Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92211
Momentan online:
225 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Schmerzen in der Kruste
Eingestellt am 16. 03. 2003 17:48


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
ANaKOnDA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2003

Werke: 46
Kommentare: 91
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ANaKOnDA eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

ein stachel bohrt
in der wunde
reißt sie auf
und näht sie zu.
doch ehe sie
verheilt ist,
wird die kruste abgerissen
und fällt,
fällt,
fällt,
langsam,
fällt
nach oben,
und wie eine bombe
auf den boden.
zeplatzt
wie eine seifenblase
und wie der
wunsch
nach
dir!

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Kerensa
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2003

Werke: 11
Kommentare: 126
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Kerensa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Schmerzen..

Ich versteh's nicht so recht, dein Gedicht, Anakonda. Also gut, da ist ein Stachel, der zugleich verwundet als auch Heilung verspricht... Welcher Art ist die Verwundung, wenn die Kruste abfällt - nach oben?(Laß die Bombe weg, diese explodiert, und zwar meist am Boden)- Seifenblase, das paßt zum Zerplatzen in der Luft (= oben), ja -
Insgesamt: Die Bilder sind m.E. etwas willkürlich aneinandergereiht und passen nicht wirklich zusammen. Aber belehr mich eines besseren, wenn Du magst - ist nicht böse gemeint.
LG
Kerensa


__________________
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

Bearbeiten/Löschen    


ANaKOnDA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2003

Werke: 46
Kommentare: 91
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ANaKOnDA eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

also die verwundung kann alles sein, ein psychische sproblem oder so. weil die kruste erst nach oben fällt und dann auf dem boden zerplatzt, damit hab ich gemeint, dass die schwerkraft, also im übertargenen sinne bei einer solchen verwundung im primzip die welt aus den angeln gehoben ist. und den rest hatte ich so gemeint, dass man denkt, die wunde wäre veheilt, aber dan fängt der stachel wieder an zu bohren. aberw enns dir nich gefällt, macht ja nix, können ja nicht alle gedichte jedem gefallen

Bearbeiten/Löschen    


Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
Kommentare: 3841
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zeder eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

"ein stachel bohrt
in der wunde
reißt sie auf
und näht sie zu."

Hallo Anakonda,

ein Stachel kann keine Wunde reißen - ein Stachel erzeugt eine lochförmige Wunde.

Die winzige Kruste, die dabei eventuell entstehen mag, dürfte so unauffällig sein, dass Du kaum ihr Fallen verfolgen kannst. Allerdings: Ein zufälliger Windhauch könnte sie in der Tat nach oben fliegen lassen...

Aber "wie eine Bombe" zeplatzt sie ganz bestimmt nicht!

Und wie eine Seifenblase auch nicht - dazu ist sie (wie schon gesagt) viel zu winzig und vor allem gewichtslos.

Viele Grüße,
__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

Bearbeiten/Löschen    


ANaKOnDA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2003

Werke: 46
Kommentare: 91
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ANaKOnDA eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

tja, ichj hatte es auch mehr bildlich gemeint, ich hab jetzt nicht so dran egdacht, was die größte wunde reißt

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!