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Leselupe.de > Ungereimtes
Schneelast
Eingestellt am 22. 03. 2005 16:06


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Rhea_Gift
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Der Schnee von gestern
fĂ€llt mir auf das mĂŒde Haupt -
noch bin ich biegsam.
***

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...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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aboreas
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Das macht Sinn.

Der Schnee von gestern ist die Erinnerung, die in der Tat zur Last werden kann. Gibt man (biegsam) nach, kann man so auf Tauwetter warten, ohne Schaden zu nehmen. Doch nicht lange und der Schnee von heute fÀllt morgen...

Oder ist er, der Schnee, die Wirkung des gestrigen Tuns?

Besser, man sucht sich beizeiten einen geschĂŒtzen Unterstand.

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fenestra
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quote:
Der Schnee von gestern
fĂ€llt mir auf das mĂŒde Haupt -
noch bin ich biegsam.

Liebe Rhea,

mĂŒĂŸte es nicht dem Bild entsprechend heißen:
Der Schnee von gestern
liegt auf meinem mĂŒden Haupt
...
denn er fÀllt ja nicht mehr.

Oder sogar:
Der Schnee von gestern
beugt mein Haupt.

oder (das fÀnde ich richtig gut):
Der Schnee von gestern
fÀllt nur langsam
vom gebeugten Haupt.

Du siehst, dieses Bild regt mich sehr an. Mach dir keine Gedanken ĂŒber die 5 - 7 - 5 Regel, die wird von fĂŒhrenden Haiku-Schreibern heute nicht mehr streng verfolgt, da wir im Deutschen die LĂ€nge eines Textes eher nach Hebungen, als nach Silben empfinden.

Viele GrĂŒĂŸe
fenestra

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Rhea_Gift
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Nun, schön, dass es dir auffĂ€llt fenestra - du hast eigentlich recht, aber ihr fĂ€llt tatsĂ€chlich immer und immer noch der Schnee von gestern aufs Haupt, immer und immer wieder - das bringt die Verbindung Bild + Redensart zusammen...und er will zum Verrecken nicht tauen, und das Haupt ist zu mĂŒde, ihn abzuschĂŒtteln, es kommt ja immer neuer nach (jedes heute wird ein gestern und wirft mir morgen das heute aufs Haupt) - wenn mal was taut... aber noch bin ich biegsam...

LG, Rhea
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