatten entlegener Winkel und RĂ€ume, doch da war niemand, nirgends. Alle TĂŒren waren verschlossen.
Ich musste getrÀumt haben.
Als ich in den Saal zurĂŒckkehrte, suchte ich vergeblich nach dem Grammophon. Ein Windstoß wirbelte die BlĂ€tter auf. Es klang wie ein Seufzen.

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Lotte Werther
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An Cirias

Eines ist auch in dieser Geschichte unverkennbar: dein gekonntes Spiel mit dem Wort, deine FĂ€higkeit, Bilder zu erzeugen durch oftmals ĂŒberraschende Assoziationen.

Ich will versuchen, deinem Schattentanz den Rhythmus meiner Wahrnehmungen beim Lesen hinzuzufĂŒgen.

Der erste Absatz im Zug und der zweite kurze im Hotel sind belanglos fĂŒr den Fortgang der Geschichte. Sie schaden dem Text. Denn kaum lasse ich mich auf deine Bilder ein, von Menschen auf der Reise in oder durch die Nacht, schon werde ich weggerissen in ein beliebiges Hotel. Und kaum einen Satz weiter soll ich dich auf deinem Spaziergang begleiten. Das ist eindeutig zuviel.

Deine Geschichte beginnt mit dem Satz:

Es war ein stiller Nachmittag, an dem ich ziellos durch die Straßen der Stadt lief.

Und noch einen Absatz finde ich ĂŒberflĂŒssig, obwohl ich den Gedanken verstehe, der dich bewegt hat, ihn einzuflechten. Du lĂ€sst ein ZimmermĂ€dchen auftreten mit dem Hinweis auf die Schlafgewohnheiten der Bewohner des Ortes und auf Zimmer, die es gar nicht gibt. Ich glaube, dass der Leser das auch so begreift. Denn auch hier war ich leicht irritiert, als ich, kaum mit dem ZimmermĂ€dchen beschĂ€ftigt, mich schon wieder der anderen jungen Frau widmen musste in meiner Fantasie.

Die Beschreibung des Schattentanzes selbst ist dir sehr gut gelungen. Du hast es verstanden, Bewegung, Rhythmus, Gesten lebendig werden zu lassen:

Das Bandoneon setzte den Rhythmus, wie ein Herzschlag. Ihre Fußspitze zeichnete kleine Kreise auf den Boden. Langsame, dynamische Schritte voller Energie fĂŒhrten sie nach rechts, nach links, in Schritte, Figuren, Pausen. Da war nichts was es festzuhalten gab, kein Wunsch, kein Ziel, nur vage Erinnerung und Dunkelheit.

In SĂ€tze wie diese kann ich mich reinfĂŒhlen, mitschwingen, mittrĂ€umen...

Ich darf dich noch auf einige sprachliche Eigenheiten hinweisen:

- Wiederholungen, wo du beurteilen magst, ob notwendig oder nicht: Luftspiegelung, grau, dĂŒrr,

- ÜberflĂŒssiger Superlativ: der Himmel war sehr grau.

- ÜberflĂŒssige Fragezeichen bei direkter Rede, bitte streichen.

?Sie haben reserviert?? fragte sie mich.

Als Letztes dies: der erste Absatz im Zug ist an sich gelungen, er gehört nur nicht hierher. Schreibe doch weiter an der Geschichte der Menschen im Zug.

Lotte Werther

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Cirias
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Hallo Lotte,
vielen Dank fĂŒr deine aufmerksamen Wahrnehmungen.
Zuerst einmal hast du mit den fĂŒr dich ĂŒberflĂŒssigen Textteilen wie dem Anfang und der Hotelepisode nicht ganz unrecht, denn diese beiden Teile habe ich spĂ€ter in den Text eingefĂŒgt, der als Text an sich bereits publiziert ist. Allerdings sollten diese Teile bewusst zur Verwirrung beitragen, verrĂ€tseln. Dennoch bleibt deine Beobachtung treffend. Verzichten mag ich dennoch nicht darauf, weil der Einstieg so ungleich atmosphĂ€rischer ist.
Fragezeichen werden beseitigt-danke!
"Der Himmel war sehr grau" ist fĂŒr mich doch noch etwas anderes als ein grauer Himmel. Es gibt auch in dem Film Jules und Jim eine zentrale Stelle, an der dieser Satz fĂ€llt. Er besitzt fĂŒr mich eine starke suggestive Wirkung, etwas episches und er verweist gar nicht so sehr auf den Himmel, sondern auf das subjektive Erleben des helden.
Die anderen Wiederholungen werde ich auf jeden Fall ĂŒberdenken.
Insgesamt treffen alle deine Beobachtungen (bis auf den Himmel, wo ich anderer Meinung bin), schön auch, dass der Sprachrhythmus dich erreicht hat.
Herzliche GrĂŒĂŸe, Cirias

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