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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Schlüsselerlebnis
Eingestellt am 05. 07. 2001 13:55


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Hermann Bördemann
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

Werke: 2
Kommentare: 11
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Nackte Weiber zu begucken, war ich in die Sauna gegangen, doch die beiden Frauen, die ich dort sah, reizten mich, siebzehnjährig, nicht; zu alt erschienen sie mir. Aber dann kam, begleitet von ihren Eltern, Elke, die ich flüchtig aus der Schule kannte; sie ist ungefähr ein Jahr jünger als ich. Der Anblick ihres nackten Körpers, grazil und schön geformt, erzeugte in mir lustvolle Spannung. Was Wunder, dass ich während des Saunierens stets in ihrer Nähe blieb. Ihr wurde das wohl nicht lästig, denn immer, wenn unsere Blicke sich trafen, lächelte sie mich an.
Dann geschah, was mir damals sehr peinlich war, was aber zu meinem Lebensglück beitrug: Im Schwitzraum bekam ich eine Erektion.
Ich hatte mich so hingesetzt, dass ich Elke gut betrachten konnte. Sie hatte die Knie ganz hochgezogen und mit ihren Armen umschlungen, verbarg so ihre schönen runden Brüste, gewährte mir jedoch, ungewollt wohl, den Blick auf ihre mit blondem Flaum bewachsene Scheide. Sehr viele Aktfotos hatte ich zuvor schon neugierig und oft auch geil betrachtet, nie hatte ich jedoch ein weibliches Paarungsorgan deutlich gesehen. Was Wunder, dass ich immer wieder auf Elkes schauen musste und dass mir das Glied schwoll. Dieses vor Elkes Eltern zu verbergen, gelang mir, weil ich es zwischen meine Schenkel klemmte; ob ich sein Großwerden auch Elke verheimlichen konnte, war sehr unwahrscheinlich, denn von ihrem Platz aus konnte sie leicht zwischen meine Schenkel schauen.




Ihre Eltern verließen den Schwitzraum, wir beiden waren nun allein. Sehr unwohl war mir: Die feuchte Wärme im kleinen Raum, verstärkt noch durch die Hitze meiner sexuellen Erregung, das daraus resultierende Gefühl von Peinlichkeit und Scham, die durch das Festhalten des Penis' hervorgerufenen Verkrampfungen der Gesäß- und Beinmuskeln, all' das bereitete mir Ungemach. Ich hoffte sehnlichst, Elke würde aufstehen und gehen. Ich hoffte jedoch vergeblich.
Und dann war mir alles egal. Meine Erregung musste sie ja bereits bemerkt haben, musste gesehen haben, wie aus meinem schlaffen Schwanz ein starrer Stab geworden war. Und außerdem: Was ist denn schlimm daran, dass ein Junge einen Steifen bekommt, wenn ein hübsches Mädchen nackt vor ihm sitzt und ihn die Spalte sehen lässt? Und schließlich: Sie, ihr reizender Körper war doch schuld an meiner Erektion, sollte sie doch sehen, was sie angerichtet hatte; vielleicht wartete sie ja genau darauf, mein steifes Glied ganz zu sehen.
Es hüpfte hoch, als ich aufstand, war dann einige Augenblicke zitternd auf sie gerichtet, bevor ich mir das Handtuch vorhielt. Unsere Blicke trafen sich, sie lächelte nicht, erstaunt und fasziniert schaute sich mich an.
Meine Sorgen, sie würde unser Erlebnis an der Schule ausplaudern, waren unbegründet. Fortan grüßten wir uns freundlich, später gingen wir in dieselben Discotheken, noch später wurden wir ein Paar; wir sind heute, zehn Jahre später, immer noch glücklich miteinander.
Als sie etwa ein Jahr nach unserem Schlüsselerlebnis erstmals an meinem Glied spielte, gestand Elke mir, dass ihr sehr warm zwischen den Schenkeln geworden war, als sie das Versteifen meines Gliedes bemerkt habe. Große Neugier und unbändige Lust habe sie verspürt, einen aufgerichteten Penis zu sehen. Und dennoch habe sie nicht damit gerechnet, dass ich ihr meinen zeigen würde; dass ich's getan hätte, habe sie sehr berührt. Immer wieder müsse sie an mich und mein stehendes Glied denken, und dann beschlichen sie Gefühle der Wollust, der Zuneigung, der Zärtlichkeit.

__________________
Epi

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Ffyps
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

Werke: 2
Kommentare: 2
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Sehr erotisch, aber natürlich und zart,n icht unangenehm aufdringlich. Gratulation!

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Franny
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2001

Werke: 13
Kommentare: 35
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Ja, das finde ich auch. Die Sprache ist sehr natürlich, glaubhaft für einen 17jährigen Ich-Erzähler.
Sei mir nicht böse: den Schluß finde ich blöd. Ab *'fasziniert schaute sie mich an ...'- das nimmt rückwirkend die ganze Spannung raus. Ich stelle mir unwillkürlich die beiden nach 10 Jahren Ehe vor, und das überlagert dann die Sauna-Szene.
Kann das nicht so gut ausdrücken. Weißt Du, was ich meine?
Vielleicht könntest Du eine Variante ab der Stelle *erfinden?
Nix für ungut, bitte, & viele Grüße

Franny
__________________
Franny
poetry under construction

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Hermann Bördemann
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

Werke: 2
Kommentare: 11
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Hallo Ffyps,
hallo Franny,

Dank für eure Gratulationen

Zu Frannys Kritik einige Bemerkungen: Dass der Erzähler nach zehn Jahren sich noch so detailliert an die Sauna-Szene erinnert, ist Hinweis darauf, dass zwischen beiden noch immer erotische Spannung besteht. Zum Zeitpunkt der Sauna-Begebenheit sind beide zwar neugierig auf das andere Geschlecht, sexuelle Erfahrungen haben sie aber wohl noch nicht. Beide sind diesbezüglich eher scheu. In der Sauna offenbaren sie einander Intimstes: Sie gewährt im Blicke auf ihre Scheide, er ihr einen Blick aufs erigierte Glied. Dass sie das nicht ausplaudern, ist Hinweis darauf, dass sie füreinander empfinden. Die Begebenheit in der Sauna ist ihr Geheimnis, das wie die Blutsbrüderschaft bei Indianern wirkt: als verbindendes Band, das auch nach zehn Jahren seine Spannkraft noch nicht verloren haben muss.

Ob´s so stimmt? Wer weiß?

Grüße!
__________________
Epi

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