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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Schmeckerling (Neufassung)
Eingestellt am 12. 01. 2002 18:38


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axel
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Ich schw√∂re es: dies ist der sch√∂nste Platz der Welt. Ich habe so lange suchen m√ľssen, um endlich hierhin zu finden, jetzt m√∂chte ich gar nicht mehr weg.
Ihre Beine scheinen beinahe √ľberall an mir zu sein. Ich m√∂chte sie sp√ľren, m√∂chte darin gefangen sein, noch w√§rmer, noch fester, noch schneller und brauche es nicht mal zu sagen, denn sie hat es schon gesp√ľrt oder aber sie will einfach genau dasselbe wie ich.
Wir verstehen uns blind, schon die ganze Nacht hindurch, schon vorher in der Disco, als wir bei unseren ersten Blicken wussten, dass wir beide heute nur gekommen waren, um einander wiederzufinden, um in dieser Nacht das zu vollenden, was wir am letzten Wochenende begonnen hatten.
"Ich konnte nicht mehr, habe es einfach nicht mehr l√§nger ausgehalten. Es war viel zu sch√∂n." Das war in jener Nacht das Stoppschild gewesen. Ein sehr nettes zwar, und noch dazu eins, das mich mit gro√üem Stolz erf√ľllen konnte, aber eben doch ein kleiner Wermutstropfen in einer ansonsten auch schon beinahe vollkommenen Nacht.
Sieben Tage ist das her, doch es erscheint mir so weit weg, dass ich beinahe schon gewillt bin, von damals zu reden. Die Zeit danach war lang und unruhig gewesen: Ich wollte und ich musste sie unbedingt wiedersehen. Aber wie?
Am Sonntag Morgen war ich zu langsam und zu verschlafen, vielleicht auch einfach zu unsicher gewesen, um nach der M√∂glichkeit eines Wiedersehens zu fragen. Au√üerdem w√§re das gegen die Regeln gewesen. In so einer Nacht stellt niemand viele Fragen und nachher keine Anspr√ľche.
Erst zu Hause hatte ich gemerkt, dass es diesmal anders war, dass ich aufpassen musste, damit meine Frau mir nichts anmerken w√ľrde, wenn sie am Abend von ihrem Fortbildungs-Wochenende heimk√§me.
Meine Gedanken waren noch bei Maria, sie blieben die Woche √ľber auch die meiste Zeit bei ihr, denn nie zuvor hatte ich das Gef√ľhl gehabt, so nah am Ziel zu sein. Es war also doch nicht v√∂llig unm√∂glich, es gab doch noch eine Frau, mit der es der reinste Genuss sein konnte, die es nicht komisch fand, wenn ich gar nie genug bekommen konnte!
Welche Adresse hatte sie am Telefon genannt, als sie mir am Sonntag Morgen das Taxi bestellte? Wo sollte der Fahrer klingeln? Nein, ich konnte mich gar nicht daran erinnern, ich war doch √ľberhaupt nicht im Zimmer, als sie telefonierte. Ich kannte mich in ihrem Viertel nicht aus, diese Reihenh√§user sahen eins wie das andere aus, selbst die verschiedenen Stra√üenz√ľge waren kaum voneinander zu unterscheiden.
Trotzdem bin ich nach Dienstschluss einige Male ziellos durch die Siedlung gefahren. Wenn der Zufall mitgespielt hätte, hätte ich einfach anhalten und ihr zuwinken können, hätte eben gerade in der Gegend zu tun gehabt.
Irritiert hätte ich sie damit vielleicht trotzdem, und dann wäre es nie dazu gekommen, dass sie jetzt hier bei mir, in meinem Bett liegt.
Hier kann sie so laut werden, wie sie m√∂chte, denn hier wohnt sonst niemand. "Wenn ich dich noch l√§nger gelassen h√§tte, h√§tte ich vermutlich das ganze Haus wachgemacht." Das hatte sie mir letzte Woche noch gesagt, als Erg√§nzung zu ihrem Stoppschild, damit allerdings nur erreicht, dass ich sofort explodiert bin und dabei bestimmt auch nicht gerade leise war. Heute gibt es nichts, was uns st√∂ren k√∂nnte. Meine Frau hat mal wieder Wochenenddienst und wie immer an solchen Wochenenden bleibt sie zwischen ihren Schichten gleich in ihrem kleinen Zimmer in der Klinik. Wir haben noch endlos viel Zeit, wollen beide dasselbe und sind zum Gl√ľck beide kein bisschen ungeduldig.
Irgend jemand hat doch mal gesagt, dass der Weg schon das Ziel sei. Keine Ahnung, wer das war oder ob er dabei an eine Situation wie diese gedacht haben mag, doch er hatte auf jeden Fall recht. Etwas schöneres habe ich noch nicht erlebt, ich brauche nicht weiter suchen, kann einfach nur genießen, der Höhepunkt meines Lebens ist vielleicht schon erreicht und möchte festgehalten werden.

