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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Schlussstrich und Ende?
Eingestellt am 28. 06. 2003 12:27


Autor
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Astrid_Thuerriedl
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2003

Werke: 2
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Es gibt Zeitpunkte im Leben da muss man einfach einen Schlussstrich ziehen, etwas beenden. Diese Entscheidungen kosten manchmal große Überwindung, weil der Mensch sich grundsätzlich von gewohnten Dingen oder Situationen ungern trennt.

√Ąnderungen k√∂nnen positiv oder negativ sein, doch auch das muss man in Kauf nehmen. Jeder Mensch macht gute und schlechte Erfahrungen in seinem Leben. Erfahrungen die uns gewisse Dinge lehren. Dinge die uns im weiteren Leben sehr hilfreich sind. Uns helfen das Leben besser zu managen und die selben Fehler nicht noch einmal zu wiederholen.

Wenn man also diesen Schlussstrich zieht bleiben einem zwei M√∂glichkeiten. Entweder Bilanz zu ziehen, oder das Ergebnis, sei es positiv oder negativ, einfach so stehen zu lassen, ohne sich gro√ü Gedanken dar√ľber zu machen. Man k√∂nnte auch einfach davonlaufen, um dem Problem einfach aus dem Weg zu gehen, doch da sich Probleme ja bekanntlich nicht in Luft aufl√∂sen, w√§re dies auch nicht die perfekte L√∂sung.

Da stellt sich dann nat√ľrlich die Frage Gibt es √ľberhaupt die perfekte L√∂sung von einem Problem?
Sind da nicht immer noch manch Fragen, oder manche Dinge die sich im Unterbewusstsein verstecken und uns ab und zu wieder heimsuchen. Die wir wieder in unser Bewusstsein rufen, weil wir durch etwas erinnert werden?
Erinnerungen an die Dinge die vorher geschehen sind, die wir mit dem Ende auslöschen wollten?

Da kommen dann auch noch die Reue und die Frage nach der Richtigkeit hinzu. Habe ich die richtige Entscheidung getroffen, oder hätte ich es doch besser so belassen sollen wie es war? Habe ich meinen Verstand oder mein Herz entscheiden lassen?

Der Verstand entscheidet objektiv, l√§sst sich nicht von Gef√ľhlen leiten, sondern sieht den Tatsachen ins Auge. Egal ob sie be√§ngstigend sind oder nicht.
Das Herz vertritt die Gef√ľhle. Es handelt nach unseren Empfindungen, die wir uns manchmal auch vormachen oder gar einreden. Gef√ľhle die uns in die Irre f√ľhren k√∂nnen. Gef√ľhle die durch falsche Deutung der Tatsachen entstehen.
Doch was von Beiden ist der schnellere oder sicherere Weg zum Ziel?
Egal welches von beiden die Entscheidung trifft, den weg ins Ziel wird man so und so gehen. Er kann viele oder wenige Hindernisse enthalten. Steinig oder nicht steinig sein. Wir werden ihn gehen.

__________________
Astrid Th√ľrriedl

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Astrid,

ich kann Deinen Text verstehen und er regt auch zum Nachdenken an.
Nur, er geh√∂rt eigentlich nicht in dieses Forum, weil der Text keine Handlung aufweist. Er m√ľsste eher in die Richtung Tagebuchforum oder so. Meinste nicht?

Gruß von der Socke

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Hallo, Astrid_Thuerriedl

Der heutige Tag war sehr hei√ü und auch sonst recht anstrengend f√ľr mich. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so recht glauben kann, dass dein hier vorgestellter Text wirklich eine Kurzgeschichte ist.

Sowohl f√ľr Texte, wie man sie in einem Tagebuch findet, als auch f√ľr Essays und dergleichen gibt es ein eigenes Forum.

Nachdem ich mich durchgekämpft habe bis zu deinem Schlusssatz, hege ich nun den leisen Verdacht, dass du hinter deinem Text tatsächlich eine Geschichte versteckt haben könntest.

Allerdings ist diese Form des Erzählens durch Nichterzählen so ungewöhnlich, dass das "normale" Kurzgeschichtenforum eine zusätzliche Barriere darstellen könnte.

In diesem Fall fände man im "experimentellen" Forum sicher leichter den Zugang zum Text. Was meinst du?

Sch√∂ne Gr√ľ√üe von blaustrumpf
__________________
Daf√ľr bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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blaustrumpf
???
Registriert: Mar 2003

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Sieger im Sprint: Rote Socke.

;-)))
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