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Leselupe.de > Feste Formen
Schock Limericks in 4 Mandeln und 4 Kolumnen
Eingestellt am 28. 06. 2001 10:00


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Bernd
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Schock Limericks in 4 Mandeln mit einer Kata-Strophe und einem Vorwort


Vorwort

Der Bernd schmierte voll einen Block
mit Limericks, schmutzig - ad hock.
Er sprach: "Ich verk√ľnde
ein Buch voller S√ľnde!"
Am Ende, da wird es ein Schock.

Mandel 1
1
Die bildschöne Jungfrau Grit Jar
verbirgt, es ist Fakt, mit dem Haar
(sie ist völlig nackt)
ihren Körper voll Takt
vor den Blicken der männlichen Schar.

2
Der Jungfrau Theresa aus Streasen,
der bot man f√ľr Sex einen Reasen.
"Hör auf, so zu schnaufen!
Ich bin nicht zu kaufen!
--- Doch immerhin kannst du mich leasen."

3
Freund Gunter, der hat statt der Minne
nur komische Verse im Sinne,
ganz schlapp hängt herunter
sein Ding, doch - o Wunder,
sie greift seinen Kopf, er ist drinne!

4
Eine Jungfrau, ich glaub, sie heißt Fran,
macht es immer, wann immer sie kann,
sie kann wahrlich nicht oft,
weil sie immer noch hofft
auf nen wie auch gearteten Mann.

5
Es gab eine Jungfrau in Schleiz,
die bot den besonderen Reiz,
dass stets ihre Busen
hell leuchten beim Schmusen.
Sie wurde ein Opfer des Neids.

6
Veronika Engel aus Meißen
besaß einen Busen aus Eisen.
Sie liebte poetisch:
und etwas magnetisch,
die Straßenbahn kam zum Entgleisen.

7
Frau Adelaid aus Steinst√ľcken
versp√ľrte ein Stechen am R√ľcken,
sie nahm einen Spiegel
und fand einen Igel
und sprach: Gott sei Dank, keine M√ľcken!

8
Genevre, es war grad Silvester,
erklärte: O Artus, mein Bester,
du solltest jetzt gehen,
ich muss dir gestehen,
Sir Lancelot kommt, nicht die Schwester.

9
Ein K√ľnstler bemalte mit Kreide
von Eva die vordere Seite,
er malte recht lange
an Apfel und Schlange,
beim Feigenblatt suchte sie's Weite.

10
In Th√ľringen lebte in Gera
ein Fräulein mit Vornamen Vera,
sie färbte die Augen
mit Säuren und Laugen -
und hatte sehr viele Verehra.

11
Es war eine Jungfrau in Lichte,
die schrieb jeden Tag nur Gedichte.
Sie schrieb und sie schrieb,
bis ihr Mann sie vertrieb -
und sie keinen andern mehr krichte.

12
Frau Martens aus Wernigerode
bevorzugt die neueste Mode
sie kleidet mit nichts
als Strahlen des Lichts
den Körper und friert sich zu Tode.

13
Ich sagte zu Inge: "S'ist spät,
jetzt komme doch endlich ins Bett."
Da hatte sich Inge
grad eben mit Klinge
rasiert, Mensch, war das ein Skelett.

14
Die Schlange betörte in Eden,
wen immer sie traf; --- einem jeden
bot sie an f√ľr die Pause
einen Apfel und Brause, ---
und wir kauten, anstelle zu beten.

15
Ein Liebespaar sah man in Krippen
an einem Geländer einst wippen:
sie fielen herunter,
doch gab es ein Wunder:
Jaswiga besitzt noch zwei Rippen.

(Die Gedichte 1 ... 4 sind sehr freie √úbertragungen von Werken von Isaac Asimov)


Die Kata-Strophe

Der Bernd kriegt nen mächtigen Schreck:
"O weh, eine Zeile ist weg
sie liegt im Gelände,
wenn ich sie nur fände,


Mandel 2

1
'ne gebildete Hure aus Finnland
las Gedichte und lernte, was drin stand,
doch nicht Wissen und Meinung,
nur die flotte Erscheinung
gab ihr Macht, dass ein Freier sie in fand.