Der Weg dorthin war lang und beschwerlich und immer begleitet von diesem Ruch des Verbotenen, den ich mir zwar nie so ganz erkl√§ren konnte, den ich aber schlie√ülich als unvermeidlich akzeptieren musste. Ich wusste schon ziemlich fr√ľh, was ich wollte, eigentlich sogar von Anfang an, denn als auf dem Pausenhof die ersten Hochglanzmagazine kursierten, da waren immer die Fotos besonders aufregend, die jene ganz bestimmten Gedanken ausl√∂sen konnten.
Gesagt habe ich nat√ľrlich nichts, zu niemanden, hatte zwar keine Vorstellung davon, was ansonsten passiert w√§re, wollte das aber auch nicht unbedingt ausprobieren. Ich war ja schon stolz darauf, dass ich nicht zu den verklemmten Typen geh√∂rte, die sich anscheinend √ľberhaupt nicht f√ľr die Hefte interessierten und denen es dann ganz furchtbar peinlich war, wenn sie beim heimlichen und verstohlenen Bl√§ttern erwischt wurden.
Im wirklichen Leben zählten damals der harte Kampf an der Pickelfront und die Frage, ob die Hand nicht doch einmal bis zu den kleinen Knospen unter das T-Shirt rutschen könnte, ohne gleich wieder verjagt zu werden.
Etwas sp√§ter waren die Knospen dann erbl√ľht und nicht l√§nger tabu, jede Aussicht auf eine sturmfreie Bude bedeutete schon im Vorfeld Tage voller Aufregung. Ich durfte nun wesentlich mehr, doch f√ľr meine geheimen W√ľnsche war damit noch lange kein Platz. Zun√§chst war das auch noch gar nicht weiter schlimm, denn es gab ja so viel zu lernen und alles war total spannend. Irgendwann war dann aber doch der Zeitpunkt f√ľr eine erste Kostprobe gekommen.




