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Leselupe.de > Gereimtes
Schauspielromanze
Eingestellt am 09. 10. 2005 16:23


Autor
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mandarina
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2005

Werke: 3
Kommentare: 4
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Schauspielromanze


N├Ąchte voller Leiden schafften
Gef├╝hle,
unsagbare.

Unsere Worte zerst├Ârten das Gro├če,
der Glanz gl├Ąnzte nicht mehr wie
frischpoliertes Besteck
in der Fr├╝hschicht.

Zu sp├Ąt erkannten wir die Kraft der Worte,
deren Wahrheit nie mit der Wahrheit
des Schweigens, des Zusammen-Seins
deckungsgleich ist.

Sie wandelt sich.
Wir ahnen es und f├╝rchten
Etwas zu zerst├Âren,
was nie ganz war.

Der Glaube an die Liebe
Die nie da war
Das Leben eine B├╝hne

Unsere Liebe
Ein Schauspiel,
doch ein wahrhaftiges, unfassbares.

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MH
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 3
Kommentare: 319
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hallo,

sehr spannender text, gute idee und
meiner meinung nach auch lyrisch gut umgesetzt.
einzig der dritte absatz wirkt ein wenig ├╝bertrieben ausformuliert f├╝r ein gedicht, fast schon argumentativ.
ansonsten: hut ab! ;-)

mfgMH
__________________
Aberglaube bringt Ungl├╝ck.

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ardice
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2004

Werke: 1
Kommentare: 31
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ist aber in sich nicht ganz stimmig

"..unsere worte zerst├Ârten das gro├če.."

verkehrt sich ins gegenteil durch

"..der glaube an die liebe
die nie da war.."


schauspiel klingt wie vorhang, b├╝hne und dahinter
bunte luft, die man nicht fassen kann, wenn man sie greift. schauspiel klingt wie ein gro├čes gef├╝hl, das nur film ist.

das gedicht hinterl├Ąsst eine stimmungsspur.



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mandarina
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2005

Werke: 3
Kommentare: 4
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danke f├╝r eure meinungen. das gedicht stellt auch in gewissem sinne einen bewu├čtseins-werdungsproze├č des lyrI dar, darum ist es auch kein direkter widerspruch mit dem "Gro├čen" und dem Schauspiel - und in Strophe 3, da ging der sezierende Analytiker wieder durch mit mir, was typisch f├╝r mich ist. immer.
__________________
Realit├Ąt ist Konstruktion

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
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Hallo Mandarina,

f├╝r mich klingt das nach dem Versuch Gef├╝hle mit Gewalt in Gedankenform zu pressen. Damit zerredet man Gef├╝hle sehr leicht, was wiederum in Deinem Gedicht sehr sch├Ân zum Ausdruck kommt.

Gru├č, NDK

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