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Leselupe.de > Ungereimtes
Schatzgräber
Eingestellt am 05. 12. 2011 12:34


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Vera-Lena
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Schatzgräber

Lass uns in den Strommast klettern,
einander ein Versprechen geben
für Wärme und Licht

Dort droben
die Stürme benennen
Kaspar, Melchior und Balthasar

Unsere Sternensehnsucht
ihnen anheften

Uns schaukeln
in der Vorfreude
auf Weihrauch und Myrrhe

das Gold aber in unseren Herzen
suchen, suchen, suchen.......



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 05. 12. 2011 12:34

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AchterZwerg
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Liebe Vreni,
lasst uns mit unseren Gedanken in die Höhe steigen, einem Strommast gleich. Uns einander ein Versprechen geben. Bezogen auf die Strommasten könnte das natürlich gesungen werden: da di di da dit. - Kaspar, Melchior und Balthasar kommen ja nach alter Tradition singend daher. Den kindlichen Schauspielern heften wir Sterne an ihre Kleider und Mützen, als Synonyme für eigene Sehnsüchte.
Das Gold ist aber ausschließlich in unseren Herzen suchen. Was sicherlich nicht immer einfach ist ...
Sehr hübsch finde ich das Spiel mit den Stürmen, die tatsächlich oft Kaspar und Melchior heißen, wenn sie nicht gerade nach bösen Weibern benannt werden ...
Im Augenblick vertraue ich allerdings meinen Interpretationskünsten nicht 100 %ig, weil ich schon beim geschätzten Otto so versagt habe. Vermutlich eine Adventsblockade ...
Herzliche Grüße
Heidrun



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Vera-Lena
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Nee,nee, liebe Heidrun,

Du bist schon auf dem richtigen Dampfer, was bei diesem Text ja auch einfacher ist, als bei Ottos.

Ja, die Stürme heißen manchmal im Zusammenhang mit Tiefdruckgebieten wirklich so. Inzwischen werden aber Hochs und Tiefs, wenn man mit Beiden bei "Z" angelangt ist, was das männliche und das weibliche betrifft immer umgetauscht. Da hatten die Meteorologen ein Einsehen.

Ja, um das Gold in den Herzen, nämlich im eigenen Herzen, wie oft ist es überdeckt von weniger leuchtenden Angelegenheiten, um dieses Gold geht es mir in diesem Text.

Danke, für Deine stimmige Interpretation, fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten!

Liebe Grüße
Vera-Lena


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Vera-Lena
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Ihr Lieben,

etwas ausführlicher möchte ich jetzt doch noch verdeutlichen, was ich hier gemeint habe:

Ich hatte die Absicht etwas Ernsthaftes in verspielter Weise auszudrücken.

Ja, ich habe mir tatsächlich vorgestellt, dass da zwei Menschen mit ein wenig Übermut, welchen manchmal die gegenseitige Liebe erweckt, auf den Strommast ein Stück weit hinaufklettern.

Hier geben sie sich das Versprechen, einander Liebe und Wärme zu schenken, wie das der tägliche Strom aus dieser Stromleitung für tausende von Haushalten rund um die Uhr tut.

Da es ein windiger Abend ist, und sie sich in der Vorweihnachtszeit befinden, benennen sie die dahinstürmenden Winde mit:"Kaspar, Melchior und Balthasar" im Gedenken an die Heiligen drei Könige, welche ja gerade jetzt unterwegs sind, um den neu geborenen Christus zu suchen.

Wie wir alle wissen, werden dies Drei angeleitet von einem Stern und so empfinden auch die Beiden auf dem Strommast diese Sehnsucht nach dem Stern, der ihnen eine Anleitung gibt, wie sie ihr zukünftiges gemeinsames Leben gut gestalten können.

Voller Vorfreude sind sie, denn sie glauben natürlich fest an ein Gelingen ihrer gemeinsamen Zukunft.

Dass zu einem gelungenen Miteinander aber auch dazugehört, die Liebe immer wieder aufrecht zu erhalten, sie immer wieder neu zum Leben aufzuwecken, ist ihnen bewusst.

Das waren so meine Gedanken beim Schreiben.

Der achte Zwerg hat die Gedanken nach seiner Lesart auf die Kinder , als Heilige Drei Könige verkleidet konzentriert. Gegen diese Lesart habe ich keine Einwände. Es ist eben das Bild das der achte Zwerg von meinem Text hat und das ist ok so.

Aber ich wollte doch noch anfügen, was ich mir vorgestellt hatte.

Liebe Grüße
Vera-Lena




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