"Was machst du denn da? Hör auf, ich will das nicht!"
Meine Ahnung hatte mich nicht getrogen, und bei der nächsten Freundin war es auch nicht viel anders:
"Dann willst du, dass ich es auch bei dir mache, und das fände ich ekelig."
Die Begr√ľndungen wechselten mit den Freundinnen, die Konsequenz blieb aber immer dieselbe: Ich durfte nicht und wollte nicht zuletzt deswegen nur umso mehr. Die verbotene Frucht wurde mit jedem neuen Misserfolg nur noch verhei√üungsvoller, und aufgeben wollte ich noch lange nicht.
Vielleicht hatte ich ja auch immer nur Pech mit meinen Liebschaften gehabt und sollte mal was ganz anderes ausprobieren? Vielleicht mal eine Anzeige aufgeben und darin ganz direkt sagen, was ich suche?
Das Chiffre "Engelszunge" erhielt damals drei Antworten:
Eine Lady Natascha meinte, dass meine unanst√§ndigen W√ľnsche dringend bestraft werden m√ľssten und bot sich gro√üz√ľgigerweise auch gleich an, dies zu √ľbernehmen. Dabei werde sie sich sogar dazu herablassen, mir ihren Sekt direkt zu geben.
Ein J√ľrgen schrieb, dass meine Anzeige ihm genau aus dem Herzen gesprochen habe, da er meine Sehnsucht teile, bisher aber nicht den Mut aufgebracht habe, selber aktiv zu werden. Er bat mich, einige Antworten an ein anonymes Postfach weiterzuzleiten.
Hab' ich sogar getan und ihm die Karte von Lady Natascha geschickt.
Die dritte Antwort kam von Nicole, die mir ein aufregendes Foto schickte, mit den eingedruckten Worten: "Bei mir werden Deine W√ľnsche wahr". Handschriftlich hatte sie noch "Ich freue mich auf Deine Zunge" dazu geschrieben.
Als ich zu ihr ging, bestand sie allerdings auf Franz√∂sisch gegenseitig, und nachdem ich ihr den Hunderter gegeben hatte, machte sie ihren Job so gekonnt, dass ich umgekehrt kaum dazu kam. Ich ging nochmal hin, wollte sie √ľberlisten und lie√ü unmittelbar zuvor meine Hand spielen. Tats√§chlich durfte ich dann wesentlich l√§nger, doch ich hatte ja gar keine Chance, da konnte sie noch so st√∂hnen.
Es war schon ziemlich aufregend, aber eben doch nicht so ganz, außerdem hätte mein damaliger Azubi-Lohn allzuviele Besuche bei ihr eh nicht zugelassen.
Bald darauf dachte ich dann ja auch, dass es gar nicht mehr nötig wäre, denn dann kam Rita. Sie konnte ja kaum glauben, dass es noch keiner Frau so wir ihr gefallen hatte und konnte genau wie ich gar nicht genug bekommen.
Leider war mein Nachholbedarf zu der Zeit schon so gro√ü, dass ich erst nach einer ganzen Zeit merkte, wie abgedreht sie ganz nebenbei auch noch war. Ich durfte zwar immer wieder an ihr lutschen, musste daf√ľr aber zum Beispiel akzeptieren, dass das gro√üe schwere Bett alle paar Tage neu ausgerichtet werden musste, weil irgendein weiser Mensch wieder neue kosmische Gesetze erkannt hatte. Als ich endlich das Weite suchte und noch sp√§ter dann auch fand, hatte ich zumindest recht ansehnliche Muskeln vorzuweisen.

Danach habe ich nie wieder in einer festen Beziehung gesucht, wollte das gar nicht mehr, hätte ansonsten ja auch meine Frau nicht heiraten können. Die liebt es nämlich auch eher klassisch, und obwohl das heute nicht mehr ganz so oft vorkommt, verstehen wir uns durchaus gut dabei.
Sie kennt mich und meint es manchmal richtig gut mit mir, verschwindet dann heimlich ins Bad und kommt wenig sp√§ter klinisch rein und nach Seife schmeckend zur√ľck ins Bett. Seitdem sie sich mal richtig entspannen und es anschlie√üend selber kaum fassen konnte, gef√§llt mir das sogar. Dass es das dann aber schon gewesen sein sollte, wollte ich jedoch noch lange nicht einsehen.

