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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schicksalhafte Begegnung - Teil 1 von 5
Eingestellt am 09. 07. 2001 19:45


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visco
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Schicksalhafte Begegnung - Teil 1 von 5

Schicksalhafte Begegnung

Teil 1 von 5


Das Haus war riesig. Sie stand inmitten der weitlĂ€ufigen Eingangshalle mit dem schachbrettartigen Fußboden aus schwarzen und weißen Fliesen und sah den breiten Treppenaufgang hinauf, der ebenso bedrohlich wirkte wie der lange Flur, durch den sie gekommen sein mochte, und dessen Ende sich im Dunkel verlor. GegenĂŒber der mĂ€chtige Haupteingang, eingesĂ€umt von zwei hohen MarmorsĂ€ulen und mit einem glĂ€sernen Rundbogen als oberem Abschluß. Die Scheiben waren schwarz, als ob eine mondlose Nacht den Blick auf den Himmel verwehrte.

Um sie herum war es völlig still. Das Haus schlief. Sie wandte sich den gigantisch hohen TĂŒren zu und öffnete eine von ihnen. Vorsichtig trat sie in die nur spĂ€rlich beleuchtete Umgebung hinaus und sah sich um. Die wenigen Fackeln an den WĂ€nden tauchten das niedrige Gewölbe in ein geisterhaftes Zwielicht, dessen durch moosbewachsene Felsbrocken verengter Gang schon nach wenigen Metern steil hinab ins Höhleninnere fĂŒhrte.

Angestrengt lauschte sie in den Schlund hinein, und ihr war, als vernahm sie das mehrfach ĂŒberlagerte Echo eines heimlichen FlĂŒsterns, das sich von ihr entfernte, bis es plötzlich vollends verstummte.

Es dauerte eine Weile, bis sich ihre Augen an die geringen LichtverhĂ€ltnisse gewöhnt hatten und sie mit geschĂ€rftem Blick nun selbstbewußter ihre Suche aufnehmen konnte. Entschlossen folgte sie dem Gang immer weiter abwĂ€rts und auf die Stimmen zu, die sie in letzter Zeit immer hĂ€ufiger heimsuchten. Im Geiste ließ sie dabei ein hinter ihrem RĂŒcken gefĂŒhrtes, imaginĂ€res GesprĂ€ch zwischen Jason und Lydia Revue passieren, bei dem sich diese gegenseitig und Ă€ußerst indiskret von Geheimnissen berichteten, die sie jeweils dem anderen anvertraut hatte, um anschließend in schallendes GelĂ€chter auszubrechen.

Ab einer gewissen Tiefe wirkte das bis dahin lehmfarbene Gestein massiver und kompakter. Am Ende des langen Abstiegs blickte sie in die eindrucksvoll große aber menschenleere Halle hinab, deren sandiger Boden gute dreißig Meter tiefer lag. Die WĂ€nde waren von KlĂŒften und Spalten ĂŒberzogen, und aus der Ferne kĂŒndigte bereits ein leises PlĂ€tschern eine weitere Entdeckung an.

Von oben hatte sie bereits mehrere horizontale GĂ€nge ausmachen können, fĂŒr die die Halle offenbar den Ausgangspunkt bildete. Unten angekommen stieß sie noch auf weitere, deren glatte WĂ€nde Spuren der mechanischen Schleifwirkung des Wassers zeigten. Im hinteren Teil der großen Halle fand sie schließlich den Verursacher des stetigen PlĂ€tscherns: einen mĂ€chtigen, freistehenden Steinbrunnen, der ein graues Marmorbecken trug. An der nahen Wand loderte eine Fackel gleich neben einer dort eingelassenen Bronzetafel. Neugierig ging sie um den Brunnen herum und las sich mit leiser Stimme deren Aufschrift vor:

Die Sterne stehen vollzĂ€hlig hoch ĂŒber dir im Firmament,
Der ans Becken tritt und daraus schöpft sie nur erkennt.
Das ewig wache GeplĂ€tscher verrĂ€t, daß du bist nicht einsam hier.
Fern im Sternenschimmer gehe ich und bin schon auf dem Weg zu dir.

