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Leselupe.de > Humor und Satire
Schmuddeltalk
Eingestellt am 09. 08. 2006 22:13


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Josef
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2001

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Schmuddeltalk

Brauche dringend Geld. Bewerbe mich bei einer Fernsehshow. Bei Verabella am Nachmittag. Will das Angenehme mit dem N├╝tzlichen verbinden und stolpere durch die Wohnung auf der Suche nach meinen verstreuten Klamotten. Habe geh├Ârt, dort wird schmutzige W├Ąsche gewaschen. Finde keine schmutzige W├Ąsche. Finde nur extrem schmutzige W├Ąsche. Habe M├╝he, sie vom Teppich loszurei├čen, weil sie wegen eingetrockneter Flecken festh├Ąngt. Betrachte interessiert einen eingetrockneten Fleck. Spontan wird mir schlecht. Es gibt einen neuen Fleck.
Lege ein Hemd dar├╝ber und stecke ein F├Ąhnchen daneben. Will ins Bad gehen, um mich zu waschen, stolpere dabei ├╝ber weitere F├Ąhnchen.
Reinige das Seifenst├╝ck f├╝nf Minuten, bevor ich mich damit waschen kann. Stelle fest, da├č es kein Seifenst├╝ck ist. Lege den Duftstein ins Klo zur├╝ck.
Weiche ein paar Sachen in der Badewanne ein, damit ich was frisches zum Anziehen habe. Beschleunige das Aufweichen, indem ich mit einem Hammer draufschlage. Haue dabei ein Loch in die Wanne. Entdecke dadurch eine neue Lebensform, die sich auch gleich aus dem Loch befreit und einen ├╝belriechenden Haufen auf dem Wannenrand hinterl├Ą├čt.
Dabei f├Ąllt mir ein, da├č ich noch nichts gefr├╝hst├╝ckt habe. Gehe in die K├╝che zur├╝ck und koche mir Kaffee. Schiebe vorher mit dem Unterarm einen Platz auf dem K├╝chentisch frei. Gie├če das kochende Wasser in den Kaffeefilter. Merke erst jetzt, da├č ich kein Pulver in den Filter getan habe. Und stelle ├╝berrascht fest, da├č es trotzdem unten braun rausl├Ąuft.
Suche Kaffeepulver in der K├╝che. Entdecke vieles, was wie Pulver aussieht. Aber keines riecht nach Kaffee. Brauche jetzt aber dringend Kaffee. Br├Ąuchte aber dazu noch dringender Geld.
Mu├č dar├╝ber intensiv nachdenken. Setzte mich hin, um nachzudenken. Nehme dabei einen unangenehmen Geruch wahr. Schaue auf der Suche nach der Quelle an mir herunter. Bin noch gar nicht angezogen. Sollte mich dringend anziehen, bevor ich das Haus verlasse, um Geld und Kaffee zu besorgen.
Gehe zur├╝ck ins Bad, vielleicht ist meine W├Ąsche ja schon fertig. Aus der Wanne steigen D├Ąmpfe auf. Ich mu├č husten.
Die fremde Lebensform sitzt immer noch auf dem Wannenrand. Sie grinst mich zufrieden an.
Das Telefon klingelt. Mache mich auf die Suche nach dem Telefon. Finde es endlich unter einem Haufen alter Pizzaschachteln.
Ich gehe ran. Aus dem H├Ârer klingt Verabellas Stimme.
Sie sagt mir, da├č sie mich genommen haben und l├Ądt mich zu ihrer Show ein. Bin m├Ąchtig stolz auf mich. Will wissen, zu welchem Thema sie mich einl├Ądt und sie antwortet:
ÔÇ×Ich hatte Sex mit einem fremden Wesen!ÔÇť
Mu├č laut lachen. Drehe mich um. Der kleine Kerl aus dem Bad sitzt hinter mir und grinst mich an.

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Josef,

interessanter Text, den Du da verfasst hast. Mich st├Ârt ein wenig Dein stakkatoartiger Stil - fast ├Ąhnlich wie im Telegramm, - den Du meiner Meinung nach nicht konsequent durchgezogen hast. Warum denn pl├Âtzlich:

quote:
Ich muss husten.
Im letzten Drittel Deines Textes haben Deine S├Ątze pl├Âtzlich Subjekte - warum? Ich h├Ątte es besser gefunden, wenn Du diese kontinuierlich im gesamten Text weggelassen h├Ąttest.

Einige Schreibfehler sind mir aufgefallen, die solltest Du noch korrigieren, ansonsten finde ich Deinen Text auf lakonische Art und Weise sehr originell!

Freundliche Gr├╝├če von no-name.

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