Seitdem schlafe ich mit anderen Frauen. Immer wieder, beinahe schon automatisch, und komischerweise tue ich das, obwohl ich es gar nicht will und eigentlich auch gar keinen Grund dazu hätte.
Wenn ich an meinen einsamen Wochenenden auf die Piste gehe, dann suche ich doch etwas ganz anderes: Ich m√∂chte meinen Kopf zwischen sch√∂nen Beinen fallenlassen und verlieren, mit meiner Zunge geheime Winkel erkunden und warme S√§fte flie√üen lassen, m√∂chte ausprobieren, ob die kleinen vorwitzigen Stoppeln, die so langsam wieder aus meinen Wangen pieksen, schon kitzeln k√∂nnen und schlie√ülich das unkontrollierte Pulsieren und Zucken sp√ľren, am Besten immer und immer wieder.
Ich hatte nicht gedacht, dass das so schwer zu finden sein w√ľrde, doch ehe ich Maria traf, kam es mir beinahe schon unm√∂glich vor. Zun√§chst galt es, die ungeschriebenen Regeln der Piste zu lernen, denn wer die nicht kennt, geht doch nur immer wieder allein nach Hause.
Danach f√ľhlte ich mich manchmal beinahe an meine Teenie-Zeit erinnert, denn immer wieder traf ich nur auf Frauen, die nicht so richtig wollten, bei denen ich h√∂chstens mal kurz, aber nur so als Einleitung durfte, die eigentlich etwas anderes suchten und - na ja - dann eben auch bekamen. Wenn ich doch mal zeigen konnte, wie gerne ich sie verw√∂hnen wollte, dann war da anschlie√üend immer noch ein deutliches Fragezeichen auf ihrer Stirn, das ich mit dem Beweis, ganz normal zu sein, wegwischen musste.
Mir war das nie genug, ich wollte immer noch viel viel mehr und habe mir durchaus eine Menge einfallen lassen, um endlich mal zum Ziel zu kommen.
"Also ich war mir doch ganz sicher, noch welche dabei zu haben, aber die m√ľssen mir aus der Jacke gefallen sein, ich kann sie auf jeden Fall nirgens finden."
"Das macht nichts, guck mal in die oberste Schublade, bedien' dich."
Es war die Marke, die ich auch in meiner Jacke hatte und ich hab' mir dann eben ganz brav eins von ihren Exemplaren √ľbergezogen, ohne dass ich noch dazu gekommen w√§re, ihr von meinem super-spitzenklasse Alternativangebot zu erz√§hlen.
Manchmal habe ich auch daran gedacht, dass meine Gier doch mittlerweile bekannt genug sein m√ľsste, um irgendwann auch mal die Frauen zu erreichen, die wirklich darauf stehen. Eines Tages m√ľsste doch mal eine dieser K√∂niginnen der Nacht vor mir stehen und sagen: "Meine Freundin hat mir gerade von Dir erz√§hlt. Komm' heute Nacht mit zu mir, ich finde es total geil, wenn ich geleckt werde!"
Oder ist es am Ende doch so, dass es eine solche Frau gar nicht gibt? Das kann doch nicht sein, irgend einer muss es doch mal gefallen! Dann muss ich eben selber mal wieder etwas direkter werden, gleich in der Disco sagen, was ich suche, und nach einer Absage eher noch weitersuchen können, als doch erst wieder im fremden Bett zu merken, dass dies auch nicht der richtige Platz ist.
"Wieso, bist du denn impotent?" Sie sah verdammt gut aus mit ihren langen schwarzen Haaren und dem engen Kleid, unter dem sich ihre Konturen so deutlich abzeichneten, und als ihr Lachen nun diesen sp√∂ttischen Zug bekam, war von meinen Vors√§tzen nichts mehr √ľbrig geblieben. Das konnte ich doch nun schlie√ülich nicht auf mir sitzen lassen!
Vielleicht k√∂nnte ich ja am n√§chsten Morgen, nachdem ich meine M√§nnlichkeit ausreichend unter Beweis gestellt h√§tte, doch noch ein bisschen an ihr hinabrutschen? Versucht habe ich es immerhin, doch ihren heiligen Schlaf damit schon viel zu fr√ľh unterbrochen, au√üerdem wollte sie mich zum Fr√ľhst√ľck gar nicht mehr sehen.
So oder √§hnlich lief es immer, und irgendwann musste ich dann beinahe einsehen, dass ich niemals die Erf√ľllung finden k√∂nnte, dass ich f√ľr immer damit leben m√ľsste, mit meinen W√ľnschen doch nur auf gro√ües Befremden zu sto√üen.
Erst als ich dann am letzten Wochenende Maria kennenlernte, konnte ich endlich eine Ahnung davon bekommen, dass es doch noch etwas anderes gibt. Sicherlich, da gab es immer noch die Möglichkeit, dass alles, was sie mir in jener Nacht gesagt hatte, doch nur höfliche Floskeln waren, mit denen sie mir schmeicheln wollte, doch spätestens jetzt weiß ich ja, dass dem nicht so ist.