(Anmerkung: Gedicht angelehnt an "Der alte Brunnen" von Hans Carossa)

Ihre Nackenhaare richteten sich auf, und ein instinktives Unbehagen ĂŒberkam sie, als ob ihr Innerstes sie warnen wollte.

Irritiert von der rĂ€tselhaften Aufschrift wandte sie sich um und blickte nach oben. Zwei in der Höhlenfirste erkennbare parallel verlaufende KlĂŒfte wirkten wie eine Leitlinie fĂŒr die rĂ€umliche Entwicklung der Halle. Teile des Höhlendaches, die zwischen diesen KlĂŒften herabgefallen sein mochten, ließen die ebene Firste einen gleichsam kĂŒnstlichen Eindruck vermitteln, und vom entfernten Ende schien ein blĂ€ulicher Schimmer des Tageslichts hereinzudringen. Sterne vermochte sie jedoch keine auszumachen, auch nichts, das man im ĂŒbertragenen Sinne dafĂŒr hĂ€tte halten können.

Also tat sie wie in der Aufschrift geheißen und trat an das große Marmorbecken heran. Sie sah in das darin angesammelte klare Wasser, fuhr mit der flachen Hand hindurch und ließ das kalte Naß langsam aus der hohlen Hand zurĂŒck ins Becken fließen. Doch so aufmerksam sie die kleinen Wellen mit dem Blick auch verfolgte, so konnte sie einfach keine ungewöhnlichen Reflektionen darin erkennen. Als auch eine Wiederholung dieses Rituals erfolglos blieb, setzte sie ernĂŒchtert aber auch ein wenig erleichtert ihre Suche nach den rĂ€tselhaften Stimmen fort.

Durch den nĂ€chstgelegenen Gang gelangte sie nach kurzem Fußmarsch in eine weitere, jedoch deutlich kleinere Halle, in der das PlĂ€tschern des entfernten Brunnens durch den vielfachen Wiederhall wie das Rauschen eines unterirdischen Baches klang. Hinter einem engen Spalt linker Hand fĂŒhrte ein weiterer Gang noch tiefer abwĂ€rts. Sie lugte vorsichtig hinein und ĂŒberlegte einen Augenblick, doch dann entschied sie sich, dem eisernen Treppenaufgang zu folgen, der auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Eingangs durch eine schmale Kluft in der Hallendecke einen raschen Aufstieg ermöglichte.

Nach dem fĂŒnften Absatz hatte sie bereits neunzig Stufen gezĂ€hlt, und ohne eine Verschnaufpause einzulegen bewĂ€ltigte sie auch die restlichen steilen Treppen völlig mĂŒhelos. Die WĂ€nde hatten inzwischen einen sandsteinfarbenen Ton angenommen, und die niedrige Decke der Kammer, in der der Treppenaufgang endete, ließ sie unwillkĂŒrlich, wenn auch unnötigerweise den Kopf einziehen. Von draußen drang Tageslicht wie ein gleißend heller Strahl hinein und ließ den sandigen Boden vor dem Ausgang förmlich aufleuchten, so daß sie geblendet die Hand schĂŒtzend vor die Augen halten mußte, wĂ€hrend sie hinaus ins Freie trat.

Dort erwartete sie ein ĂŒberwĂ€ltigender Anblick. Blinzelnd sah sie vom Grunde eines schluchtartig tiefen Erdfalles an dessen efeubehĂ€ngten FelswĂ€nden hoch, die sich bis zum Himmel zu erstrecken schienen. Die plötzliche WĂ€rme rief bei ihr eine GĂ€nsehaut hervor, und nach der KĂŒhle im Inneren der Höhle genoß sie das angenehme Kribbeln, das die sommerlich warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut ausgelöst hatten.