2.
Herr Meier, der kriegte zwei Eier
einst nicht mehr heraus, weh- auweia,
bis nach ein paar Wochen
ihm K√ľken entkrochen,
da sah leicht verstört aus Herr Meier.

3.
Eine Eizelle, rundlich, gediegen,
sprach zum Spermium: "wirst mich nicht kriegen,
denn dringst du in mich ein,
werd ich kräftig laut schrein!"
"In neun Monaten erst! ... bleib schon liegen!"

4
Sprach ein höflicher Bursche in Bayern:
"Gerne h√ľlf ich befreyn Euch von Schleyern,
Wollten höflichst sich strecken
sie auf samtenen Decken?
O sehr gut - a - a - a - so zu feyern!"

5
F√ľrstin Judith, gesch√ľtzt durch zehn Kleider,
widerstand, und kein Freier kam weiter.
Doch der alte F√ľrst Gunter
fand geschickt den Weg drunter
durch ne √Ėse, den Aufwand verzeiht er.

6
Einst sagte ein Mann mit Gegrinse:
"Es is an dar Zeit, drumm beginn se!"
Fragt die Frau: "Aber wie?
Denndet gehdoch mannie,
denndet Ding isso d√ľnn wiene Binse!"

7
Archimedes, bei Rita zu Gast
kriegt ein Ding, wie nen Stamm, nicht wie'n Ast,
er fragt voller Entsetzen:
"Wird dich das nicht verletzen?"
"Bist du dämlich? - sei froh, dass du's hast!"

8
Der Computermechaniker Klein
seufzt tief: Es ist wirklich gemein!
erst ERROR im RAM,
dann streikt das Programm,
und jetzt krieg ich gar nichts mehr rein ...

9
Der heilige Onan entdeckt:
"Der Strauch hier ist etwas befleckt,
... liegt wohl nicht am Verstand,
eher hier an der Hand,
ich will wissen, wo die wieder steckt! ..."

10
Eins nach dem anderen

M3 sprach: "Du musst mir erlauben,
mit dir heut ein wenig zu schrauben.
Du weißt, ich empfinde
recht viel im Gewinde."
Sie lacht: "... erst mal musst du mich rauben!"

11
Reserve

"O, Domina, mach doch und binde
mich bitte jetzt los von der Linde!"
"Moment noch, mein Mag'ra,
... gleich wirkt die Viagra,
und jetzt halt den Mund, ich empfinde!"

12
Norm

Ilona aus Bonn fragte: "Passt
denn hier Durchmesser, Länge und Last?"
"Komm doch her, denn Probieren,
das geht √ľber Studieren!"
"... noch ein wenig, ... noch etwas, ... nur ... fast!"

13
Wo?

Konrad setzt sich in Franfurt am Main
in sein Glied eine Kamera ein.
Er erklärt: "Damit schau
ich ins Innre der Frau,
da soll irgendein Höhepunkt sein!"

14
Vorsichtsmaßnahme

Klaus hat, - dass er ihn nicht verliert,
einen Merkzettel eintätowiert,
... in die Haut auf dem Glied ...,
... wenn er dieses nicht sieht,
kriegt er hinterher eine geschmiert.

15
Vom Nutzen der Nadeln

Als David Bathseba erblickte,
da fragte er: willst du?, sie nickte,
... da verf√ľhrte er sie
so gekonnt, wie sonst nie,
sie stöhnte gelangweilt und strickte.


Mandel 3

1
Ein Jungkannibale aus Eau
De Cologne sagt: "Ich mach es stets seau:
erst bring ich ihr Reausen
dann werd ich sie keausen,
zum Höhepunkt fress ich sie reauh."

2
Kathleen sprach: Hör auf, dich zu zieren,
ich will nur was Neues probieren,
und darum verstehe,
wenn hieran ich drehe,
dann fängst du gleich an, zu vibrieren.

3
Das Burgfr√§ulein fl√ľstert dem Knappen:
"Nimm das da, dann wird es schon klappen ..."
"Stöhn, stöhn, stöhn, und stöhn,
"Sag, war das nicht schön?
... und alles f√ľr nicht mal 'nen Rappen!"

