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Leselupe.de > Gereimtes
Schlechter Stoff
Eingestellt am 15. 07. 2009 19:12


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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Traumbild verfluchtes
wie die Worte gestellt
M├Ądchen verruchtes
geh weg aus meiner Welt

Zitronenfalter ziehen
in Liebe oder sonst noch was
und Jugendtr├Ąume fliehen
wie Eis in meinem Whiskyglas

Blutigroter Gro├čstadtmief
tanzt Tango mit Bruce Lee
Pistolengurte h├Ąngen tief
wollte schie├čen - aber wie

Endlich nicht mehr f├╝hlen m├╝ssen
weggeworfen angestiert
werden wir die Erde k├╝ssen
Adolf Hitler onaniert


__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)


Version vom 15. 07. 2009 19:12
Version vom 16. 07. 2009 07:59

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

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Nein, irgendwie will sich das von mir nicht fl├╝ssig lesen lassen.
Ich werde sp├Ąter nochmal herkommen und es erneut vesuchen aber ich glaube es liegt am Wechsel in der Silbenbetonung.

Gr├╝├če von Maren

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo Maren!

Es soll sich auch nicht fl├╝ssig lesen lassen, wie ein Horrortrip nach schlechtem Stoff.
Ich habe nochmal eine Strophe eingef├╝gt.

Liebe Gr├╝├če
Manfred

__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Hallo Manfred,

ich finde es auch klasse - allerdings hat mich der "onanierende Hitler-Schluss" weit mehr begeistert! Bleib doch bitte bei der konsequent sperrigen Version, die einen so sch├Ân verst├Ârt zur├╝ckl├Ąsst. "Der (schlechte) Stoff, aus dem die Tr├Ąume sind" funktioniert assoziativ auch als Kunstgriff auf den literarischen Klassiker; der deutsche Alltag und seine Nacht sind nach wie vor Droge genug...

Wenn ich es lese, h├Ârt es sich ├╝brigens sehr h├Ârenswert an. Kompliment an den, der seine Reime auch im angenehm rezeptablen Chaos an den Leser bringt!

Gr├╝├če von Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Manfred,

mir gef├Ąllt es auch - sehr!

Und zwar, weil du etwas (f├╝r die meisten von uns) Neues versuchst; du passt die Form deines Gedichts - ├╝ber das ├╝bliche Ma├č hinaus - deinem verst├Ârenden Text an. ├ähnliches probt auch der von mir gesch├Ątzte Diele.

Ein noch ausgepr├Ągteres Beispiel w├Ąre Bunzla, der die Sache so weit treibt, dass er W├Ârter krass aufbricht, die Buchstaben ver-r├╝ckt. - Ein in der zeitgen├Âssischen Lyrik durchaus ├╝bliches Verfahren.

Ich denke, dass wir uns alle einmal mit diesem hochinteressanten Gebiet besch├Ąftigen sollten, das ├╝ber klassisches Versma├č hinausschie├čt, aber dieses eben auch bereichert.

Heidrun

Elkes Vorschlag folgend, w├╝rde ich die letzte Strophe wieder rausnehmen.



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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Elke!
Hallo Heidrun!

Danke f├╝r eure Kommentare!
Die freuen mich deshalb besonders, weil ich eigentlich mit dem Reimen schon lange aufgeh├Ârt habe und mich nur noch gelegentlich daran probiere.
Die letzte Strophe entferne ich gerne wieder. Sie ist erst nachtr├Ąglich entstanden, weil ich gedacht habe, ich m├╝sste die Sache am Ende noch etwas zur Ruhe bringen - sollte man nicht tun.

Liebe Gr├╝├če
Manfred
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Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Franke
Routinierter Autor
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Hallo sta.tor!

Ein Gedicht f├╝r bl├Âdsinnig zu halten, steht dir vollkommen frei. Habe ich auch gar kein Problem damit, passiert mir auch gelegentlich.
Allerdings sollte man doch die Kommentare der anderen, bzw. Erkl├Ąrungen des Autoren beachten. Auch die ├ťberschrift erkl├Ąrt hier schon viel von dem Gedicht.
Unter der Einwirkungen von schlechtem Stoff wird sicherlich niemand ein gestriegeltes Sonett schreiben.

Liebe Gr├╝├če
Manfred


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