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Leselupe.de > Ungereimtes
Schlaflied
Eingestellt am 12. 04. 2003 12:55


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fabian florenz
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2002

Werke: 16
Kommentare: 11
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Gewölbt,
wie die Wasserkuppe eines überfüllten Fasses,
ragen meine Augenlider an die Luft.
Verschlossen für die Nacht.

Vollends in mich eingegossen
durch Ohren, Nase, Augen -
der Tag
ist nur spärlich in Wörtern zurückgeflossen.
Ungeöffnet blieb mein Mund.

Auf Papier getanzt
hat meine Hand
heute nicht.

Sandregen ist im Fallen.
Er rieselt den Traum
und er nieselt den Schlaf.

Die Wasserkuppe fängt auf
was kommt.
Schlaf sinkt in das Kissen ein
und verdrängt das Nass
meiner Augen.
Kleine Rinnsale netzen die Haut,
der Tag fließt ab.


Ich habe die Außenwelt hinter meinen Lidern verlassen.

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silverbird
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2003

Werke: 35
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der Tag fliesst ab....... eine Formulierung, die mir ganz besonders gefällt. Im Schlaf den Tag vergessen, wer wünscht das nicht? Und meistens sieht am andern Morgen die Welt wieder anders aus, nicht wahr.
silverbird
__________________
es gibt immer Lichter in der Nacht, auch wenn die Augen sie erfinden müssen.
John Steinbeck

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