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Leselupe.de > Ungereimtes
Schmerz in mir
Eingestellt am 27. 04. 2003 11:35


Autor
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Flame
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2003

Werke: 1
Kommentare: 10
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Pl├Âtzlich und unerwartet
kamst du hereingeschneit in mein Leben,
wie die ersten wirbelnden Schneeflocken im Winter.

Und ich hielt dir wie ein Kind mein Gesicht entgegen
und fing sehns├╝chtig jede dieser Schneeflocken auf.

Doch der Schmerz in mir
Liess sie schmelzen
Und all die Liebe und W├Ąrme in ihnen
rann mein Gesicht hinunter -
gemischt mit meinen Tr├Ąnen.

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Flame,
das ist ein gef├╝hlvoller Einstieg in die Leselupe.
Sei herzlich willkommen. Wir machen es uns nicht einfach, Texte freizugeben, aber hier habe ich ein gutes Gef├╝hl.
Du hast die poetischen Bilder, die zwar nicht unbedingt neu sind, pr├Ązise und gut dosiert gesetzt.

Lass mich dennoch ein paar Anmerkungen machen. Ich wei├č, ich bin manchmal ein N├Ârgler.
Mir erscheint der Titel etwas pathetisch.
Er erkl├Ąrt sich selbst im Text auch gar nicht so.
Als Titel h├Ątte mir "Hereingeschneit" schon ganz gut gefallen und tr├Ąfe auch die Situation, die Du beschreibst.

In der letzten Strophe geht Dir etwas der Bezug zu den Schneeflocken verloren, wenn du schreibst
...Und all die Liebe und W├Ąrme in ihnen
rannen mein Gesicht hinunter-...


Es m├╝sste hei├čen:
(Die Liebe und die W├Ąrme...)
Rann mein Gesicht hinunter

- Kleine Grammatikfalle

F├╝r die letzte Zeile k├Ânntest Du die Schneeflocken auch direkt in Tr├Ąnen verwandeln. Das w├Ąre durchaus legitim :

...rann mein Gesicht hinunter -
als Tr├Ąnen.


Ich denke, das sind Kleinigkeiten.
Es gef├Ąllt mir gut.

Beste Gr├╝├če
Holger

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PeDSch
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 19
Kommentare: 38
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Profil
Schmerz

Hallo Flame,

dein Gedicht hat mich sofort angesprochen. Allerdings verstehe ich den letzten Part nicht so ganz.

Doch der Schmerz in mir
Liess sie schmelzen
Und all die Liebe und W├Ąrme in ihnen
rannen mein Gesicht hinunter -
gemischt mit meinen Tr├Ąnen.


Woher kommt dieser Schmerz? Hat er ihn dir zugef├╝gt, den du mit den Schneeflocken vergleichst? Wenn ja, kann eigentlich keine Liebe in den Schneeflocken sein, weil er dir keine entgegengebracht hat.
Oder konntest du seine Liebe nicht annehmen, weil du noch mit den Schmerzen einer gro├čen Entt├Ąuschung zu k├Ąmpfen hattest? Obwohl, dann passt wieder der Part mit >> Und ich hielt dir wie ein Kind mein Gesicht entgegen
und fing sehns├╝chtig jede dieser Schneeflocken auf. <<
nicht, weil hier die Sehnsucht nach Liebe deutlich wird, oder?

Aber wenn du was ├Ąnderst, dann lehne dich nicht unbedingt an Holgers Vorschlag an. Er hat eine ganz andere Sprache als du.

lg
Petra

P.S. Ich mag es auch nicht, wenn andere meine Gedichte umschreiben ;-)




__________________
PeDSch

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Samoth
Guest
Registriert: Not Yet

Dieses ausgezeichnete Werk wirkt auf mich, als wenn der Glaube an Gott gefunden und wieder verloren wurde.

viele Gr├╝├če
Thomas

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Holger
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Flame,
beim genaueren Hinsehen muss ich Petra recht geben.
Der Schmerz, mitten in dieser Gl├╝cksphase, kommt unmotiviert, weil wir nicht sp├╝ren ist, woher er kommt.

Du brauchst ihn sicher, um den Text in der von Dir gewollten Art zu Ende zu bringen. Aso gib uns vielleicht einen kleinen Hinweis noch im Text. Vielleicht im Einstieg.

Ich entschuldige mich, und Petra leiste ich Abbitte, f├╝r meinen Schlussgedanken. Ja, eigentlich schreibt man nicht in anderen Texten rum.

Mein Anliegen war, dass der die letzte Zeile, die den Text
auf den Punkt bringen sollte, k├╝rzer sein kann.
Das ist aber meine pers├Ânliche Meinung. Das sehen anderes sicher anders und das ist auch legitim.

Nur den Grammatikfehler (...rannen...), den solltest Du korrigieren. Das ist schlechtes, fehlerhaftes Deutsch

Beste Gr├╝├če
Holger

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verlaglapoetica
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2003

Werke: 18
Kommentare: 72
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hallo

gef├╝hle sehr sch├Ân beschrieben. mir war direkt, als w├Ąre ich dabei gewesen
verlaglapoetica

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