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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Schneehaus (Thema Freundschaft)
Eingestellt am 16. 08. 2001 16:44


Autor
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gladiator
Manchmal gelesener Autor
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Dieses Thema spricht mich irgendwie an, merke ich . Ich hoffe, mein nunmehr dritter Beitrag nervt niemanden.

Schneehaus

Sie liebte das Gef├╝hl, wenn der kalte Schnee die Haut ihrer Hand allm├Ąhlich taub werden lie├č. Es gab Ihr das Gef├╝hl, lebendig zu sein. Eifrig schob sie den Schnee zusammen und formte kleine viereckige Schneesteine. Die setzte sie nach und nach aufeinander, am Ende sollte es ein Schneehaus werden.
"Du mu├čt sie gr├Â├čer machen", sagte sie zu ihrer Freundin Pia. "So ist es besser."
Allm├Ąhlich wuchsen die wei├čen, eisigen Mauern heran. Wie dann das Dach werden sollte, daran hatte sie noch nicht gedacht.
"Mensch Pia, pa├č doch auf, da├č Du nicht an Nadin st├Â├čt, sonst f├Ąllt sie noch ins Haus und alles geht kaputt."
Sie fand ihre Freundinnen manchmal reichlich albern. Aber trotzdem hing sie an ihnen und wollte sie nicht missen. Auch wenn es keine von ihnen jemals aussprach, so bildeten sie doch eine magische Gemeinschaft. Es passierte ihr, da├č sie mit ihren Freundinnen gemeinsam unterwegs war und pl├Âtzlich in Tr├Ąnen ausbrach. Dann waren ihre Freundinnen da und tr├Âsteten sie.
Sie ├╝berlegte und ihr Blick wanderte dabei zwischen dem Schnee in ihrer Hand und ihren beiden Freundinnen, die flei├čig am Schneehaus bauten, hin und her. Dann l├Ąchelte sie und formte einen Schneeball. Sie wollte Spa├č.
"Pia!" rief sie, und als sich ihre Freundin umdrehte, warf sie den Schneeball nach Pia. Dann rannte sie lachend weg.
"Ätsch! Vorbei!" rief sie ihrer Freundin zu und sie sah dem Schneeball nach, der an ihr vorbeiflog. Dann warf sie einen weiteren Ball und rannte weg.
V├Âllig au├čer Atem und erhitzt stolperte sie durch den Schnee, als sie pl├Âtzlich die Stimme ihrer Mutter, h├Ârte.
"Essen ist fertig!"
Sie stoppte, sah zu ihrer Mutter, die aus der T├╝r ihres Hauses schaute.
"Ich mu├č weg! Wir sehen uns morgen, okay?"
Dann rannte sie nach Hause.
Ihre Mutter fragte, als sie zur T├╝r hereinstolperte: "Wen gr├╝├čt Du eigentlich immer, wenn ich Dich rufe? Da ist noch niemand..."

__________________
Die Raben fliegen in Scharen, der Adler fliegt allein.

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Svalin
???
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Hi gladiator

Hier darf man dem "Schnee" keine psychotrope Wirkung zuschreiben, oder? :-)) - Eine sch├Âne, merkw├╝rdige, interessante Geschichte! Eine kleinen Verbesserungsvorschlag h├Ątte ich. Den ersten Satz w├╝rde ich folgenderma├čen ├Ąndern: >Sie liebte das Gef├╝hl, wenn der kalte Schnee die Haut ihre H├Ąnde allm├Ąhlich taub werden lie├č.< Klingt irgendwie besser.
Kalter Schnee ist eine Tautologie. In der Lyrik habe ich damit weniger Probleme. In dem hier zur Anwendung kommenden, sehr konkreten Sprachstil pa├čt es aber irgendwie nicht so ganz.

Gr├╝├če Martin

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

welches thema, gladi?

freundschaft oder schnee?

wenn es kalten schnee gibt, muss es auch warmen geben, oder? aber warum nicht? sicherlich kennen die inuit ein paar bezeichnungen daf├╝r. wir wissen so wenig....
der schlussatz muss heissen: da ist DOCH niemand, du hast dich vertippt...

"Dann (1x) l├Ąchelte sie und formte einen Schneeball. Sie wollte Spa├č.
"Pia!" rief sie, und als sich ihre Freundin umdrehte, warf sie den Schneeball nach Pia. Dann (2x) rannte sie lachend weg."
zuviel Dann!

du kommst richtig sch├Ân ins erz├Ąhlen, gladi, entweder liegts an mir, oder ich hab die bea -texte nicht genau genug gelesen, ich meine aber, dass du dich steigerst, was beobachten und erz├Ąhlen betrifft (jetzt hab ich mir aber nen keks verdient, oder? )

bei diesem satz w├╝rde ich umstellen:
"Ätsch! Vorbei!" rief sie ihrer Freundin zu und sie sah dem Schneeball nach, der an ihr vorbeiflog. Dann warf sie einen weiteren Ball und rannte weg."
also zuerst den vorbeifliegenden Schneeball erw├Ąhnen, dann den ausruf, er hat mich so wie er dasteht ein bisschen verwirrt. ├╝brigens habe ich bei der gelegenheit das DRITTE DANN entdeckt, das auch noch unmittelbar auf die ersten beiden folgt....

und muss sie denn PIA heissen? deine namen sind mit verlaub.... nicht sonderlich

liebe gr├╝sse
elsa

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gladiator
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huhu Elsa *keksreich*

1. Ich find meine Namen geil , aber das ist hier nicht wichtig in der Geschichte.

2. Das mit dem kalten Schnee ist richtig, ich habe es schon bei Svalin notiert.

3. Zuviel "Dann" - ok.

4. Tja, der vorbeifliegende Schneeball...Das Problem ist ja, da├č die beiden Freundinnen nur in der Phantasie der Protaginisten existieren. Deshalb stand ich vor dem Problem, da├č ich keinen einzigen Satz schreiben wollte, der auch nur im Ansatz eine aktive Handlung einer der Freundinnen beschreiben k├Ânnte...aber ich knabbere noch mal dran...

5. Nat├╝rlich liegt's an Dir, mein Kr├╝melmonster .

Gru├č
Gladiator


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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

huch, was schreib ich mir denn da zusammen,

*aufschreck*
"entweder liegts an mir..."
das ist nat├╝rlich quatsch, ich wollte ausdr├╝cken, dass ich eventuell sch├Ąrfer und genauer wahrnehme, aufmerksamer auf die erz├Ąhlweise in einem text achte...
nicht dass ich deine einzige und grossartige muse bin, so k├Ânnte man den satz ja auch auffassen.

nat├╝rlich liegt es einzig und allein an dir, wenn du gut erz├Ąhlst.
naja, du weisst ja jetzt, wie ichs gemeint hatte...

ist schon wieder so heiss heute

deine einzige und grossartige muse
elsa

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gladiator
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Schade eigentlich...

..aber wenigstens f├╝r kurze Zeit den Satz so verstanden zu haben, wie er urspr├╝nglich klang, hatte schon was...


Knutsch
Dein Zimtsternchen
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