Von außen war der etwas tiefer gelegene Zugang zur Kammer kaum zu erkennen. Der sichtbare Teil der halbrunden Öffnung konnte aus einiger Entfernung leicht fĂŒr den Schatten des darĂŒberliegenden und etwas vorstehenden Felsbrockens gehalten werden.

Angetrieben von einem unbĂ€ndigen Verlangen setzte sie ihren Weg fort. Sie entschied sich fĂŒr eine Richtung und folgte dem Verlauf der Schlucht. Dabei ließ sie ihren Blick entlang der malerisch bewachsenen Felsen schweifen, die trotz ihrer UnĂŒberwindbarkeit nicht bedrohlich sondern eher romantisch wirkten.

An der zunehmenden Enge seit der letzten Biegung ließ sich das Ende der Schlucht erahnen. An der engsten Stelle der spitz zusammenlaufenden FelswĂ€nde, als sie mit ausgestreckten Armen schon beide WĂ€nde hĂ€tte berĂŒhren können, vereinigten sich die massiv steinernen Barrieren in einer meterhohen Steinfalte. Erst bei nĂ€herem Hinsehen entdeckte sie darin einen weiteren Eingang zur Höhle. Die Felsspalte war allerdings so schmal, daß sie sich regelrecht hindurchzwĂ€ngen mußte.

Drinnen war es viel dunkler als sie erwartet hatte. Vorsichtig tastete sie sich an der kalten Felswand entlang, um auf dem abschĂŒssigen Steinboden nicht sofort auszurutschen und schlidderte langsam den sich immer weiter verengenden Gang hinab, der schließlich in einen breiteren mĂŒndete, welcher quer zum Zugang verlief. Aus einer Bodenöffnung rechter Hand, die von einem GelĂ€nder umgeben war, drang Licht wie aus einem Scheinwerfer aus der Tiefe empor und warf einen fast runden, blassen Fleck an die niedrige Höhlendecke.

In der entgegengesetzten Richtung war erst in einiger Entfernung eine Fackel zu erkennen, die den weiteren Verlauf des Gangs nur erahnen ließ. Neugierig wandte sie sich der Öffnung zu, von der ein dumpfes Summen ausging, um sie nĂ€her in Augenschein zu nehmen. Kurzentschlossen kletterte sie ĂŒber das GelĂ€nder und stieg an der innenseitig befestigten Leiter hinab.

Der senkrechte Abstieg endete nach etwa zwanzig Metern in einem Raum, der hell erleuchtet und vollstĂ€ndig weiß gefliest war. Mit seinen Apparaturen und Bildschirmen, deren Summen durch den Schacht nach oben hallte, wirkte er wie eine Art Kontrollraum. Verdutzt war sie an der Leiter stehengeblieben, als sich auch schon eine der beiden blauen TĂŒren öffnete und eine blonde Frau mit weißem Kittel hereinkam, die einen Kaffeebecher in der Hand und eine Mappe mit Unterlagen unter dem Arm geklemmt hielt.

Erschrocken fuhr die Frau zusammen, als sie den Eindringling erblickte, und einige BlÀtter, die sich aus der unachtsam gehaltenen Mappe gelöst hatten, segelten in verschiedene Richtungen zu Boden.

»Tut mir wirklich leid, ...ich wollte sie nicht erschrecken«, entschuldigte sich Vivian und begann sofort, einige der BlÀtter vom Boden aufzulesen.

»Zugang nur fĂŒr Personal!« zitierte die Frau mit verĂ€rgerter Stimme, wĂ€hrend sie sich hastig der Tasse und der Mappe unter ihrem Arm entledigte. »Haben Sie denn das Schild nicht gesehen?«

»Nein, ... um ehrlich zu sein, ... ich habe kein Schild gesehen«, gab sich Vivian unschuldig und hielt ihr die eingesammelten BlÀtter hin. »Was ist das hier?« fragte sie dann, wÀhrend sie sich neugierig umblickte.

