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Leselupe.de > Ungereimtes
Schlusspunkte
Eingestellt am 14. 04. 2009 19:43


Autor
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Erste Fassung

Schlusspunkte

Halbfertiges
knospet ins Fenster
verheißungsvoll

belächelt
all meine Anfänge

meine Anläufe
f√ľr Abschiede

Vollbrachtes
sammelt sich d√ľrftig
bevor ich gehe




Zeite Fassung


Schlusspunkte

Halbfertiges
verheißungsvoll
ins Fenster knospend

belächelt
all meine Anfänge

meine Anläufe
f√ľr Abschiede

Vollbrachtes
sammelt sich d√ľrftig
bevor ich gehe






__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 14. 04. 2009 19:43
Version vom 15. 04. 2009 14:44

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 185
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Oh, Vera-Lena! Der letzte Absatz traf auf den Punkt. Immer wieder betrachte ich mein Vollbrachtes und denke: Shit! Wenn ich jetzt gehen m√ľsste, w√§re das katastrophal, denn ich bin doch noch lange nicht fertig! Genau genommen liegt noch der gr√∂√üere Teil vor mir.
Reicht ein Leben denn √ľberhaupt daf√ľr aus?
Mag sein, dass ich deine Zeilen ganz anders interpretiere als du es gemeint hattest, ich wollte dir aber gern die Wirkung derselben auf mich zeigen.

Liebe Gr√ľ√üe von Maren

P.S.: ...knospet...Herrlich!

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,

die Gesamtaussage des Gedichts gefällt mir ebenso gut wie Maren und Perry (erinnert mich auch an die neulich angesprochene Zettelsammlung *lächel), doch ich habe mit dem "knospet" meine Probleme.

Das Bild w√§re treffend & sch√∂n, wenn es sich um Knospen handelte. Das "knospet" hingegen klingt f√ľr mich nicht so gut ... obwohl ich es nat√ľrlich als dichterische Freiheit werte , ist eine rein klangliche Angelegenheit ...

Schlusspunkte

Halbfertige
Knospen in Fenstern
verheißungsvoll

belächeln
all meine Anfänge
...

So w√ľrde es aber nicht so gut mit dem Schluss harmonisieren. Ich wei√ü .

Ob es wohl noch eine andere Lösung gibt? Oder bist du vollauf zufrieden, meine Schöne?

Herzlichst
Heidrun

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Manfred,

ja so ist es, wenn ich sehe, wie da draußen in der Natur alles heranwächst, dann weiß ich ja schon jetzt, wie es aussehen wird, wenn es seinen diesjährigen Wachstumsprozess beendet hat. Aber was wird mit mir? Was kann ich noch schaffen?
Und wenn ich denke, was ich alles noch machen möchte.....dann gebe ich Dir Recht: Einfach weitermachen.

Danke f√ľr Deinen Kommentar und Deine Interpretation!
Liebe Gr√ľ√üe
Vera-Lena
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Vera-Lena
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Liebe Maren,

ganz so schlimm wie Du, sehe ich das mit den unerf√ľllten Arbeiten nicht. Das liegt sicher daran, dass ich wesentlich √§lter bin und nichts unbedingt Wichtiges mehr zu tun habe. Mein Problem liegt eher dort, dass ich alles vergesse, was ich je getan habe. Das war schon immer so, weil n√§mlich schon wieder so viel Neues auf der Matte stand und schrie:" K√ľmmere dich auch um uns!" Und dann habe ich sofort eine Idee und m√∂chte drei Dinge auf einmal erledigen. In den letzten 5 Lebensjahren habe ich mich aber gebessert und beschr√§nke mich auf eine Arbeit aber doch immer noch mit einem leisen knurren in der Seele, denn ich k√∂nnte doch noch das und das...

Es freut mich, dass dir das "knospet" gefällt.

Danke f√ľr Deinen Kommentar und die zutreffende Interpretation!

Liebe Gr√ľ√üe
Vera-Lena


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Vera-Lena
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Liebe Heidrun,

das Wort "knospen" gibt es laut Duden tats√§chlich als Verb. Und ich muss in meiner Kindheit tausendmal gelesen haben: "es knospet und sprie√üt" an welcher Stelle, wei√ü ich nat√ľrlich nicht mehr;aber ansonsten w√§re mir gestern Abend das Wort "knospet" doch nicht so v√∂llig sebstverst√§ndlich eingefallen.

Was den Klang betrifft, so ist das in gutem Abstand folgende "verhei√üungsvoll" f√ľr mein Geh√∂r ja auch ein "lautes" Wort und deshalb ein gutes Pendant zu dem "knospet".

Eigentlich bin ich mit dem Text, so wie er da steht, zufrieden. Ich denke, das "knospet" ist einfach nur ungewohnt, weil es gegenwärtig nicht mehr benutzt wird.

Da nun aber auch Frank sich an dem "knospet" st√∂√üt, werde ich wohl eine kleine √Ąnderung vornehmen, welche den Inhalt voll bel√§sst.

Es freut mich, dass Dir der Text etwas sagt (auch wenn ich selbst weniger an eine, wie Du ganz richtig erw√§hnst Zettelsammlung dachte) mir gehen eher all die M√∂glichkeiten durch den Sinn, die ich doch eigentlich habe, noch etwas zu vollbringen und wie wenig ich sie nutze im Vergleich zu meinen fr√ľheren st√§ndig √ľberarbeiteten und ersch√∂pften Lebensjahren. Aber potentiell k√∂nnte ich immer noch so viel machen, nur nicht mehr von der Kraft und den √ľberstrapazierten Nerven her mehr.

Ach, ja.....

Ganz liebe Gr√ľ√üe!
Vera-Lena


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