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Leselupe.de > Kindergeschichten
Schlaf gut, Igel Frederik
Eingestellt am 17. 10. 2010 19:02


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HelenaSofie
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Schlaf gut, Igel Frederik

H├╝ndchen Omni sa├č vor dem Haus auf einem Laubhaufen. Er wartete auf seinen Freund. Endlich kam Igel Frederik angetippelt. "Wie dick er geworden ist", dachte Omni. Deshalb konnte er Frederik in der letzten Zeit beim Verstecken spielen so schnell finden. Er passte in die guten Verstecke nicht mehr hinein.
Frederik hatte keine Lust zum Spielen. Er setzte sich neben Omni auf den Bl├Ątterhaufen und meinte: "Lass uns lieber etwas erz├Ąhlen."
H├╝ndchen dachte: "Etwas ist anders als sonst."

Dann zeigte er Frederik die Kastanien, die er gesammelt hatte. Er erz├Ąhlte von seinem Schrecken, als ein Kastanienigel auf seinen Kopf gefallen ist. "Mein Kopf hat etwas geblutet, aber Katharina hat mich getr├Âstet", erinnert er sich. Igel Frederik fiel auch einiges ein. Er erz├Ąhlte von dem Abenteuer und seiner Angst, als er in den Teich des Nachbarn gefallen ist. Immer wieder rutschte er in den Teich zur├╝ck, weil der Rand f├╝r ihn zu steil war. Herausgekommen ist er nur, weil er eine Stelle mit einem flachen Rand entdeckte. Frederik erinnerte sich auch daran, als er in einem Garten Schnecken verspeist hat und danach ganz schlimme Bauchschmerzen bekam. Die Schnecken hatten vorher Schneckengift gegessen.

Als Frederik vom Essen erz├Ąhlte, fiel Omni etwas ein: " Warum hast du gestern abend nicht wie sonst gesagt, jetzt muss ich mir aber etwas zu essen suchen?"
"Ich habe gestern nichts gegessen und heute werde ich auch nichts essen. Ein voller Bauch ist nicht gut. Mit einem vollen Bauch kann man keinen Winterschlaf halten."

Omni hatte das Gef├╝hl, sein Herz bliebe stehen. Er wollte etwas sagen, aber sein Hals war wie zugeschn├╝rt, als ob sein Halsband zu eng w├Ąre.
"Du hast es gewusst", sagte Frederik. Du hast gewusst, dass ich einen Winterschlaf halten muss. Trotzdem hast du mich zum Freund haben wollen. Jetzt ist es soweit und du bist traurig."
Seine Stimme zitterte, als Omni sagte: "Ja, ich habe es gewusst. Aber da war dein Winterschlaf noch so weit weg und jetzt ist er da."
"Ich bin auch traurig, Omni. Aber wenn die Osterglocken bl├╝hen, werde ich aufwachen."

H├╝ndchen Omni war auf einmal ganz aufgeregt: "Wenn du zu fr├╝h aufwachst, wenn dein Schlafhaus kaputt ist, wenn du Hunger hast, wenn du krank wirst, dann kommst du zu mir! Nicht wahr?"
"Ja, Omni. Es ist so gut, einen Freund zu haben. Aber es ist schon sp├Ąt. Du musst jetzt gehen. Katharina macht sich bestimmt schon Sorgen."
"Schlaf gut, Frederik", sagte Omni leise.

Langsam ging er zur Haust├╝re. Als er sich noch einmal umdrehte, war Frederik nicht mehr da.
Omni wollte Katharina gleich fragen, wie viele Tage es dauert, bis die Osterglocken bl├╝hen.



Weitere Geschichte von H├╝ndchen Omni zum Vorlesen f├╝r Kinder ab 3 Jahren
"Omni und Frederik", "H├╝ndchen Omni und der Winterschlaf" und diese Geschichte geh├Âren vom Thema her zusammen.

Version vom 17. 10. 2010 19:02
Version vom 17. 10. 2010 19:27
Version vom 18. 10. 2010 11:43
Version vom 17. 11. 2010 16:28

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