»Das ist die Leitstelle Vierzehn, Sektion Alpha, ... und sie sollten ĂŒberhaupt nicht hier sein«, antwortete die Frau im weißen Kittel schulmeisterhaft und riß ihr die Unterlagen förmlich aus der Hand. »Wie sind Sie eigentlich hier ...?«

Sie beendete ihre Frage nicht, als Vivian wortlos auf die Leiter hinter sich zeigte. Der Gesichtsausdruck der Ärztin oder Wissenschaftlerin verriet, daß sie sich die Antwort auch selber hĂ€tte geben können.

»Vivian Bellings«, stellte sich die ungebetene Besucherin dann lÀchelnd und mit ausgestreckter Hand vor.

»Sehr interessant«, gab die Angesprochene nĂŒchtern zurĂŒck und griff in die Außentasche ihres Kittels, um einen flachen, lĂ€nglichen Gegenstand herauszuholen, der entfernt an eine Fernbedienung erinnerte. »Seien Sie ein artiges MĂ€dchen und bleiben demnĂ€chst bitte auf den ausgewiesenen Wegen. In Ordnung?«

Noch ehe Vivian etwas erwidern konnte, um die misteriöse Frau von dem Gebrauch der Steuereinheit in ihrer Hand abzuhalten, hatte diese bereits auf eine der Tasten gedrĂŒckt, und im nĂ€chsten Moment durchzuckte ein gleißender Lichtblitz den Raum, daß Vivian sich schĂŒtzend die HĂ€nde vor die instinktiv zugekniffenen Augen halten mußte. Bunte Lichtkegel formten sich aus der Helligkeit, tanzten und kreisten um sie herum, bis sie schließlich ihren Körper ergriffen und diesen mit sich rissen.

Sie lehnte sich nicht dagegen auf. Sie wußte aus Erfahrung, daß dieser Vorgang unumkehrbar war, und so unternahm sie erst gar keinen Versuch.

Als sie erwachte, trat die RealitĂ€t mit bitterer Grausamkeit an die Stelle ihrer Wahrnehmung. Sie war wieder zurĂŒck, ganz alleine in ihrer etwa zwei an drei Meter großen Einzelzelle und isoliert von den anderen inhaftierten Frauen, da sie laut ErklĂ€rung einer der Sicherheitsbeamten unter Bundes- und nicht unter Bezirksrecht fiel. Sie mußte an Jason denken, dem es zur Zeit wohl Ă€hnlich erging, seit man auch ihn verhaftet hatte, und unweigerlich brach sie in TrĂ€nen aus. Keiner von ihnen war in der Lage, dem anderen in dieser Situation beizustehen, obwohl er dessen UnterstĂŒtzung gerade jetzt am dringendsten gebraucht hĂ€tte. Sie redete sich ein, daß sie nun Kraft haben mĂŒsse und lenkte sich ab, in dem sie zum x-ten Mal und am ganzen Leibe zitternd die EisenstĂ€be und Querverstrebungen ihres Verlieses zĂ€hlte.


- Ende von Teil 1 -

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visco
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Schicksalhafte Begegnung

Hallo allerseits!

"Nicht schon wieder einer Traumgeschichte!" mögen einige von euch denken, aber so ist es auch gar nicht. Die Geschichte beginnt zwar mit einem Traumerlebnis, aber die eigentliche Handlung (ab Teil 2) ist - sehr zum Leidwesen der Figur "Vivian" - Ă€ußerst real. Ihre Ähnlichkeit zu einer vermißten jungen Frau lĂ€ĂŸt sie zum Opfer einer Intrige werden, zu der sie aufgrund bestimmter UmstĂ€nde sogar ihre Einwilligung gibt, ohne dabei jedoch die Folgen in vollem Umfang zu bedenken.

Bitte posted eure Meinung! Es ist mir wichtig zu erfahren, was ihr von der Story, dem Schreibstil, etc. haltet.

Viele GrĂŒĂŸe,
Viktoria.