4
Ein Fräulein, zu Gast bei zwei Rittern,
trug unter dem Hemd nichts als Zittern.
Die Ritter voll Blech,
die hatten dann Pech,
man sah sie vor Kälte zersplittern.

5
Lis von Mumpitz erklärte, sie wolle nich,
(weil ihre Mama sprach, sie solle nich...)
Mama ging von hinnen,
Lis ging Freier gewinnen,
doch nich einer mehr wollte die Olle nich.

6
Als Schwan flog einst Zeus, der Gott,
zu Leda und vögelte flott.
Sie sprach: ich genieß
dich gleich knusprig vom Spieß,
mit Weißbrot und Pflaumenkompott.
(Zeus - sprich: Ze-us)

7
Da kam zu Bathseba vor Jahren,
ein Hauptmann, trotz aller Gefahren,
und fl√ľsterte keck:
"Ich brauch ein Versteck
f√ľr das Ding da, kannst du's nicht verwahren?".
(vom Zensurchip wurde gestrichen:
"Ich brauch ein Versteck
f√ľr das Ding da, bis hier zu den Haaren!"

8
Hel Bron sprach am Saturn zu Inge:
"Wenn wir's jetzt nicht gleich tun, zerspringe
ich hier auf der Stelle!"
"So wart doch noch, Helle ---"
Seitdem trägt der Saturn halt Ringe.

9
Narzissmus

Karl-Maria, ein Hermaphrodit,
sprach zum Spiegelbild: Hör mal, ich biet'
lässt du dich mit mir ein,
dir, schau her, diesen Schein!
... ach ... Murks ... seitenverkehrt, so ein Schiet!

10
Zu Marion sprach Konrad, ein Zwitter:
"Ich lieb dich, doch eines ist bitter,
und ich find keine Ruh."
"Sag, wo dr√ľckt denn der Schuh?"
"... ach, wie schön wär's, käm jetzt noch ein Dritter!"

11
Der Matrose Karl-Heinz sprach zu Lotte:
"Einem Hafen ist gleich Eure Grotte,
ich f√ľhr' wahrlich gern ein,
w√ľrde drinnen nicht sein
schon die bessere Hälfte der Flotte!"

12
Eine Jungfrau, ihr Name ist Tina,
sucht ihr Gl√ľck in der N√§he von China.
"Hör, du wirst es entdecken,
denn ich werde verstecken
recht viel Gl√ľck gleich in deiner Vagina."

13
Eine Jungfrau, ich glaub, das war ich,
ging einst sternhagelvoll auf den Strich.
N√ľchtern sah ich es dann:
O, ich bin ja ein Mann,
doch bemerkt hatte Joseph das nich ...

14
Astrid sagte: Das war schon 'ne Pleite,
doch die Schuld liegt auf Jonathans Seite,
all die Sicherheit trog,
denn der Jonathan zog
das Kondom gleich mal √ľber uns beide.

15
Peter K. wollte einmal im Leben
auch im siebenten Himmel halt schweben,
kräftig zog er die Grit
in die Höhe gleich mit,
und sie blieben am Fliegenband kleben.


Mandel 4

1
Horst sprach vor der Wohnung von Lynn:
"Ich sehe jetzt, wo ich hier bin,
ich will jetzt nach Haus,
drum lass mich hier raus!"
"Das geht nicht, du bist ja nicht drin!"

2
Klaus-Michael möchte in Chrinnen
Marlene als Freundin gewinnen.
Sie sagt darauf bitter:
"Ich bin aber Zwitter!"
"Ich auch, komm schon, lass uns beginnen!"

3

Die Dame aus Gummi erklärte
dem J√ľngling, der nachts sie begehrte:
"Dr√ľck bitte jetzt auf
den Nippel da drauf!
... ach nicht doch: das war der verkehrte!"

4
Johanna, schau her, dieses Teil
wirkt so wie ein indisches Seil
grad locker und schlaff,
da steht es schon straff,
und aufrecht und endlos und steil.

(Vom Zensurchip gestrichen wurde: --- und gleitest du drauf, bleibt es heil.)

