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Leselupe.de > Ungereimtes
Schlussakkord in Moll
Eingestellt am 06. 03. 2008 15:53


Autor
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Christel Tjoa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2008

Werke: 27
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Schlussakkord in Moll

Vorbei die Zeit
des ungetr├╝bten Gl├╝ckes.
Bilder heller Tage,
Schatten der Erinnerung.
Verstummt ist die Musik,
die in mir klang.
Kein Lachen h├Âr ich mehr
auf dem Weg zu unserem Haus.
Melodie vergangener Tage.
Auf einem Schild
in dunklen Lettern prangt
"Verkauft".
Die Zukunft, die ich sah
ein Tr├╝mmerfeld.
Verstummt ist die Musik,
die in mir klang.










Version vom 06. 03. 2008 15:53

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

Werke: 409
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Das Publikum
war heute wieder wundervoll
und traurig klingt der Schlussakkord in Moll

Wir sagen Dankesch├Ân
und auf Wiedersehn.....

Originalzitat: Bugs Bunny


Hallo Christel

Immer ganz vorsichtig werden, wenn Dir eine Formulierung irgendwie bekannt vorkommt. Das falsche Zitat und schwupps, wird ein Gedicht zur Realsatire.

Nicht, dass ich danach gesucht h├Ątte - nein, das fiel mir schon beim Lesen des Titels sofort ein. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Text war mir danach nicht mehr m├Âglich, wobei ich den Eindruck habe, dass ich ihn nach einer solchen auch nicht viel besser gefunden h├Ątte.

Ich lese eine eingermassen sauber verwurstete Ansammlung verbrauchter und abgeschmackter Metaphern, die dem Selbstmitleid den n├Âtigen Schuss Beliebigkeit hinzuf├╝gen.
Ein wenig mehr als diese Standard-Software "widows vista" (kein Schreibfehler) darf der Leser eigentlich schon erwarten.

Der Schlussakkord w├Ąre auch ohne Bugs Bunny ein viel zu grosses Ausrufezeichen hinter einem Text, den jeder so, oder so ├Ąhnlich in diesem Forum schon hundertmal gelesen zu haben vermeint.

Gruss

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Eve
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2001

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Hallo Christel,

ich muss zugeben, dass ich auch sofort an Bugs Bunny denken musste, als ich den Titel gelesen habe. Es ist immer schwierig, die schon vorhandene Bedeutung von so bekannten Schlagw├Ârtern zu ignorieren, wenn z. B. ein Text mit "mittendrin statt nur dabei" hier gepostet werden w├╝rde, w├╝rde ich sofort an DSF und Sport denken ... oder man geht das Ganz dann satirisch an. Jeder hat ja sicher andere S├Ątze, Themen, die in ihm bestimmte Erinnerungen/Bedeutungen hervorrufen.

Nun gut, Bugs Bunny beiseite ... die Stimmung in deinem Text kann ich nachvollziehen, das Bild mit dem verkauften Haus, das zugleich die nicht mehr vorhandene Zukunft symbolisiert passt auch (ups, ich denke an Top Gun, als er mit dem Motorrad nochmal an ihrem Haus vorbei f├Ąhrt und auch ein solches Schild im Vorgarten sieht *g*) ... klar gibt es immer Szenen, die man schon gesehen hat, die etwas in einem hervorrufen - wenn man danach geht, d├╝rfte man wohl gar nichts mehr schreiben oder anpacken.

In deinem Text jedoch finde ich, k├Ânnte eine Verdichtung (wie man immer so sch├Ân sagt) einiges bewirken. Z. B. ist dieser Teil f├╝r mich nicht so recht lyrisch

quote:
Tr├Ąnenblind steh ich
vor unserem Haus.
Im Vorgarten bereits ein Schild,
ÔÇ×VerkauftÔÇť.
... rein vom Rhythmus her ... irgendwie zu lang im Verh├Ąltnis zu den anderen Zeilen.

Sch├Ân finde ich diese Stelle
quote:
Verstummt ist die Musik,
die in mir klang.
Ich denke, man muss aufpassen mit zu oft benutzten Bildern (wie das w├╝rfelnde Schicksal) ... da steigt der Leser oft aus, weil man denkt, das ist pauschales BlaBla - lieber die pers├Ânlichen, besonderen Empfindungen hervorkehren, die mancher in sich finden oder nachf├╝hlen kann. Das wirkt st├Ąrker und klingt ehrlicher.

Viele Gr├╝├če,
Eve

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