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

hallo erstmal, visco,

ich muss gestehen, der erste teil trifft meinen geschmack nicht. ich komme mir vor, als sei ich in ein videospiel oder pc-game geraten. das ist mir schon bei so manchen texten passiert, und aus mir selbst nicht ganz bekannten grĂŒnden empfinde ich das dann als nicht besonders interessant.
ich schaue aber auf jeden fall nochmal in den zweiten teil rein.
ĂŒbrigens: tolle kritik zu flammarions "schrecklicher tag".
beste grĂŒsse
elsa

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visco
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Elsas Antwort

Hallo Elsa!

Vielen Dank fĂŒr deine Antwort. Erst jetzt, wo du es erwĂ€hnst, fĂ€llt mir die mögliche, wenngleich unbeabsichtigte Assoziation mit einem derzeit in den Kinos laufendem Film auf (habÂŽ weder das Spiel gespielt noch den Film gesehen).
Möglicherweise ist der Anfang etwas unglĂŒcklich gewĂ€hlt. Er sollte Spannung erzeugen, aber offenbar habe ich das Gegenteil erreicht.
Bei meiner nĂ€chsten Geschichte werde ich deinen Hinweis berĂŒcksichtigen.

Hoffentlich gefÀllt dir der Rest der Geschichte besser. Falls nicht, sei so lieb und sagŽ mir, woran es gehapert hat.


Vielen Dank fĂŒr dein Lob zu meiner Kritik an flammarions Beitrag. Ich hoffe aufrichtig, ich habe ihm/ihr nicht zu sehr auf die FĂŒĂŸe getreten.

Viele GrĂŒĂŸe,
Viktoria.

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

hallo visco,

nein, ich fand den anfang nicht besonders spannend, aber das mag ein anderer hier anders empfinden. viel spannender hĂ€tte ich es z.b. gefunden, wenn ich gleich erfahren hĂ€tte, dass deine heldin im gefĂ€ngnis sitzt, und plötzlich, allen gitterstĂ€ben zum trotz quasi eine mysteriöse expedition startet. dann hĂ€tte ich drĂŒber nachgedacht, was das soll und ob es sich nun um einen traum handelt oder eine vision und wieso die heldin sich ĂŒberhaupt in derart misslichen lagen wiederfindet.
ein erzÀhlstil ist nicht unbedingt schlecht, daran liegt es nicht. ich denke, es ist ein problem des aufbaus. wobei mich sÀtze wie dieser :
Die Scheiben waren schwarz, als ob eine mondlose Nacht den Blick auf den Himmel verwehrte.
allerdings ein wenig langweilen. dann lass sie doch einfach schwarz sein. die "mondlose nacht" ist doch ziemlich abgegriffen.
unangenehm aufgefallen ist mir auch das gedicht am brunnen. das kannst du meines erachtens so nicht stehenlassen! aber vielleicht hören wir andere stimmen dazu.
ich lese auf jeden fall teil 2, da ich merke, dass du an einer ehrlichen meinung interesse hast.
liebe grĂŒsse
elsa

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visco
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Elsas 2. Antwort

Hallo Elsa!

NatĂŒrlich bin ich an einer ehrlichen Meinung interessiert. Alles andere wĂŒrde mir wohl kaum weiterhelfen.

BezĂŒglich des Gedichts war mir wichtig, daß die Anspielung auf Hans Carossas "Der Brunnen" ĂŒberhaupt auffĂ€llt; das sollte mithilfe einzelner Elemente erreicht werden.
WĂ€hrend die beiden in der Geschichte verwendeten Zitate auch als solche gekennzeichnet sind, wußte ich mir bei dem Brunnen zunĂ€chst nicht anders zu helfen als es deutlich abzusetzen. Ich hĂ€tte mir wohl mehr Gedanken darĂŒber machen sollen.
FĂŒr deinen Hinweis bin ich entsprechend dankbar und werde umgehend eine Anmerkung als Fußnote ergĂ€nzen.
Bitte laß® mich wissen, falls du der Meinung bist, daß dies nicht genĂŒgt.

Auf was genau bezieht sich dein Hinweis: "es ist ein problem des aufbaus"? - SĂ€tze oder Geschichte?

Viele GrĂŒĂŸe,
Viktoria.

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