5
Veronika barmte: "O komm
ins Kloster, wir alle sind fromm,
die Gaben des Herrn,
die teilen wir gern ..."
"Doch leise! Sonst ... setzt ... es ... was ... vom ... ! ..."

6
Wie der Wolf zu Hause von seiner Frau freundlich empfangen wurde

Der Wolf kam noch einmal mit Gl√ľck
gesund von den Gei√ülein zur√ľck
"Was hast du getrieben?
Und gleich mal mit sieben?
Na warte, jetzt brauchst du'n Versteck!"

7
Gret raubte vor etlichen Tagen
den Samen dem Strauchritter Hagen,
ein Raub mit dem Mund.
"Ich tue euch kund,
Wer will kann ein Kind von ihm tragen!"

8
Plastische Chirurgie

Den Kopf nahm nach einem Gemetzel,
die Gudrun vom Könige Etzel,
den Bauch nahm sie munter
vom Könige Gunter,
vom Siegfried f√ľr Freuden ein S√§tzel.

9
Sommer
Durch Wirkung der furchtbaren Hitze
verschmolz Isabelle mit dem Sitze,
man bohrte ein Loch,
sie brauchte halt doch
recht dringlich zumindest ne Ritze.

10
Zu Margitta kommt nachts ein Vampir
saugt das Blut, und er sprich: komm mit mir -
welch Entz√ľcken - dein Blut,
das ist einfach zu gut,
und um Mitternacht heiraten wir.

11
Der Baumsänger Esteban Hesse
sang lautstark im Kirschbaum die Messe
... und rutschte vom Ast;
er erholte sich (fast)
von dem Sturz, doch jetzt fehlen ihm Bässe.

12
Margitta nahm mal als Vibrator
im Eifer den Tischventilator
vom Nachttisch, man fand
in Wien eine Hand,
der Rest lag verteilt am √Ąquator.

13
Carola trat gestern beim Nähen
den Hebel zu tief aus Versehen,
sie rief: welch ein Wunder,
das geht rauf und runter!
(Das muss ich doch wohl nicht verstehen?)

14
Platonische Liebe

Frau Plato befragt ihren Gatten,
ob jemals ihn andere hatten.
Er knurrt: "Liebste, nein,
das siehst du doch ein,
es waren ja alles nur Schatten."

15
Computerliebe

Maria und Anton aus Sell
verliebten sich einst virtuell,
doch sie konnten nicht finden
genug Speicher f√ľr S√ľnden,
da wichen sie aus ins Hotel.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Version vom 25. 05. 2010 10:27

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Mandel 1

1
Die bildschöne Jungfrau Grit Jar
verbirgt, es ist Fakt, mit dem Haar
   (sie ist völlig nackt)
   ihren Körper voll Takt
vor den Blicken der männlichen Schar.

2
Der Jungfrau Theresa aus Striesen,
der bot man daf√ľr einen Riesen.
   "Nein - ich bin nicht zu kaufen,
   ihr könnt murren und schnaufen,
--- nicht zu kaufen --- doch könnt ihr mich liesen."

3
Freund Gunter, der hat statt der Minne
nur komische Verse im Sinne,
   ganz schlapp hängt herunter
   sein Ding, doch - o Wunder,
sie greift seinen Kopf, er ist drinne!

4
Eine Jungfrau, ich glaub, sie heißt Fran,
macht es immer, wann immer sie kann,
   sie kann wahrlich nicht oft,
   weil sie immer noch hofft
auf nen wie auch gearteten Mann.

5
Es gab eine Jungfrau in Schleiz,
die bot den besonderen Reiz,
   daß stets ihre Busen
   hell leuchten beim Schmusen.
Sie wurde ein Opfer des Neids.

6
Veronika Engel aus Meißen
besaß einen Busen aus Eisen.
   Sie liebte poetisch:
   und etwas magnetisch,
die Straßenbahn kam zum Entgleisen.

7
Frau Adelaid aus Steinst√ľcken
versp√ľrte ein Stechen am R√ľcken,
   sie nahm einen Spiegel
   und fand einen Igel
und sprach: Gott sei Dank, keine M√ľcken!

8
Genevre, es war grad Silvester,
erklärte: O Artus, mein Bester,
   du solltest jetzt gehen,
   ich muß dir gestehen,
Sir Lancelot kommt, nicht die Schwester.

