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Leselupe.de > Gereimtes
Schneezauber
Eingestellt am 02. 12. 2003 09:52


Autor
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Alexus
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 17
Kommentare: 54
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Leise und sanft
legt er sich ├╝ber die Landschaft.
Verdeckt und macht
unsichtbar.
Schluckt Ger├Ąusche,
l├Ą├čt vergessen.

Doch ewig kann er
nicht bestehen,
mu├č weichen.
Verwandelt sich
langsam in Wasser
und verdampft im Sonnenschein.

Doch die Erinnerung an ihn
bleibt bestehen.
Bald kommt er wieder,
um vergessen zu machen.
__________________
Wer Schmetterlinge lachen h├Ârt, kann auch Wolken riechen.

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Warui
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 38
Kommentare: 93
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Hmmm ... also beim ersten Lesen hat es mir uberhaupt nicht gefallen ... zuviel Chaos ....
Es sind einige sch├Âne Aspekte enthalten (z.B. das mit den Ger├Ąuschen ...), aber im Grossen und Ganzen fand ich es zu .... ungeordnet ....
Beim zweiten und dritten Lesen jedoch habe ich mehr Gefallen daran gefunden, jedoch nur an der ersten und letzten Strophe im Zusammenhang .... die zweite Strophe ist (meiner Meinung nach) ├╝berarbeitungsbed├╝rftig, weil zu lang(atmig), sie lenkt das Auge (und den Geist) von den wichtige(re)n Aspekten ab ...

Zu zwei Stellen h├Ątt ich noch was zu sagen, da sie den Lesefluss extrem st├Âren, man h├Ąngt f├Ârmlich in der Luft, bzw. stolpert dar├╝ber:
Einmal ist das die 4. Zeile in der ersten Strophe, hier k├Ânnte (spontan) der Zusatz "fast" Abhilfe schaffen, was auch zu dem "Ger├Ąusche schlucken" passen w├╝rde, schliesslich sind sie ja immer noch da, genauso wie die anderen Leute, die im Schnee unterwegs sind ...
In der 2. Zeile der dritten Strophe w├╝rde ich das ├Ąndern in
"Doch die Erinnerung an ihn,
die bleibt bestehn"
haupts├Ąchlich des besseren Leseflusses wegen.

Nur so als Vorschl├Ąge ....

Ansonsten find ich das Gedicht sch├Ân ....
(eben nur ├╝berarbeitungsw├╝rdig...)

Mata ne
Warui
__________________
Ever tried? Ever failed?Try again! Fail better!(Samuel Beckett)

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Heidi Hof
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Alexus...

Bei mir holpert, wenn ├╝berhaupt,
nur die letzte Zeile.
Um zu vergessen.

Mag sein, weil ich den Schnee soooo liebe,
dass ich auch Dein Gedicht liebe.
Und wenn sich erst die wei├če Pracht,
├╝ber die Landschaft ausgebreitet hat,
ist alles wieder unschuldig und rein.

Lieben Gru├č,

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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 36
Kommentare: 19
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Ich find's wahnsinnig klischeehaft und unvollst├Ąndig, entschuldige bitte.

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Alexus
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2003

Werke: 17
Kommentare: 54
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@Warui

danke f├╝r die M├╝he die Du Dir gemacht hast bez├╝glich der Verbesserungsvorschl├Ąge... hhmmmm, bez├╝glich des Holperns, f├╝r mich liest es sich fl├╝ssig, kommt wahrscheinlich daher, weil ich der Urheber bin... hab mir Deine Vorschl├Ąge mehrmals durch den Kopf gehen lassen, bin aber zu dem Entschlu├č gekommen es so zu belassen...

@Heidi
danke f├╝r Deinen lieben Kommentar... werde auch hier die Zeile belassen, weil f├╝r mich ansonsten der Sinn und die Aussage verloren geht....

@Asfalon
ich entschuldige, jeder hat seine Meinung...

LG @all
Alex
__________________
Wer Schmetterlinge lachen h├Ârt, kann auch Wolken riechen.

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mako
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Alexus,

ich finde Deinen Text noch zu wenig lyrisch.

Zum einen holpert der Rhytmus, zum anderen finde ich die Bilder, die Du mir als Leser mitgeben willst nur andeutungsweise.

Was st├Ârt mich am Rhytmus:
Du schreibst sehr abhehackt, keine wirklichen S├Ątze, eher wie Aufz├Ąhlungen, z.B:

quote:
Leise und sanft
legt er sich ├╝ber die Landschaft.
- Verdeckt und macht unsichtbar.
- Schluckt Ger├Ąusche, l├Ą├čt vergessen.

Auf ein "macht" w├╝rde ich im Gedicht m├Âglichst verzichten.

Wie in der ersten Strophe finde ich auch den ersten Satz der zweiten Strophe gut. Doch die dabei jedesmal entstehenden Bilder werden durch das Nachfolgende zerst├Ârt. In der 2. Strophe klingt der 2. Satz wie ein Wetterbericht.

In der 3. Strophe schon wieder ein "machen", insgesamt wirkt sie Strophe unvollst├Ąndig: Was vergessen machen? Die Erinnerung? Dass es vorher warm war?
Vielleicht w├Ąre es besser, die 3. Strophe nach dem "Doch die Erinnerung an ihn bleibt bestehen." zu beenden. Dann nimmst Du den Leser mit in diese Erinnerung und jeder der Schnee liebt (auch ich) seufst dann ein wenig und freut sich auf den kommenden Schneezauber.

Ich finde, Dein Gedicht k├Ânnte etwas werden, wenn Du es ├╝berarbeitest. Ist meine Meinung, anderen gef├Ąllt es, so wie es hier steht. So sind, wie Du selbst schreibt, Meinungen und Geschm├Ącker verschieden.

Lieben Gru├č
Mako

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