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Leselupe.de > Gereimtes
Schneeflocken
Eingestellt am 06. 12. 2002 14:27


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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

Werke: 98
Kommentare: 933
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Schneeflocken

Schneeflocken tanzen durch die Luft,
und fallen sanft zur Erde nieder.
Vom grauen Himmel ein frischer Duft,
K├Ąlte str├Âmt durch meine Glieder.

Ziehe die M├╝tze ├╝ber beide Ohren,
die H├Ąnde in den Taschen versteckt.
Der Boden ist schon leicht gefroren,
allm├Ąhlich der Schnee ihn bedeckt.

Er f├Ąllt auf die gr├╝nen Tannenzweige,
er kitzelt mir mein Angesicht.
Der Tag, er geht nun bald zur Neige,
und die D├Ąmmerung gleich anbricht.

Es begegnen mir noch ein paar Kinder,
ziehen den Schlitten hinter sich her.
Sie freuen sich so auf den Winter,
auf eine Schlittenfahrt aber viel mehr.

Mein Weg er f├╝hrt mich immer weiter,
der Schnee meine Spuren verweht.
Ich f├╝hle mich froh und so heiter,
und die Zeit wie im Fluge vergeht.

Strassenlaternen begr├╝ssen mein Kommen,
und ihr Schein f├Ąllt auf mein Gesicht.
Dies macht mich wohl etwas benommen,
doch Schneeflocken sie wirbeln im Licht.


__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Brigitte,
ich finde Du hast in Deinem Gedicht die winterliche
Stimmung gut eingefangen - nur die Ausf├╝hrung, ich will
es ganz behutsam ausdr├╝cken, die ist ein wenig holperig.
Ich versuche jetzt etwas, das Du als Anma├čung empfinden
kannst ( und ich h├Ątte vollstes Verst├Ąndnis daf├╝r) oder
als hilfreich.



Schneeflocken

Schneeflocken tanzen durch die Luft
und fallen sanft zur Erde nieder.
Vom grauen Himmel - frischer Duft,
und K├Ąlte str├Âmt durch meine Glieder.

Der Boden ist schon leicht gefroren
und Schnee allm├Ąhlich ihn bedeckt.
Ich geh' - die M├╝tze auf den Ohren -
in Taschen H├Ąnde, gut versteckt.

Schnee f├Ąllt auf gr├╝ne Tannenzweige
und kitzelt mir mein Angesicht,
der Tag geht langsam schon zur Neige,
und immer schw├Ącher wird sein Licht.

Entgegen kommen mir paar Kinder,
zieh'n hinter sich den Schlitten her.
Sie freuen sich so auf den Winter -
auf Schlittenfahrten und auf mehr.

Mein Weg f├╝hrt weiter mich und weiter
- vom Schnee die Spuren schon verweht -
ich f├╝hle froh mich und so heiter,
die Zeit im Fluge mir vergeht.

Laternen gr├╝├čen schon mein Kommen,
ihr Schein f├Ąllt sanft auf mein Gesicht,
das macht ein wenig mich benommen.
Schneeflocken wirbeln wei├č im Licht.



Liebe Brigitte, ich k├Ânnte es voll verstehen, wenn Du
nun sehr b├Âse auf mich bist, weil ich gewagt habe so
in Dein Werk hineinzupfuschen - es ist wie gesagt eine
wirklich heikle Angelegenheit und ich mache es nur,
weil ich meine da├č dieses Gedicht im Prinzip nicht
schlecht ist, denn es str├Âmt eine Atmosph├Ąre aus.
Wenn Du mich daf├╝r verdammst, schw├Âre ich, da├č
ich so etwas nie wieder mache.

Sende Dir liebe Gr├╝├če

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

Werke: 98
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Hallo Klopfstock,
ich w├╝sste nicht, warum ich b├Âse sein sollte, es steht jedem frei, seine Meinung zu sagen, solange sie nicht beleidigend ist. Und deine Meinung ist es ganz gewiss nicht. Keine Bange - finde deine Ausf├╝hrung meines Gedichtes eigentlich recht gut, m├Âchte es aber gerne so belassen, wie es ist. Trotzdem danke ich dir f├╝r deine Version ......und f├╝rs lesen .... und w├╝nsch

Einen sch├Ânen 2. Advent
liebe Gr├╝sse
Brigitte

__________________
Brigitte

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Lutz Menard
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Hallo Brigitte,

ich finde, Klopstock hat schon Recht (auch mit der positiven inhaltlichen Beurteilung Deines Gedichts). Ich glaube nicht, da├č gemeint war, Du solltest das Gedicht nun entsprechend ├Ąndern. Vielmehr habe ich es als Beispiel aufgefa├čt, wie man es auch machen k├Ânnte. Im ├ťbrigen sollte man schon bei einem Versma├č bleiben, z. B. unbetont, betont..(Jambus) oder betont, unbetont..(Troch├Ąus), jedenfalls innerhalb ein und derselben Strophe. Zwischen den einzelnen Strophen kann der Rhythmus durchaus gewechselt werden.

Beste Gr├╝├če
LuMen
__________________
LuMen

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