9
Ein K√ľnstler bemalte mit Kreide
von Eva die vordere Seite,
   er malte recht lange
   an Apfel und Schlange,
beim Feigenblatt suchte sie's Weite.

10
In Th√ľringen lebte in Gera
ein Fräulein mit Vornamen Vera,
   sie färbte die Augen
   mit Säuren und Laugen -
und hatte sehr viele Verehra.

11
Es war eine Jungfrau in Lichte,
die schrieb jeden Tag nur Gedichte.
   Sie schrieb und sie schrieb,
   bis ihr Mann sie vertrieb -
und sie keinen andern mehr krichte.

12
Frau Martens aus Wernigerode
bevorzugt die neueste Mode
   sie kleidet mit nichts
   als Strahlen des Lichts
den Körper und friert sich zu Tode.

13
Ich sagte zu Inge: "S'ist spät,
jetzt komme doch endlich ins Bett."
   Da hatte sich Inge
   grad eben mit Klinge
rasiert, ihr Skelett war recht nett.

14
Die Schlange betörte in Eden,
wen immer sie traf; --- einem jeden
¬†¬†¬†bot sie an f√ľr die Pause
   einen Apfel und Brause, ---
und wir kauten, anstelle zu beten.

15
Ein Liebespaar sah man in Krippen
an einem Geländer einst wippen:
   sie fielen herunter,
   doch gab es ein Wunder:
Jaswiga besitzt noch zwei Rippen.


(Die Gedichte 1 ... 4 sind sehr freie √úbertragungen von Werken von Isaac Asimov)

liesen - eingedeutscht: leasen
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Hutschis Kolumne 2

Die Kata-Strophe

Der Bernd kriegt nen mächtigen Schreck:
"O weh, eine Zeile ist weg
    sie liegt im Gelände,
    wenn ich sie nur fände,


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1
'ne gebildete Hure aus Finnland
las Gedichte und lernte, was drin stand,
    doch nicht Wissen und Meinung,
    nur die flotte Erscheinung
gab ihr Macht, daß ein Freier sie in fand.

2.
Herr Meier, der kriegte zwei Eier
einst nicht mehr heraus, weh- auweia,
    bis nach ein paar Wochen
¬†¬†¬†¬†ihm K√ľken entkrochen,
da sah leicht verstört aus Herr Meier.

3.
Eine Eizelle, rundlich, gediegen,
sprach zum Spermium: "wirst mich nicht kriegen,
    denn dringst du in mich ein,
    werd ich kräftig laut schrein!"
"In neun Monaten erst! ... bleib schon liegen!"

4
Sprach ein höflicher Bursche in Bayern:
"Gerne h√ľlf ich befreyn Euch von Schleyern,
     Wollten höflichst sich strecken
     sie auf samtenen Decken?
O sehr gut - a - a - a - so zu feyern!"

5
F√ľrstin Judith, gesch√ľtzt durch zehn Kleider,
widerstand, und kein Freier kam weiter.
¬†¬†¬†¬†¬†Doch der alte F√ľrst Gunter
     fand geschickt den Weg drunter
durch ne √Ėse, den Aufwand verzeiht er.

6
Einst sagte ein Mann mit Gegrinse:
"Es is an dar Zeit, drumm beginn se!"
     Fragt die Frau: "Aber wie?
     Denndet gehdoch mannie,
denndet Ding isso d√ľnn wiene Binse!"

7
Archimedes, bei Rita zu Gast
kriegt ein Ding, wie nen Stamm, nicht wie'n Ast,
     er fragt voller Entsetzen:
     "Wird dich das nicht verletzen?"
"Bist du dämlich? - sei froh, daß du's hast!"


---
Einige Limericks fanden Anregungen aus dem Buch Limericks: Too Gross von Asimov und Ciardi

--

Bedingt durch Urlaub bleibt der Schock zunächst Fragment.
Gerade mal zwei Dutzend ...
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Ach Bernd, du alter W√ľterich!
Du nimmerm√ľder Limmerich!
Ich les deine Zeilen,
mag weiter verweilen,
Doch hab irgendwann schon genug!

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