Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5552
Themen:   95267
Momentan online:
212 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schlaflos
Eingestellt am 13. 02. 2013 23:49


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Schattenm├Ądchen
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2012

Werke: 9
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Schattenm├Ądchen eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Es war schon dunkel geworden und alle ihre Familienmitglieder waren schon eingeschlafen. Nur noch sie lag wach im Bett. An die Decke hoch starrend, versuchte sie immer wieder vergebens einzuschlafen. Als sie immer noch nicht einschlafen konnte, stand sie schlie├člich auf und ging hin├╝ber zum Fenster. Die sonst so mit Autos bef├╝llte Stra├če war nun vollkommen leer und noch nicht mal die Jugendlichen lungerten irgendwo herum. Wirklich jeder befand sich schon im Schlummerland, nur sie nicht. Aber warum? Was hielt sie denn nur wach? Sie schl├╝pfte wieder unter ihre dicke Schlafdecke und schloss ihre Augen. Schlaf ein! Schlaf ein! Mal nach links drehen, dann wieder nach rechts. Egal in welcher Position sie lag, sie konnte einfach nicht einschlafen. Pl├Âtzlich fiel ihr ein alter Tipp von ihrer Oma ein: warme Milch mit Honig.
Sie stand auf, ging die Treppe hinunter und bereitete eine Tasse warmer Milch mit Honig zu. Dann verschwand sie wieder in ihrem Zimmer und setzte sich auf ihrem Bett mit dem Blick aus dem Fenster. Waren eigentlich Sterne zu sehen?, fragte sie sich und stand auf. Sie schaute aus dem Fenster in den Himmel empor. Ja, es waren Sterne zu sehen, sogar richtig viele. Der Himmel war dunkelblau und klar. Keine einzige Wolke war zu sehen, die die Sterne wom├Âglicherweise verdeckt h├Ątte. Und da, eine Sternschnuppe! Mit geschlossenen Augen w├╝nschte sie sich, endlich so m├╝de zu sein, dass sie problemlos einschlafen k├Ânnte. Sie ├Âffnete wieder die Augen und schaute erneut aus dem Fenster. W├Ąhrend des trinkens ihres Getr├Ąnkes ├╝berlegte sie sich, wie viel Uhr es schon war. Vielleicht schon nach zwei Uhr? Neugierig wandte sie sich vom Fenster ab und ging zur├╝ck zu ihrem Bett und blieb vor dem Nachtk├Ąstchen stehen. Es war schon halb drei und in drei einhalb Stunden m├╝sste sie wieder aufstehen. Verdammt! Mit gro├čen Z├╝gen trank sie die Tasse leer, kuschelte sich in ihr Bettchen und schloss die Augen.

__________________
~ Schattenm├Ądchen ~

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


1 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Werbung