Sie ist hier, sitzt auf mir und h√§lt meinen Kopf zwischen ihren Beinen fest, um sich dann wenig sp√§ter wieder hinzulegen, und ich bin ganz vorsichtig, ber√ľhre sie nur mit Lippen und Zunge, genie√üe es, ihren sch√∂nen K√∂rper dabei im Licht der Kerze zu beobachten.
Sie ist nie kitzelig nach einem Orgasmus, braucht nie eine lange Pause, ich kann sie gleich wieder zum n√§chsten f√ľhren, um sie dann sp√§ter auch mal l√§nger zappeln zu lassen und immer noch ein bisschen langsamer zu werden, bis sie es schlie√ülich gar nicht mehr aush√§lt.
Mal ist sie eher die dominante, die mir genau zeigt oder sagt, was sie gerade will oder aber es sich einfach nimmt, dann bin ich wieder der gro√üe K√∂nig und K√ľnstler, der die Regie f√ľhrt und sie in immer neue Grade der Verz√ľckung einweiht.
Es geht immer weiter, wird immer noch sch√∂ner und h√∂rt niemals auf, ich sp√ľre genau, dass heute keiner meiner W√ľnsche unerf√ľllt bleiben wird. Was aber wird sein, wenn mir nichts mehr einf√§llt? Einfach aufh√∂ren und einschlafen? Nein, das geht nicht, nicht in so einer Nacht! Da muss noch etwas passieren.
Vielleicht wird es ja noch hochdramatisch: Meine Frau kommt noch nach Hause. Ausgerechnet heute hat sie nun doch mal so starke Sehnsucht nach ihrem Mann, dass sie nicht allein bleiben konnte.
Quatsch, das passiert nicht, meine Frau liegt l√§ngst auf ihrer Pritsche in der Klinik, bald klingelt ihr Wecker f√ľr die Sonntagsschicht, und Sehnsucht hat sie h√∂chstens nach dem Nobelpreis. Au√üerdem: so ein sudden death w√§re ja nun auch kein sch√∂nes Ende f√ľr diese Nacht.
Da gibt es sch√∂nere Dinge: Wir schlafen doch noch zusammen, Maria und ich. In der letzten Woche war das auch schon wundersch√∂n, diesmal ist es noch besser, weil vorher kein Stoppschild kam. Ich sage irgendwas von wegen "f√ľr immer so bleiben", und sie lacht nur und meint: "Dann wollen wir mal sehen, wie lange dein 'f√ľr immer' dauert." Dann macht sie ein, zwei kurze Bewegungen, ich bekomme das gar nicht richtig mit, bin mittlerweile nat√ľrlich auch bis zum Platzen geladen, habe nicht den Hauch einer Chance. "Na ja, dann bist du jetzt wieder dran!"
Ja, das bin ich, immer wieder und immer noch und will es doch auch gar nicht anders. Es steht auch nicht wirklich zu bef√ľrchten, dass uns irgendwann nichts mehr einf√§llt. Drau√üen ist es eh schon wieder hell, denn schlie√ülich hat es ja ziemlich lange gedauert, bis wir √ľberhaupt mal hier angekommen sind. Das habe ich ja noch gar nicht erz√§hlt:
Sie kam erst ganz spät in die Disco, als ich beinahe schon wieder den Heimweg angetreten hätte, um nicht Teil des Strandguts der Nacht auf der Suche nach der letzten Chance zu werden. Ein allerletztes Bier noch, und eine weitere allerletzte Zigarette, und dann war sie auf einmal da und kam direkt auf mich zu und...
Quatsch, blöde Idee, warum sollte ich jetzt noch nach einer Einleitung suchen? Ich will nicht abschweifen, will mich ganz und gar auf sie konzentrieren, denn das hat sie wirklich verdient.
Mir wird schon noch genug einfallen, unsere Lust wird niemals nachlassen und uns beinahe bis in den Wahnsinn treiben.
Ich bereue nichts, denn heute Nacht habe ich sie festgehalten, sie bleibt mir und niemand kann mir das je wieder nehmen.

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Rosentraum
???
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absolut super

Hallo Axel

Eine Supergeschichte - gef√ľhlvoll und feinsinnig aus dem Leben gegriffen.
Möge Dir der Spaß an der Freude erhalten bleiben.

Mit einem leisen servus

der Rosentraum

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Kadra
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Hallo Axel,

M√§nnerphantasien, offen und tabulos und dennoch gef√ľhlvoll und nicht klischeehaft. Danke f√ľr diesen Einblick in sonst verborgene Welten!

Lieben Gruss von
Kadra

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lron
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

Werke: 2
Kommentare: 20
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hmmm... interessanter text... warum wollen alle frauen immer nur das eine...?
und die geschichte mit natascha und j√ľrgen war wirklich ein toller zug. ich hoffe, sie sind gl√ľcklich geworden miteinander...

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